Blick ins Buch

Romane

Knochenarbeit

4,0(144)
Sprache
Deutsch
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Über das Buch

Grauenvolles erwartet die forensische Anthropologin Tempe Brennan, als sie in den kleinen Ort St. Jovice gerufen wird: ein niedergebranntes Haus mit sieben Leichen, zwei davon Babys, denen das Herz fehlt. Nur zu gern widmet sie sich deshalb ihrem anderen Auftrag - der Exhumierung der Ordensschwester Elisabeth Nicolet zwecks postumer Heiligsprechung. Doch erst liegt die Nonne in einem falschen Grab, und dann entdeckt Tempe gemeinsam mit Detective Ryan eine entsetzliche Parallele zu dem Fall von St. Jovice.

Editionen (5)

ISBN9783442353934
VerlagBlanvalet
Erscheinungsdatum01.01.01
Seitenzahl416

Rezensionen & Bewertungen

144 Bewertungen

13 Rezensionen

4,0

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  • dobbylein
    dobbylein

    720 Follower

    3,0

    Was haben alte Nonnenknochen und frische Leichen gemeinsam? Sie sorgen dafür, dass Temperance Brennan garantiert keinen entspannten Tag hat.

    „Knochenarbeit“ ist ein solider forensischer Thriller – und genau das ist gleichzeitig sein größtes Kompliment und sein größtes Problem. Denn dieses Buch macht vieles richtig, aber eben nichts so richtig spektakulär. Im Mittelpunkt steht die forensische Anthropologin Temperance Brennan, die scheinbar eine besondere Begabung dafür hat, selbst im Urlaub nicht einfach mal Urlaub zu machen. Stattdessen stolpert sie – wie es sich für das Genre gehört – von einer Knochenarbeit in die nächste. Work-Life-Balance ist hier eher ein theoretisches Konzept. Die Handlung verbindet aktuelle Ermittlungen mit einem historischen Strang rund um eine Nonne, die vor Jahrhunderten lebte und heiliggesprochen werden sollte. Diese Verknüpfung ist tatsächlich spannend gemacht und gibt der Geschichte eine zusätzliche Tiefe – auch wenn man sich zwischendurch fragt, wie viele Ebenen ein Thriller eigentlich gleichzeitig bedienen möchte, bevor er einfach mal durchatmet. Obwohl bei den Leichen - will man da in der Nähe wirklich atmen? Der Geruch wäre ja mein Endgegner. Thematisch geht es unter anderem um Sektenstrukturen und die damit verbundenen Verstrickungen. Das sorgt für eine angenehme Portion Spannung und ein leicht beklemmendes Gefühl – genau das, was man sich von einem forensischen Thriller erhofft. Der Schreibstil ist flüssig, gut verständlich und perfekt dafür geeignet, das Buch zügig „wegzusnacken“. Es liest sich leicht, ohne banal zu sein, und bietet solide Unterhaltung für zwischendurch. Allerdings bleibt „Knochenarbeit“ insgesamt im Bereich „gut, aber nicht herausragend“. Es ist kein Buch, das einen komplett umhaut oder noch Tage später beschäftigt. Eher eines, das man zufrieden zuschlägt und sich denkt: „War gut – und jetzt zum nächsten.“ Also: Ein klassischer, gut geschriebener forensischer Thriller mit interessanten Ansätzen und solider Spannung. Empfehlenswert für Genre-Fans – aber kein Muss für alle anderen. Wer ihn liest, wird gut unterhalten. Wer ihn auslässt, kann trotzdem ruhig schlafen.

    Was haben alte Nonnenknochen und frische Leichen gemeinsam? Sie sorgen dafür, dass Temperance Brennan garantiert keinen entspannten Tag hat.

    21. März 2026

  • thami89
    thami89

    272 Follower

    4,0

    Ganz gut und an manchen Stellen schon sehr spannend. Hatte ein paar Längen die nicht unbedingt hätten sein müssen, aber die Spannung überwiegt.

    9. Nov. 2024

  • coffeefee
    coffeefee

    16 Follower

    4,0

    Ähnlich wie der erste Teil gibt es eine spannende Geschichte, nur das Drum Herum stört mich ein wenig. Die (persönlichen) Ereignisse aus dem ersten Teil werden so gut wie nicht bzw unzureichend erwähnt. (Es gibt auf einmal eine andere beste Freundin, die einmal in einem Halbsatz erwähnt wird.) Die Wegbeschreibungen sind so ausführlich, dass ich Montreal oder die McGill mittlerweile besser kenne als meinen Heimatort. Die detaillierten Beschreibungen des Falls finde ich hingegen sehr interessant und spannend. Die Beziehungen zu anderen Figuren sind für mich weiterhin zu blass gezeichnet. Ihr Verhalten einigen Personen gegenüber kann ich zum Teil nicht nachvollziehen. Der Fall hingegen ist fesselnd und hielt mich von anderen Dingen ab. Allerdings hatte ich zwischendrin das Gefühl, dass die Verbindungen hier überzufällig waren, das hat sich zum Ende hin zum Glück etwas gebessert. Auch die Auflösung des Falls war spannend und ich hatte sie nicht in dieser Form erwartet. Alles in allem eingelungener (aber kein überragender) zweiter Teil, der mir noch ein Stück besser gefallen hat, als der erste Teil.

    9. Nov. 2024

3 von 13 Rezensionen

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