Blick ins Buch

Jugendbücher

Something happened to Ally

4,2(128)
Sprache
Deutsch
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Über das Buch

Schockierend, intensiv und ehrlich!

Auf welcher Seite stehst du, wenn es nur eine richtige Seite geben kann?


Ally ist bis über beide Ohren verliebt in Sean. Als er sie während einer Party anspricht und sie sich näherkommen, sieht sie sich am Ziel ihrer Träume. Doch dann geschieht das Undenkbare: Sean ignoriert ihr »Nein«.

Während Ally danach völlig verstört ist, bittet Sean seine beste Freundin Blythe, die Sache wieder »in Ordnung zu bringen«. Tatsächlich ist Blythe bereit, ihm zu helfen. Also sucht sie Allys Nähe, um zu verhindern, dass die Sean anzeigt. Und es scheint, als würde ihre Strategie aufgehen: Ally beginnt ihr zu vertrauen. Doch dann kommen Blythe selbst Zweifel und sie ist immer stärker hin- und hergerissen zwischen ihrer Loyalität gegenüber Sean und ihrem Mitgefühl für Ally.


Ein bewegendes Buch über sexuelle Gewalt, falsche Loyalität und über den Mut, das Schweigen zu brechen »Voller Wahrheit, Hoffnung und Empowerment – eine Geschichte, die noch lange nachwirkt« Amber Smith

Editionen (1)

ISBN9783423741194
Verlagdtv Verlagsgesellschaft
Erscheinungsdatum17.04.25
Seitenzahl384

Merkmale

3 Bewertungen

MittelVerstörendEntwickelndVielschichtigInformativTraurig

Rezensionen & Bewertungen

128 Bewertungen

29 Rezensionen

4,2

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  • miausagtdiemieze
    miausagtdiemieze

    76 Follower

    4,5

    Macht betroffen und wütend!

    Ich habe Allys Geschichte zügig weggelesen, was zum einen an der kurzweiligen Erzählstruktur, und zum anderen am Thema des Buches lag. Allys Erlebnis hat mich sehr betroffen gemacht und so so wütend. Die Dynamiken zwischen den Jugendlichen sind in meinem Augen ziemlich gut getroffen; besonders die Beziehungen der „beliebten“ Mädchen untereinander waren erschreckend zerstörerisch.

    Macht betroffen und wütend!

    16. Apr. 2026

  • butta
    butta

    294 Follower

    4,5

    Schweigen brechen

    Das Thema des Buches ist wirklich hart aber ich finde es gut umgesetzt, es fühlt sich echt und ehrlich an. Es macht einen wütend auf Männer und die Welt, auf Rape-Culture, auf die Reaktionen und Konsequenzen -oft keine. Was an der Schule abging war teilweiße echt erschütternd. Besonders hat mir gefallen wie Alis richtige Freunde zu ihr gehalten haben und für sie da waren, auch nachdem sie eine Zeit im falschen Freundeskreis war. Auch die Beziehung zu ihrem Vater war toll. Und insgesamt waren die Probleme der charas gut radargestellt und ich finde den Alter passend. Blythe war ein ganz schwieriger character, die meiste Zeit hat sie mich wütend gemacht, aber irgendwie konnte ich sie auch verstehen (außer bei einem Großteil der Sean Sache) und ich hatte Mitleid mit ihr. Der Schreibstil war etwas gewöhnungsbedürftig aber ich finde er passt sehr gut wenn man sich bewusst wird aus wessen Sicht das erzählt wird Mir hat das Ende gut gefallen, auch wenn manche das vielleicht zu utopisch finden. Gerne hätte ich noch mehr über die Konsequenzen/Strafen erfahren die den Beteiligten zu teil wird.

    1. Okt. 2025

  • v_techniik
    v_techniik

    129 Follower

    3,5

    Harte Themen !

    *Spoilerfrei* Das war heftig, anhand des Klappentext wird die Grundstory ja klar. Es schockiert mich immer wieder was für Dinge und Menschen es in der Welt gibt. Hier ist es ein Buch, eine fiktive Geschichte, aber genau solche Geschichten gibt es in der Realität. Der Schmerz ist real und der tut weh. Bei „Something happend to Ally“ bekommt man den Prozess des Schmerzes und eine heftige Charakterentwicklung mit. Mir gefällt die Story, auch wenn ich es zwischendurch schon sehr ekelhaft war, aber willkommen in der Realität. Was mich jetzt aber stört ist der Schreibstil, der einfach nicht zu mir passt. Aber das ist ja ein persönliches Problem, es hat dazu geführt, dass mir die Protagonisten nicht so nah gekommen sind. Und somit ich bis zum Ende nicht so richtig in die Geschichte eintauchen konnte. Zwischendurch wollte ich das das Buch endlich vorbei ist, nicht nur weil der Schmerz ein Ende haben sollte. Sondern auch weil ich einfach keine Lust mehr hatte und eigentlich liebe ich es im Scherbenhaufen zu schwimmen. 😅 Es ist also nicht unbedingt mein Buch gewesen, auch wenn ich mich wirklich sehr gefreut habe. Aber das bedeutet nicht, dass es schlecht war, also gibt dem Buch eine Chance. Die Message und die Thematik erfordert Aufmerksamkeit und Aufklärung❣️ Nein heißt Nein, und das immer !!!!

    12. Nov. 2025

3 von 29 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Hayley Krischer

Hayley Krischer ist Journalistin. Sie schreibt für ›The New York Times‹, ›Marie Claire‹, ›The Atlantic‹ und ›The New York Times Magazine‹. Sie lebt mit ihrem Mann, ihren zwei Kindern, einem Hund und drei Katzen in New Jersey.

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