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Romane

So sprach Achill

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Über das Buch

Das älteste Epos des Abendlandes in einer neuen und ungewöhnlichen Bearbeitung: In Alessandro Bariccos Nacherzählung der „Ilias“ soll nicht die Muse „den Zorn des Achilles“ singen, sondern die Figuren selbst kommen zu Wort. Der edle Hektor, der listenreiche Odysseus, der rachsüchtige Achilles und der göttergleiche Paris schildern die blutigen Schlachten der Antike zwischen Griechen und Troianern aus ihrer ganz persönlichen Perspektive. Baricco, Italiens wichtigster Autor seiner Generation, erzählt uns die „Ilias“ als äußerst menschliche Geschichte und schafft eine anregende Lektüre für alle, die die „Ilias“ schon kennen oder kennenlernen möchten.

Editionen (4)

ISBN9783446237322
VerlagHanser, Carl
Erscheinungsdatum29.08.11
Seitenzahl192

Rezensionen & Bewertungen

6 Bewertungen

3 Rezensionen

3,3

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  • kapitelderzeiten
    kapitelderzeiten

    123 Follower

    4,0

    Tolles Buch mit vielen griechischen Namen auf jeden Fall aber auch sehr blutrünstig.

    Was soll ich sagen? Dieses Buch hat mich regelrecht verschlungen und gleichzeitig erschüttert. 🤯 Baricco wagt sich hier zum ersten Mal an die griechische Mythologie – und zwar mitten hinein ins Herz des trojanischen Krieges. 🏺⚔️ Von Beginn an spürt man die Wucht der Worte: Jeder Protagonist – sei es Hektor, Achill oder Agamemnon – kommt zu Wort. Man erfährt ihre Gedanken, ihre Ängste, ihre Wut, ihre Sehnsucht. Und gleichzeitig wird kein Detail verschwiegen: Lanzen, die durch Körper dringen, Herzen, die durchbohrt werden, und Kämpfe, bei denen man förmlich das Klirren der Waffen hört. 🩸🔪 Das ist nichts für Zartbesaitete, aber genau diese kompromisslose Ehrlichkeit macht das Werk so eindringlich. Ich hatte beim Lesen tatsächlich das Gefühl, die glänzenden Rüstungen vor Augen zu haben – als würde das Sonnenlicht direkt auf Achills Helm blitzen. ☀️🛡️ Und das Donnern der Waffen… ich konnte es fast hören! Es war, als würde man selbst zwischen den Fronten stehen und Zeuge dieser uralten, grausamen, aber auch faszinierenden Geschichte werden. Natürlich kommt auch Achills treuer Gefährte Patroklos zu Wort – und ja, auch sein tragisches Ende bleibt uns nicht erspart. 😔💔 Gerade diese Szenen haben mich tief berührt, weil sie die brutale Grausamkeit des Krieges, aber auch die tiefe menschliche Nähe der Figuren zeigen. 👉 Wer Probleme mit drastischen Schilderungen von Gewalt und Tod hat, sollte die Finger von diesem Buch lassen. Aber für jemanden wie mich, der Mythologie liebt, war es ein absoluter Hochgenuss. Nicht wegen des Blutes – sondern wegen der unglaublichen Sprachgewalt, der bildhaften Darstellung und der Art, wie Baricco diese uralten Mythen zum Leben erweckt. ✨ Ich bin begeistert und schon voller Vorfreude auf mein nächstes Buch von ihm: „Der Sohn des Arril“. Mal sehen, welche Welten und Geschichten mich dort erwarten… 📖💫

    25. Sept. 2025

  • 1,0

    War nicht meins. Ich liebe die griechische Mythologie, aber diese Neufassung der Ilias konnte mich nicht überzeugen. Den Schreibstil fand ich grausam. Es war eigentlich nur eine Nacherzählung in den typischen Episoden ohne Tiefe. Schade!

    29. Feb. 2024

  • 4,0

    Die Ilias aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Ich fand es kurzweilig und gut für die Lektüre zwischendurch.

    14. Juli 2025

Autorin / Autor

Über Alessandro Baricco

Alessandro Baricco, 1958 in Turin geboren, studierte Philosophie und Musikwissenschaft. Er ist Mitherausgeber verschiedener Literaturzeitschriften und von La Repubblica. 1994 gründete Baricco zusammen mit Freunden die Scuola Holden, eine Privatuniversität, an der er kreatives Schreiben unterrichtet. Neben seinen Romanen hat Baricco zahlreiche Essays, Erzählungen und Theaterstücke verfasst. Er wurde mit dem Premio Campiello, dem Premio Viareggio und dem Prix Médicis Étranger ausgezeichnet. Sein Werk erscheint in zahlreichen Sprachen. Der Roman Novecento wurde 1999 unter dem Titel Die Legende vom Ozeanpianisten von Giuseppe Tornatore, Seide 2007 von François Girard verfilmt. Bei Hanser erschienen zuletzt Diese Geschichte (Roman, 2008), Land aus Glas (Neuausgabe 2009), Seide (Roman, 2011) und So sprach Achill. Die Ilias nacherzählt von Alessandro Baricco (2011).

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