Blick ins Buch

Romane

Das Licht zwischen den Meeren

4,2(170)
Sprache
Deutsch
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Über das Buch

Eine Liebe so unendlich wie das Meer …

Australien. 1920. Als Tom Isabel zum ersten Mal sieht, ahnt er noch nicht, dass sie sein Schicksal verändern wird. Doch er weiß, dass er für diese Frau alles tun würde. Sechs Jahre später – die beiden sind nun glücklich verheiratet und leben auf der einsamen Insel Janus Rock – strandet an der Küste ein Ruderboot. An Bord: die Leiche eines Mannes – und ein zappelndes Baby. Sofort schließt Isabel das kleine Mädchen in ihr Herz, und gegen Toms anfängliche Bedenken nehmen sie das Kind als ihr eigenes an. Doch als sie aufs Festland zurückkehren, müssen sie erkennen, dass ihre Entscheidung das Leben eines anderen Menschen zerstört hat …

Editionen (6)

ISBN9783442384006
VerlagBlanvalet
Erscheinungsdatum17.11.14
Seitenzahl448

Rezensionen & Bewertungen

170 Bewertungen

36 Rezensionen

4,2

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  • yaduria1982
    yaduria1982

    268 Follower

    4,5

    Traurig und berührend

    Der Debutroman der Autorin konnte auf ganzer Linie überzeugen. Hier geht es viel um die Frage der moralischen Verantwortung, um Trauer, Verlust und Schuld. Oft fragt man sich beim Lesen, wie man selbst gehandelt hätte. Der Roman regt unglaublich zum Nachdenken an. Die einzelnen Figuren sind stark herausgearbeitet, die Handlung zielführend und das Meer und das Leben auf dem Leuchtturm realistisch dargestellt.

    29. Apr. 2026

  • pudelnudel
    pudelnudel

    23 Follower

    4,5

    Tolles Buch

    Die Geschichte hat mich richtig in den Bann gezogen. Und ich habe mich immer wieder gefragt, wie hätte ich gehandelt. Man hat einfach so mit den einzelnen Personen gefühlt, sodass ich am Ende auch kurz Tränen in den Augen hatte.

    23. Apr. 2026

  • st.fanie
    st.fanie

    685 Follower

    4,5

    🌊 Ein leiser Roman, der mit jeder Seite lauter wird. 🕯️

    ⭐⭐⭐⭐✨️ Kennt ihr diese Bücher, bei denen man schon relativ früh ahnt, dass das hier nicht gut ausgehen kann? Und ihr trotzdem hofft. 🙏 Seite für Seite. 📃 Kapitel für Kapitel. 📖 Man erkennt das Puzzle schon lange, bevor das letzte Teil eingesetzt wird. 🧩 Und dennoch erwischt es euch kalt und bricht euch das Herz. 💔 Das Buch bzw. die Geschichte lebt nicht von überraschenden Wendungen, auch nicht von großer Action (nicht mal von einer kleinen). Nein ❗️ Es lebt von Gefühlen. Gefühle, die menschlich sind, die sicher jeder auf die eine oder andere Weise kennt und nachvollziehen kann. Von Liebe. Von Verzweiflung. Von Schuld. Von Verlust. Von Hoffnung. OMG, ich habe so, so sehr mit jedem der Beteiligten mitgefühlt. 💘 Was paradiesisch beginnt, endet in einer Tragödie, aus der niemand unbeschadet herauskommt. 😢 Das war meiner Meinung nach das Allerallerschlimmste❗️ Zu sehen, dass es hier keinen wirklich bösen Menschen mit bösen Absichten gibt, sondern nur aus Verzweiflung getroffene falsche Entscheidungen. Entscheidungen, die nicht nur das eigene Leben verändern. Das Begreifen, wie weit ihre Kreise reichen. Und wie ein einziger Moment das Leben vieler Menschen beeinflussen kann. ♾️ Was wir bekommen, sind ganz normale, authentische Figuren: Figuren, die lieben. Figuren, die leiden. Figuren, die Fehler machen. Figuren, die versuchen, das Richtige zu tun und dabei trotzdem andere verletzen. Besonders mitgenommen hat mich, wie viel Mitgefühl in dieser Geschichte steckt und wie viel sie auch in einem selbst auslöst. Niemand wird verurteilt. Niemand wird auf eine einzige Eigenschaft reduziert. Stattdessen zeigt uns die Autorin Figuren mit all ihren Widersprüchen. Und genau deshalb fühlt sich alles so echt an. Ein Satz aus dem Buch hat sich dabei tief eingebrannt: "Selig sind, die da Leid tragen, denn sie sollen getröstet werden." (Matthäus 5,4) Und dieser Satz passt einfach so, so gut zu dem ganzen Dilemma der Geschichte. Denn ist es nicht genau die Frage: Wer trägt hier eigentlich das Leid und wer hat das Recht auf Trost? ...und gibt es überhaupt eine Antwort darauf? Wenn ja, dann möchte ich mich nicht damit auseinandersetzen müssen, wie diese richtige Antwort heißen sollte. Das Ende? Wer errät's? 😭 Es war so herzzerreißend! So gerecht und doch auch so ungerecht. "Das Licht zwischen den Meeren" ist keine Geschichte, die man einfach liest und danach wieder zurück ins Regal stellt. Es ist eine Geschichte, die nachhallt. Eine Geschichte über Schuld und Vergebung. Über Liebe und Verlust. Über Krieg und seine Nachwirkungen. Über Glauben, Hoffnung und Menschlichkeit. Und darüber, dass gute Menschen manchmal Entscheidungen treffen, deren Folgen sie ein Leben lang begleiten. 💔 Dieses Buch geht auf jeden Fall unter die Haut. Und bleibt dort. ❣️

    🌊 Ein leiser Roman, der mit jeder Seite lauter wird. 🕯️

    22. Juni 2026

3 von 36 Rezensionen

Autorin / Autor

Über M. L. Stedman

M. L. Stedman legt wie keine Zweite den Finger auf die ganz großen zwischenmenschlichen Konflikte – und macht aus ihnen eine überwältigende und heilsame Leseerfahrung. Dies bewies sie 2013 mit ihrem Debütroman. »Das Licht zwischen den Meeren« wurde in 45 Sprachen übersetzt und mit Michael Fassbender und Rachel Weisz in den Hauptrollen für Hollywood verfilmt. Mehr als ein Jahrzehnt nahm sie sich Zeit für ihren zweiten Roman »Ein weites Leben«, der weltweit im Frühjahr 2026 erscheint.

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