Blick ins Buch

Historische Romane

Weiße Nächte, weites Land

4,2(15)
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Über das Buch

Die große Auswanderer-Trilogie über mutige Frauen, tiefe Freundschaften und wahre Liebe: der Auftakt der fulminanten Wolgasiedler-Trilogie über drei mutige Schwestern und ihr dramatisches Familien-Schicksal von Bestseller-Autorin Martina Sahler Das Ufer der Wolga - ein Versprechen vom Neuanfang und unendlicher Weite! Deutschland im 18. Jahrhundert. Nach dem Ende des siebenjährigen Krieges herrscht in dem kleinen Dorf Waidbach in Hessen Hoffnungslosigkeit. Die Schwestern Christina, Eleonora und Klara Weber leiden nach dem Tod ihrer Mutter besonders in der schwierigen Lage. Der Ruf Katharinas der Großen, in Russland ein neues Leben zu beginnen, kommt gerade recht. Angezogen von großartigen Versprechungen auf Land und Geld machen sich die Schwestern, die unterschiedlicher nicht sein könnten, gemeinsam auf die Reise. Doch die Wirklichkeit entspricht weder ihren Erwartungen noch ihren Hoffnungen, erweist sich vielmehr als rau und grausam: Statt eines sorgenfreien Lebens in Wohlstand erwarten die Schwestern zunächst kalte Winter und schwere Arbeit. Werden sie es schaffen, sich an der Wolga ein neues, besseres Leben aufzubauen? Martina Sahler überzeugt mit vielschichtigen Protagonistinnen, ihrem einfühlsamen Schreibstil und großer historischer Genauigkeit. Weiße Nächte, weites Land ist ein wunderbarer historischer Roman, der mit seinen lebendigen Figuren und unberechenbaren Wendungen vor dem Hintergrund der Deutsch-Russischen-Geschichte fasziniert und begeistert. Ausgezeichnet mit dem silbernen HOMER in der Kategorie »Biographie / historisches Ereignis«!

Editionen (3)

ISBN9783426560457
VerlagKnaur eBook
Erscheinungsdatum02.05.24
Seitenzahl512

Rezensionen & Bewertungen

15 Bewertungen

6 Rezensionen

4,2

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  • lesefuchs85
    lesefuchs85

    53 Follower

    5,0

    Ein spannendes Buch - eine Reise in die Fremde, die mich gut unterhalten hat. Ich bin gespannt, wie es weitergeht ...

    Ich habe mich sehr gefreut, endlich die Gelegenheit zu bekommen, dieses Buch zu lesen - ich hatte diese Buchreihe schon länger im Auge. Ich habe selbst den gleichen Hintergrund - meine Vorfahren kamen aus Süddeutschland und folgten damals dem Ruf der Zarin nach Russland. Ich habe bereits einige Bücher von Martina Sahler gelesen und wurde bisher nicht enttäuscht. In dieser Geschichte begleiten wir drei Schwestern aus einem Dorf im Waidbach - Christina, Eleonora und Klara - sowie ihre Freunde und Familienangehörigen auf einer beschwerlichen Reise nach Russland, wo sie auf dem von der Zarin zugewiesenen Land eine Siedlung aufbauen müssen. Dabei begegnen ihnen verschiedene Gefahren und Schwierigkeiten. Martina Sahler gelingt es, den Leser durch ihren leichten und flüssigen Schreibstil sofort in die Geschichte hineinzuziehen, sodass ich schnell in die Handlung eintauchen konnte. Die historischen Gegebenheiten und die Landschaft sind lebendig und detailreich dargestellt. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet, jeder mit seinen Stärken und Schwächen. Viele haben ihr eigenes Päckchen an Problemen mitzutragen. Besonders interessant fand ich die Darstellung einer der Schwestern, die nicht das typische liebe Mädchen ist, sondern nur an ihr eigenes Fortkommen denkt. Jeder der Figuren hat andere Ziele im Blick und am Ende müssen einige sich zusammentun, um nicht zu scheitern. Es geschehen einige Schicksalsschläge, die die Figuren überwinden müssen. Die verschiedenen Protagonisten tragen zur Spannung der Geschichte bei und man möchte gern immer weiter wissen, wie es mit ihnen weitergeht. Das Buch hat mich gut unterhalten und ich bin gespannt, wie es mit den Siedlern im fernen Russland weitergeht. Ich freue mich schon auf den nächsten Teil dieser Reihe. Eine klare Leseempfehlung für alle, die sich für historische Auswanderergeschichten interessieren.

    17. Juni 2024

  • katisbuecherwelt
    katisbuecherwelt

    120 Follower

    4,0

    ~ fesselnd und lebendiger Schreibstil ~ seichte Romantik trifft auf dramatische Schicksale ~

    Zum Cover: Die Covergestaltung ist sehr schlicht gehalten, was mir hier in diesem Fall aber richtig gut gefällt. Es erinnert mich sehr an den schweren Weg, den die Kolonie hinter sich gebracht hat und das winterliche Panorama strahlt die große Weite und Freiheit aus, aber auch eine Form von "ins Ungewisse" zu reisen. Die Kutsche passt sich zum Titelschriftzug sehr gut zum Gesamtbild und zur Geschichte an. Meine Meinung: Mit "Weiße Nächte, weites Land" von Martina Sahler wurde ich ins 18. Jahrhundert zum Ende des siebenjährigen Krieges zurückversetzt und begleitete drei mutige Schwestern auf ihren schweren Weg von Hessen nach Russland, um dort ein neues Leben zu beginnen. Hierbei handelt es sich um den ersten Band der "Wolgasiedler-Saga" in der Neuauflage. Erstmals erschienen ist diese Reihe 2012 und wurde mit dem silbernen HOMER ausgezeichnet. Die Schwestern Christina, Eleonora und Klara leiden unter dem Tod ihrer Mutter und in ihrem kleinen Dorf Waidbach in Hessen herrscht große Hoffnungslosigkeit, bis der Aufruf der Zarin Katharina der Großen aus Russland neue Hoffnung bringt. Sie verspricht ein besseres und sorgenfreies Leben für die Deutschen und immer mehr folgen dem Aufruf und begeben sich auf die Reise. So auch die drei unterschiedlichen Schwestern. Vor Antritt der Auswanderung gehen viele Bewohner arrangierte Ehen ein, um mehr Handgeld zu erlangen, so auch Christina. Eleonora konnte sich dem Freisprechen und als Großfamilie mit ihrer kleinen Tochter und beiden Schwestern einreisen. Der Weg nach Russland ist äußerst Kräfteraubend und so schaffen es nicht alle, die die weite Reise auf sich genommen haben. Angekommen in Russland erwartet den Frauen ein ganz anderes Leben wie erhofft und weitere Schicksale und tödliche Unfälle sowie Krankheiten holen sie ein. Finden die Wolgasiedler und die Schwestern einen Weg glücklich und zufrieden zu leben, oder platzt der Traum von Freiheit und Sorglosigkeit? Diese Geschichte hat mich enorm begeistert und vor allem gefesselt. Ich folgte den Dorfbewohnern und den Schwestern auf deren neuen Lebensweg, durchzogen von vielen tragischen Schicksalsschlägen und Wendungen. Martina Sahler hat einen angenehmen und flüssig zu lesenden Schreibstil, und ich fand mich dadurch sehr schnell in der Erzählung zurecht, trotz der vielen verschiedenen Charakteren, die zu Beginn des Buches in einem Personenregister kurz vorgestellt wurden. Durch die überwiegend in der Erzählperspektive geschriebene Form konnte ich nicht immer mit vollem Herzen mitfiebern und bangen, was mir ein klein wenig gefehlt hat. Die Charakterentwicklungen fand ich sehr authentisch und das es nicht nur Sympathieträger gab, machte es noch interessanter. Christina hat mich des öfteren mit dem Kopf schütteln lassen, denn sie ist ein sehr egoistischer Mensch und ein emotionaler Eiswürfel. Ihre Schwester Eleonora ist genau das Gegenteil, herzlich, empathisch und möchte jedem etwas Gutes tun. Ich mochte sie sehr gern, ebenso Klara und Matthias. Hier trafen sehr viele verschiedene Persönlichkeiten aufeinander, die mit Ecken und Kanten versehen wurden und so auch handelten - und genau das, hat mir am besten gefallen. Der geschichtliche Hintergrund zur Zeit des 18. Jahrhunderts und zum Ende des siebenjährigen Krieges und die Lebenszustände der Auswanderer empfand ich als sehr gut recherchiert und interessant zu verfolgen, und diese Zustände haben mich als Beobachter wirklich sehr bewegt und mitgenommen, dabei bleibt der Hintergrund zu Katharina der Großen eher eine Randfigur. Der Dorfalltag wurde gut übermittelt und manchmal konnte ich mir einige Szenen so gut vorstellen, dass ich fast das knisternde Feuer spüren und riechen konnte. Eine seichte Romantik durchzieht diese Story und rundet diese neben den vielen dramatischen Schicksalsschlägen ab. Eine gelungene Mischung, die mich nach ereignisvollen Handlungen etwas durchatmen und neue Hoffnungen schöpfen ließ. Das Ende hat mir dann den Boden unter den Füssen gezogen mit einem fiesen Cliffhanger, der mir auf den letzten Zeiten bereits angekündigt wurde, ich aber im Stillen noch gehofft habe, dass es nicht so kommen würde. Ich muss daher unbedingt die Fortsetzung lesen. Fazit: Mit "Weiße Nächte, weites Land" von Martina Sahler verbrachte ich einige schöne Lesestunden und verfolgte den Wolgasiedlern gerne auf ihren Weg. Ein Cliffhanger am Ende sorgt nun für Vorfreude auf den Folgeband. ~ 18. Jahrhundert Wolgasiedler ~ drei mutige Schwestern ~ fesselnd und lebendiger Schreibstil ~ seichte Romantik trifft auf dramatische Schicksale ~

    ~ fesselnd und lebendiger Schreibstil ~ seichte Romantik trifft auf dramatische Schicksale ~

    20. Juli 2024

  • 5,0

    Grandiose Geschichte über die Besiedlung Russlands unter Katharina der Großen. Die Autorin schilderte die Charaktere und ihre Schicksale so authentisch, dass ich Zuneigung & Ablehnung, Sympathie & Mitgefühl, genauso fühlen konnte, wie ich den Gestank roch und die Landschaft bildlich vor mir sah. Teil 2 & 3 werde auf jeden Fall für mich noch folgen.

    1. Okt. 2023

3 von 6 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Martina Sahler

Martina Sahler, Jahrgang 1963, lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Köln und schreibt in ihrem Büro mit Blick in die Bergischen Wälder und den Katzen Lola, Luke und Lionel um die Beine seit vielen Jahren historische Romane. Zu ihren bekanntesten Werken gehören die Bestseller-Trilogie "Die englische Gärtnerin", "Die Stadt des Zaren" und "Weiße Nächte, weites Land". Für letzteren Roman wurde sie mit dem HOMER Literaturpreis in Silber ausgezeichnet.

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