Blick ins Buch

Jugendbücher

Nichts

3,4(680)
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Deutsch
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Über das Buch

"Nichts bedeutet irgendwas, deshalb lohnt es sich nicht, irgendwas zu tun." Mit diesen Worten schockiert Pierre alle in der Schule. Um das Gegenteil zu beweisen, beginnt die Klasse alles zu sammeln, was Bedeutung hat. Doch was mit alten Fotos beginnt, droht bald zu eskalieren: Gerda muss sich von ihrem Hamster trennen. Auch Lis Adoptionsurkunde, der Sarg des kleinen Emil und eine Jesusstatue landen auf dem Berg der Bedeutung. Als Sofie ihre Unschuld und Johan seinen Zeigefinger opfern mussten, schreiten Eltern und Polizei ein. Nur Pierre bleibt unbeeindruckt. Und die Klasse rächt sich an ihm ... Eine erschütternde Parabel über das Erwachsenwerden, Erziehung und Gewalt in unserer Gesellschaft.

Editionen (2)

ISBN9783446235960
VerlagHanser, Carl
Erscheinungsdatum26.07.10
Seitenzahl144

Rezensionen & Bewertungen

680 Bewertungen

93 Rezensionen

3,4

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  • aliner
    aliner

    58 Follower

    5,0

    Brutal- Direkt- Verstörend

    Das Buch lässt mich verstört und verwirrt zurück. Was hat im Leben überhaupt Bedeutung? Gibt es überhaupt eine? Mit diesen Fragen setzt sich eine 7. Klasse auseinander, nachdem einer ihrer Mitschüler behauptet, dass nichts im Leben Bedeutung habe und deshalb alles bedeutungslos sei. Um ihn vom Gegenteil zu überzeugen, erschaffen die Schüler den „Berg der Bedeutung“ aus Dingen, die ihnen etwas bedeuten. Doch dabei werden immer mehr Grenzen überschritten. Ich war regelrecht schockiert und verstört. Können Kinder wirklich so grausam und empathielos sein? Besonders der direkte, beinahe nüchterne Schreibstil hat mich getroffen. Er ließ alles noch bedrückender wirken als wäre das Geschehen tatsächlich bedeutungslos. Gerade deshalb hat mich das Buch so gefesselt. Es hat mich dazu gezwungen, über Bedeutung nachzudenken und dabei ein tiefes Unwohlsein ausgelöst.

    7. Mai 2026

  • allesisterleuchtet
    allesisterleuchtet

    199 Follower

    2,0

    Verstörendes Buch über Nihilismus

    Puh, dieses Buch ist speziell. Es handelt von einer 7. Schulklasse. Ein Schüler sondert sich ab, verlässt die Schule und traktiert seine ehemaligen Mitschüler mit philosophischen Behauptungen wie "Das Leben hat keine Bedeutung. Wir sterben eh alle. Alles ist unwichtig etc." Das bringt die Klasse derart in Rage, dass sie Alles tun, um ihn zu widerlegen. Es entsteht eine abartige Gewaltspirale bis hin zu Vergewaltigung, Verstümmelung, Mord. Jetzt kann man natürlich ausführlich diskutieren, ob irgendetwas im Leben Bedeutung hat aber... mir war das Buch zu drastig, ekelhaft und an den Haaren herbei gezogen provozierend.

    13. Sept. 2024

  • _js_
    _js_

    91 Follower

    3,5

    Ein sehr verstörendes, brutales Jugendbuch. Ein Gedankenexperiment was leider erstaunlich nachvollziehbar ist.

    „Bei dem Gedanken, wie viele unterschiedliche Personen in ein und demselben Mensch stecken konnten, bekam ich eine Gänsehaut.“

    12. Apr. 2025

3 von 93 Rezensionen

SocialReads

Seitenbasierte Kommentare

Seite 5438%
aliner
aliner7. Mai 2026

Omg das können die doch nicht ernst meinen 😳

Seite 6444%

1 Kommentar verdeckt

Seite 144100%

1 Kommentar verdeckt

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Autorin / Autor

Über Janne Teller

Janne Teller, 1964 in Kopenhagen geboren, arbeitete als Konfliktberaterin der EU und UNO in aller Welt, besonders in Afrika. Seit 1995 widmet sie sich ganz dem Schreiben und lebt heute in New York und Berlin. Für ihr literarisches Schaffen wurde Janne Teller vielfach ausgezeichnet. In ihrem Werk, das neben Romanen für Erwachsene auch Essays, Kurzgeschichten und Jugendbücher umfasst, kreist sie stets um die großen Fragen im Leben und löst mit gesellschaftskritischen Themen nicht selten stürmische Debatten aus. Für Erwachsene hat Janne Teller die zeitgenössische nordische Saga "Odins Insel" geschrieben sowie die Liebesgeschichte "Europa. Alles, was dir fehlt" und zuletzt "Komm" über Ethik in der Kunst und in unserer modernen Gesellschaft (Hanser, 2012). Für Jugendliche erschien der viel diskutierte, preisgekrönte internationale Bestseller "Nichts – was im Leben wichtig ist" (Hanser, 2010), die Erzählung "Krieg, stell dir vor, er wäre hier" (Hanser, 2011) und "Alles – worum es geht" (Hanser, 2013). Janne Tellers Literatur ist in 25 Sprachen übersetzt.

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