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Romane

Robert Surcouf. Der Tiger des Indischen Ozeans

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Über das Buch

Robert Surcouf – der französische Pirat, der von Napoleon geadelt wurde Freibeuter, Seeheld, Liebender: In seinem fesselnden Piraten-Roman »Robert Surcouf. Der Tiger des Indischen Ozeans« erzählt Mac P. Lorne das abenteuerliche Leben des Franzosen Robert Surcouf Ende des 18. und Anfang des 19. Jahrhunderts. Während der Französischen Revolution wird Marineleutnant Robert Surcouf zum Helden: In Toulon gerät er in Gefangenschaft königstreuer Bürger, die sich gegen die Revolutionäre gewendet haben. Sie übergeben die Stadt den Engländern, doch Robert gelingt die Flucht. Verfolgt vom berüchtigten Captain Horatio Nelson schlägt er sich bis zu Napoleons Truppen durch. Gemeinsam zwingen sie die englische Flotte zum Rückzug. Dem Vater von Roberts großer Liebe Marie-Cathérine ist das aber nicht genug: Marie soll den Sohn eines reichen Reeders heiraten. Ihre Hand kann Robert nur gewinnen, wenn er selbst zu Reichtum gelangt. Zu allem entschlossen segelt er in den Indischen Ozean, wo zwischen den Seychellen, Madagaskar und Mauritius ein Kaperkrieg tobt … Spektakuläres Seefahrer-Abenteuer an exotischen Schauplätzen Mac P. Lorne versteht es wie kein anderer Autor historischer Romane, die Zeit der großen Segelschiffe und ihrer rauen Helden lebendig werden zu lassen. Entdecken Sie auch die anderen historischen Abenteuerromane von Mac P. Lorne: - Jack Bannister – Herr der Karibik - Der Pirat (Sir Francis Drake) - Captain Nelson – Unter der Flagge des Königs (Lord Nelson – Über alle Meere 1) - Admiral Nelson – Unter Englands Flagge (Lord Nelson – Über alle Meere 2)

Editionen (1)

ISBN9783426560778
VerlagKnaur eBook
Erscheinungsdatum01.11.25
Seitenzahl448

Rezensionen & Bewertungen

8 Bewertungen

2 Rezensionen

4,4

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  • ready_gonzales
    ready_gonzales

    29 Follower

    4,0

    Zwischen Kontor und Kanonendonner - eine Kaperfahrt durch die Geschichte ⚔️

    Robert Surcouf – allein der Name klingt schon nach Salz auf der Haut, Pulverdampf in der Nase und der ständigen Gefahr, am Galgen zu enden. In „Der Tiger des indischen Ozeans“ entführt uns Mac P. Lorne in eine Ära, in der das Schicksal eines Mannes oft nur vom nächsten Windstoß abhing. Die Geschichte beginnt mit einem Paukenschlag, der jeden Leser sofort bei der Gurgel packt: Eine ebenso spektakuläre wie waghalsige Flucht aus einem Kloster. Dass Robert Surcouf, der Spross einer Freibeuter-Dynastie, für ein beschauliches Leben als braver Bürgerlicher oder gar Geistlicher denkbar ungeeignet ist, wird dem Leser auf den ersten Seiten klar. Während der Vater als Reeder am ehrlichen Geschäft verzweifelt, treibt es den jungen Robert unwiderstehlich zurück zu den Wurzeln seines Großvaters – hinaus auf die offene See. Was das Buch besonders reizvoll macht, ist die geschickte Einbettung in die Französische Revolution. Man muss kein Experte für diese Epoche sein, um die Paranoia und den schleichenden Zerfall des gesellschaftlichen Vertrauens in Paris hautnah zu spüren. Dass uns dabei auch ein gewisser junger Offizier namens Bonaparte über den Weg läuft, verleiht der Geschichte eine wunderbare historische Schwere. Besonders hervorzuheben ist die vom Autor meisterhaft eingesetzte „Zoom-in und Zoom-out“-Technik. Man stelle sich vor, man beobachtet das Geschehen zunächst aus der Vogelperspektive, um den historischen Kontext zu erfassen, nur um im entscheidenden Moment das Fernrohr anzulegen und mitten ins Getümmel – auf das glitschige Deck eines Schiffes oder in die dunklen Gassen der Revolution – katapultiert zu werden. Lorne umschifft damit elegant alle Längen, die historische Romane sonst gern einmal in sich führen. Einzig der Umstand, dass man nach der letzten Seite das Gefühl hat, man hätte noch gut weitere 500 Seiten mit diesem „Tiger“ verbringen können, lässt mich einen kleinen Punkt abziehen. Es ist das „Problem“ des guten Erzählers: Er lässt einen hungrig zurück. Hätte man den Stoff auf zwei Bände gestreckt, wäre das für mich ein Fest gewesen – aber vielleicht ist es auch die Kunst, den Leser genau dann in den Hafen einzulaufen zu lassen, wenn er sich am meisten wünscht, die Reise würde weitergehen. Wer eine Schwäche für klassische Segelschifffahrt, packende Abenteuer und einen ordentlichen Schuss Historie hat, der sollte sich dieses Buch unbedingt in die Kombüse – äh, ins Bücherregal – legen. Es ist ein rasanter Ritt durch den Indischen Ozean, bei dem man selbst als Landratte plötzlich das dringende Bedürfnis verspürt, die Segel zu setzen.

    Zwischen Kontor und Kanonendonner - eine Kaperfahrt durch die Geschichte ⚔️

    6 Tage vor

  • 5,0

    Mal wieder ein sehr guter historischer Roman von Mac P. Lorne

    „Robert Surcouf – Der Tiger des Indischen Ozeans“ ist ein spannender und mitreißender Abenteuerroman, der historische Fakten gekonnt mit packender Erzählkunst verbindet. Die Geschichte des legendären französischen Freibeuters wird lebendig, detailreich und atmosphärisch geschildert, sodass man sich mitten im Geschehen auf hoher See wiederfindet. Action, Strategie und starke Charaktere sorgen für durchgehende Spannung. Ein fesselndes Buch für alle, die Seefahrerromantik, Geschichte und Abenteuer lieben. Sehr lesenswert.

    5. Feb. 2026

Autorin / Autor

Über Mac P. Lorne

Mac P. Lorne (*1957) hat bisher fünfzehn historische Romane bei Droemer Knaur veröffentlicht, von denen bereits sechs mit bedeutenden Literaturpreisen ausgezeichnet worden sind. Mit Der Pirat – Ein Francis-Drake-Roman und Jack Bannister – Herr der Karibik widmete er sich sehr erfolgreich maritimen Themen und erreichte eine große Leserschaft. In seiner Dilogie über Englands berühmtesten Seehelden Lord Nelson begeisterte er im Herbst 2024 erneut. Nun setzt Lorne mit seinem neuen Roman über Robert Surcouf einem weiteren historischen Helden ein Denkmal und liefert erneut ein spekakuläres Seefahrer-Abenteuer.

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