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Fantasievoll, aber schwer greifbar
Immerland von Flix, ist ein ein illustrierter Jugendroman. Der Autor erzählt eine fantastische Abenteuergeschichte rund um den 12 ¾-jährigen Mika, der in den scheinbar langweiligsten Sommerferien seines Lebens plötzlich in eine surreale, geheimnisvolle Welt gerät. Zu Beginn erlebt Mika eine Phase der Langeweile und Frustration, doch schon bald überschlagen sich die Ereignisse: Er rast durch die Nacht, reist mit einem Luftschiff und landet in einer Stadt, in der Wünsche scheinbar mühelos in Erfüllung gehen. Was zunächst wie ein Traum wirkt, bekommt zunehmend eine unheimliche, tiefere Dimension, die mit existenziellen Fragen verknüpft ist. Formal überzeugt das Buch durch seine aufwendige Gestaltung und die stimmungsvollen Illustrationen, die der Geschichte eine besondere visuelle Tiefe verleihen. Für mich persönlich wirkte die Geschichte zu wirr und wenig zugänglich. Trotz der fantasievollen Ideen konnte ich keine emotionale Bindung zu Mikas Reise aufbauen. Die zahlreichen Einfälle und Wendungen fühlten sich eher überladen als bereichernd an, wodurch bei mir keine echte Lesefreude entstand. Ich kann mir jedoch vorstellen, dass jüngere Leserinnen und Leser, die Freude an surrealen Abenteuern und ungewöhnlichen Erzählformen haben, stärker angesprochen werden. Insgesamt ist Immerland ein visuell beeindruckendes, aber erzählerisch eigenwilliges Buch, das vor allem experimentierfreudige junge Leserinnen und Leser ansprechen dürfte.
2 Tage vor
Fantasievoll, aber schwer greifbar
Immerland von Flix, ist ein ein illustrierter Jugendroman. Der Autor erzählt eine fantastische Abenteuergeschichte rund um den 12 ¾-jährigen Mika, der in den scheinbar langweiligsten Sommerferien seines Lebens plötzlich in eine surreale, geheimnisvolle Welt gerät. Zu Beginn erlebt Mika eine Phase der Langeweile und Frustration, doch schon bald überschlagen sich die Ereignisse: Er rast durch die Nacht, reist mit einem Luftschiff und landet in einer Stadt, in der Wünsche scheinbar mühelos in Erfüllung gehen. Was zunächst wie ein Traum wirkt, bekommt zunehmend eine unheimliche, tiefere Dimension, die mit existenziellen Fragen verknüpft ist. Formal überzeugt das Buch durch seine aufwendige Gestaltung und die stimmungsvollen Illustrationen, die der Geschichte eine besondere visuelle Tiefe verleihen. Für mich persönlich wirkte die Geschichte zu wirr und wenig zugänglich. Trotz der fantasievollen Ideen konnte ich keine emotionale Bindung zu Mikas Reise aufbauen. Die zahlreichen Einfälle und Wendungen fühlten sich eher überladen als bereichernd an, wodurch bei mir keine echte Lesefreude entstand. Ich kann mir jedoch vorstellen, dass jüngere Leserinnen und Leser, die Freude an surrealen Abenteuern und ungewöhnlichen Erzählformen haben, stärker angesprochen werden. Insgesamt ist Immerland ein visuell beeindruckendes, aber erzählerisch eigenwilliges Buch, das vor allem experimentierfreudige junge Leserinnen und Leser ansprechen dürfte.
2 Tage vor







