Blick ins Buch

Fantasy

Masken - Unter magischer Herrschaft

3,9(19)
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Über das Buch

Die junge Ferin sehnt ungeduldig den Tag herbei, an dem sie endlich die Maske erhält, die ihre hässlichen blauen Gesichtsmale überdecken und sie ebenso schön machen wird wie die Herrschenden. Aber ihre Maske zerfällt zu Staub – und Ferin wird zu einer Gesetzlosen. Sie flüchtet zu einer Rebellengruppe, die unmaskiert im Dschungel lebt. Hier erfährt sie die Wahrheit über die magischen Kräfte ihres Volkes, die von den Masken unterdrückt werden, und lernt den attraktiven Martu kennen. Gefangen in einem Strudel aus Unterdrückung, Verrat und Rache, der nicht nur die Freiheit ihres Volkes, sondern auch ihre große Liebe bedroht, bleibt Ferin nur eins: Sie muss die Masken zerstören.

Editionen (1)

ISBN9783426510094
VerlagKnaur Taschenbuch
Erscheinungsdatum01.03.12
Seitenzahl608

Rezensionen & Bewertungen

19 Bewertungen

5 Rezensionen

3,9

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  • lyliette
    lyliette

    80 Follower

    3,0

    Schöne Idee, sehr schleppend teilweise

    Die Idee der Geschichte fand ich sehr interessant und innovativ. Die ersten 40% des Buches waren auch wirklich spannend und fesselnd, gleichzeitig wurde es aber dann eher sehr gezogen, sodass ich mich wirklich durchquälen musste. Leider nicht das Highlight das ich erwartet hatte, wer ausgedehnte Geschichten mag wird aber glücklich werden.

    24. Dez. 2024

  • jacquy
    jacquy

    13 Follower

    5,0

    Inhalt: Ferin wartet schon ihr ganzes Leben auf diesen einen Tag – endlich bekommt sie ihre Maske. Mit der Maske sind Freiheit und Gleichberechtigung verbunden und sie ist total aufgeregt, als es endlich so weit ist. Ihr Traum zerplatzt aber schon wenige Stunden später, denn die Maske löst sich einfach von ihrem Gesicht. In Merdhug wird das als Straftat angesehen und sie soll in ein Straflager gebracht werden. Doch Ferin hat Glück und wird auf dem Weg dorthin befreit und lebt von da an mit den Rebellen im Dschungel. Sie erfährt, dass alle Pheytaner von Natur aus magische Kräfte haben, welche aber von der Maske unterdrückt werden und sie beschließt, dass den ein Ende gemacht und die Masken zerstört werden müssen. Meinung: Dafür, dass das Buch so viele Seiten hat, passiert eigentlich relativ wenig. Nachdem ich etwa 90 Seiten gelesen hatte wurde mir klar, dass man das bisherige Geschehen in 2-3 Sätzen zusammenfassen kann. Trotzdem hat die Autorin es geschafft, dass es dabei keine Sekunde langweilig wurde. Von Anfang an fand ich das Buch spannend und wollte nicht aufhören zu lesen. Dass die Maske die Magie der Menschen unterdrückt und nur sehr wenige überhaupt davon wissen, fand ich interessant und war gespannt, wie es weiter geht, nachdem Ferin ihre Maske verloren hat. Die Geschichte wird in der Er/Sie-Perspektive erzählt, aber meistens geht es um Ferin, sodass man auch ihre Gedanken kennt und nicht nur das, was von außen erkennbar ist. Zwischendurch gibt es mal kurze Passagen, wo es um die Regierung von Merdhug geht, diese sind aber immer nur wenige Seiten lang. Ich konnte mich fast das ganze Buch über sehr gut in Ferin hineinversetzen und alles was sie tat nachvollziehen. Beim Schreiben dieser Rezension habe ich nach negativen Aspekten gesucht, konnte aber nichts finden, was eine Erwähnung wert wäre. :) Allerdings hätte ich gerne gewusst, in welcher Zeit das Buch spielt. Man erfährt nur, dass es 200 Jahre zuvor einen Krieg gegeben hat, nach dem die Konvention beschlossen wurde. Es gibt weder Autos, noch Strom, was darauf schließen lässt, dass sich die Geschichte in der Vergangenheit abspielt, sicher sein kann man allerdings nicht, da ich auch schon Bücher gelesen habe, die zwar in der Zukunft spielen, die Menschheit sich aber eher zurückentwickelt hat. Charaktere: Ferin macht im Lauf der Geschichte eine große Veränderung durch. Anfangs scheint sie irgendwie keinen richtigen Charakter zu haben. Ihr ganzes Leben hat sich nur um die Maske gedreht. Von klein auf hat sie nur auf den Tag der Maskierung gewartet und nichts anderes getan. Da sie außerhalb des Hauses nicht sprechen darf (so verlangt es die Konvention, an die sich alle unmaskierten Pheytaner halten müssen), hatte sie nie Freunde oder andere gleichaltrige, mit denen sie reden konnte. Sobald sie im Dschungel lebt, verändert sie sich. Sie lernt, in sich selbst und ihre Fähigkeiten zu vertrauen und wird selbstbewusst und charakterstark. Was ich etwas komisch fand war, dass Martu, der aus einem fernen Land im Dschungel bei den Rebellen landet, bei seiner Ankunft nur wenige Wörter der Sprache spricht, sie wenige Tage später aber perfekt beherrscht und keinen einzigen Fehler macht. Ich glaube aber, dass das Lesen ziemlich anstrengend gewesen wäre, wäre das nicht so gewesen. ;-) Fazit: (Meines Wissens nach) neu, spannend und interessant. Ich habe absolut nichts zu bemängeln. :)

    5. Sept. 2022

  • 4,0

    Wunderbare Geschichte über ein junges Mädchen, dass einem unterdrückten Volk angehört und nicht nur dessen Geschichte sondern vor allem auch sich selbst entdeckt... verpackt in eine Fantasygeschichte voller ungewöhnlicher Ideen. Das Geheimnis um die Masken bleibt spannend bis zum Schluss und gipfelt im grossen Showdown, aber eigentlich sind es die kleinen leisen Töne, die diese Geschichte zu etwas besonderem machen. Die Liebesgeschichte im Mittelteil kommt zwar etwas aus den Wolken gefallen (buchstäblich! haha, nein keine Engel^^) aber am Ende fügt sich alles zusammen. PS: Ich empfehle den Klappentext nicht zu lesen und die Welt mit Ferin zu entdecken ohne schon vorab mehr zu wissen!

    28. Feb. 2025

3 von 5 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Mara Lang

Mara Lang, Jahrgang 1970, begann in ihrer Jugend zu schreiben, als ihr der Lesestoff ausging. Die Geschichten von C. S. Lewis und Michael Ende begründeten ihr Faible für Phantastik. Hin- und hergerissen zwischen Buch und Film wollte sie ursprünglich Regisseurin werden, um ihrer Phantasie Leben einzuhauchen, wählte dann aber das Studium zur Diplompädagogin und schreibt heute Kopfkino für ihre Leser. Mara Lang lebt und arbeitet in Wien.

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