Blick ins Buch

Krimis

Der Tod in ihren Händen

3,2(143)
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Über das Buch

New-York-Times-Bestsellerautorin und Shooting-Star der amerikanischen Gegenwartsliteratur

Ottessa Moshfegh, eine der aufregendsten Autorinnen unserer Zeit, schreibt in diesem Roman über Einsamkeit – und darüber, wie einfach es ist, nicht nur die anderen, sondern auch sich selbst zu belügen.

Bei Sonnenaufgang läuft Vesta mit ihrem Hund eine Runde durch den Wald – die tägliche Routine einer einsamen alten Frau –, als sie einen Zettel findet: »Ihr Name war Magda. Niemand wird je erfahren, wer sie getötet hat. Hier ist ihre Leiche.« Obwohl von der jede Spur fehlt, lässt Vesta der Gedanke an einen Mord nicht mehr los. Wer war Magda? Und wer könnte ihr Mörder sein? Die Aufklärung dieser Fragen wird zu Vestas Mission. Doch je tiefer sie sich in den Fall verstrickt, desto deutlicher treten ihre eigenen Abgründe hervor.

Editionen (3)

ISBN9783442771387
Verlagbtb
Erscheinungsdatum11.05.23
Seitenzahl256

Rezensionen & Bewertungen

143 Bewertungen

26 Rezensionen

3,2

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  • spellsandstories
    spellsandstories

    63 Follower

    4,0

    Für mich war „Tod in ihren Händen“ das erste Buch von Ottessa Moshfegh, es wird aber garantiert nicht das Letzte bleiben. „Tod in ihren Händen“ ist ein ganz ungewöhnlicher Roman, der tief in die Gedankenwelt seiner Protagonistin eintaucht. Hierbei handelt es sich um Vesta, eine ältere Frau, die eines Tages beim Spaziergang im Wald eine Notiz findet, auf der steht „Sie hieß Magda. Niemand wird je erfahren, wer sie ermordet hat. Ich war es nicht. Hier ist ihre Leiche.“ Fasziniert und zunehmend besessen von diesem Rätsel, beginnt sie, sich eine Geschichte auszudenken und die Hintergründe von Magda zu ergründen, obwohl niemand weiß, wer diese Person ist. Vesta ist mir bereits auf den ersten Seiten ans Herz gewachsen und gemeinsam haben wir versucht, das Rätsel zu lösen. Dieses Buch war wirklich mal ein anderer Krimi, den ich nur wärmsten empfehlen kann.

    14. Nov. 2025

  • tastenklecks
    tastenklecks

    161 Follower

    1,0

    Mehr als enttäuschend.

    Hab mir das Buch geholt, weil ich den Trope "unhinged woman" mag. Und ja, das ist die Protagonistin tatsächlich. Man hätte viel mit ihr anstellen können. Stattdessen findet man sich in ihren absurden & umständlichen Gedanken wieder. Begleitet sie, wie sie mehr und mehr fantasiert. Wie sie am Ende sogar psychotisch wird. Dazu gibt es einen verstorbenen Ehemann voller toxischer Maskulinität, der ihre Gedanken noch mehr verseucht. Das Buch ist nicht schlecht geschrieben. Man merkt, dass mehr dahinter stecken soll. Vielleicht stehe ich auf dem Schlauch, bin nur aufgrund des fehlenden Plots enttäuscht? Ich weiß es nicht.

    4. Mai 2025

  • siinaa.ger
    siinaa.ger

    15 Follower

    1,5

    Sehr anstrengend zu lesen. Es zog sich wie Kaugummi!

    Für mich wichtig Triggerwarnung: Tierquälerei! Leider war der Schreibstile so gar nicht meins! Es ließ sich einfach nicht vernünftig lesen. Ich bin ehrlich, irgendwann habe ich die Seiten dann nur noch überflogen… Aber das Ende war besser als der Rest des Buchs. Unerwartet und auch ziemlich erschreckend, fand ich.

    3. Mai 2026

3 von 26 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Ottessa Moshfegh

Ottessa Moshfegh wurde in Boston geboren und ist kroatisch-persischer Abstammung. Sie wurde in die Granta-Liste der zwanzig besten jungen Autor*innen aus den USA aufgenommen. Für ihre Romane wurde sie mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem PEN/Hemingway Award. Nach den Romanen »Eileen« und »Mein Jahr der Ruhe und Entspannung« erschienen zuletzt Stories unter dem Titel »Heimweh nach einer anderen Welt« bei btb im Taschenbuch. Ottessa Moshfegh lebt in Los Angeles.

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