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„Sie ist mehr als eine Malerin, mehr als eine Frau, mehr als eine Inspiration. Sie ist eine Tote, die ins Leben zurückgekehrt ist.“
Ein farbenprächtiger, sinnlicher Roman voller magischem Realismus, der das Lebens ebenso feiert wie den Día de Muerto, an dem in Mexiko in einer Explosion von Farben und lebensbejahender Freude der Toten gedacht wird. In „Fridas Köchin“ finden wir (in zwei Zeitebenen) Biografie und Kunstthriller in einem, der sich für mich unheimlich real angefühlt hat. Zum einen haben wir die Geschichte von Nayeli Cruz, die sich als junges Mädchen 1939 entscheidet vor einer baldigen Verheiratung zu fliehen und letztendlich durch einen Zufall in die Casa Azul kommt, wo sie dank ihres Talents als Köchin eine Anstellung findet. Rasch wird Nayeli zur Vertrauten von Frida Kahlo, die seit ihrem schrecklichen Unfall in Isolation lebt und malt, von ständigen Schmerzen geplagt, von ihrem Ehemann Diego Rivera immer wieder betrogen. Zum anderen lesen wir von Paloma Cruz, die 2018 am Sterbebett ihrer geliebten Großmutter steht und nicht ahnt, dass es in deren Vergangenheit ein Geheimnis gibt, von dem sie nichts wusste: Im Nachlass der zweiundneunzigjährigen Nayeli Cruz befindet sich ein rätselhaftes Gemälde, das diese als junge Frau beim Baden zeigt. Erst als skrupellose Kunsträuber versuchen, das Bild in ihren Besitz zu bringen, begreift Paloma, dass dieses Erbe offenbar von unschätzbarem Wert ist, und begibt sich auf die Suche nach der Wahrheit… Ich habe schon lang kein Buch mehr gelesen, dass über 500 Seiten hat und ich muss zugeben, dass es mich zwischendurch etwas verloren hat. Als großer Kahlo-Fan mochte ich die Kapitel aus der Vergangenheit besonders gern und musste mich immer wieder fragen ob es tatsächlich eine Nayeli gegeben hat. Insgesamt habe ich wieder einen neuen Blick auf Frida, der Geschichte Mexikos, der Kunst und Leidenschaft bekommen und bin sehr dankbar für diese Geschichte.
19. Apr. 2024
„Sie ist mehr als eine Malerin, mehr als eine Frau, mehr als eine Inspiration. Sie ist eine Tote, die ins Leben zurückgekehrt ist.“
Ein farbenprächtiger, sinnlicher Roman voller magischem Realismus, der das Lebens ebenso feiert wie den Día de Muerto, an dem in Mexiko in einer Explosion von Farben und lebensbejahender Freude der Toten gedacht wird. In „Fridas Köchin“ finden wir (in zwei Zeitebenen) Biografie und Kunstthriller in einem, der sich für mich unheimlich real angefühlt hat. Zum einen haben wir die Geschichte von Nayeli Cruz, die sich als junges Mädchen 1939 entscheidet vor einer baldigen Verheiratung zu fliehen und letztendlich durch einen Zufall in die Casa Azul kommt, wo sie dank ihres Talents als Köchin eine Anstellung findet. Rasch wird Nayeli zur Vertrauten von Frida Kahlo, die seit ihrem schrecklichen Unfall in Isolation lebt und malt, von ständigen Schmerzen geplagt, von ihrem Ehemann Diego Rivera immer wieder betrogen. Zum anderen lesen wir von Paloma Cruz, die 2018 am Sterbebett ihrer geliebten Großmutter steht und nicht ahnt, dass es in deren Vergangenheit ein Geheimnis gibt, von dem sie nichts wusste: Im Nachlass der zweiundneunzigjährigen Nayeli Cruz befindet sich ein rätselhaftes Gemälde, das diese als junge Frau beim Baden zeigt. Erst als skrupellose Kunsträuber versuchen, das Bild in ihren Besitz zu bringen, begreift Paloma, dass dieses Erbe offenbar von unschätzbarem Wert ist, und begibt sich auf die Suche nach der Wahrheit… Ich habe schon lang kein Buch mehr gelesen, dass über 500 Seiten hat und ich muss zugeben, dass es mich zwischendurch etwas verloren hat. Als großer Kahlo-Fan mochte ich die Kapitel aus der Vergangenheit besonders gern und musste mich immer wieder fragen ob es tatsächlich eine Nayeli gegeben hat. Insgesamt habe ich wieder einen neuen Blick auf Frida, der Geschichte Mexikos, der Kunst und Leidenschaft bekommen und bin sehr dankbar für diese Geschichte.
19. Apr. 2024







