Die Geschichte der Frau, die Shakespeare verschwieg
Als Romeo Montague die junge Rosaline Capulet zum ersten Mal sieht, ist er sofort verliebt. Die freiheitsliebende Rosaline wiederum ist empfänglich für Romeos Avancen, denn nach dem Tod ihrer Mutter will ihr Vater sie ins Kloster schicken. Romeo bietet ihr die Chance auf ein selbstbestimmtes Leben.
Doch nach und nach beginnt Rosaline an seinen Versprechungen zu zweifeln. Da richtet sich Romeos Blick auf ihre Cousine, die dreizehnjährige Julia. Allmählich begreift Rosaline, dass nicht nur ihre Zukunft auf dem Spiel steht, sondern Julias Leben.
Eine subversive, kraftvolle Nacherzählung von Shakespeares bekanntester Tragödie.
»Eine grandiose Neuerzählung der Geschichte von Romeo und Julia« William Boyd
»Unwiderstehlich. Eine hervorragende Interpretation eines zeitlosen Klassikers.« Jennifer Saint
Ich habe mir erhofft das das Buch in diese Richtung geht☺️
Der Schreibststil ist ähnlich zu dem Original von Shakespeare.
Ich hatte die ganze Zeit den Film mit Leonardo Dicaprio im Kopf von früher.
Es war echt unterhaltsam und kurzweilig.
Markaber durch das Alter der Mädchen und die raue Art der Männer und die Lebensweise von damals.
Diese Interpretation hat mir gut gefallen und ich denke wer den Film damals mochte, dem wird auch Rosaline gefallen😊❤️🌹🥀
3. Apr. 2025
4,0
Rosaline & Romeo & Julia ❤️🌹🥀
Ich habe mir erhofft das das Buch in diese Richtung geht☺️
Der Schreibststil ist ähnlich zu dem Original von Shakespeare.
Ich hatte die ganze Zeit den Film mit Leonardo Dicaprio im Kopf von früher.
Es war echt unterhaltsam und kurzweilig.
Markaber durch das Alter der Mädchen und die raue Art der Männer und die Lebensweise von damals.
Diese Interpretation hat mir gut gefallen und ich denke wer den Film damals mochte, dem wird auch Rosaline gefallen😊❤️🌹🥀
Was für ein tolles Buch! Romeo und Julia aus der Sicht von Rosaline (Rosalinde), des Mädchens, das Romeo vor Julia liebte. Toll geschrieben in einem Sprachstil, der Liebesschwüre im Shakespeare-Ton mit der Moderne verknüpft. Eine sehr gelungene Übersetzung (wobei ich das Original nicht kenne) mit Wortschöpfungen wie "Schmachtlappen" und "Schmusebold". "Romeo und Julia" wird nie wieder sein, was es vorher war. Ich bin restlos begeistert!
2. Feb. 2025
5,0
Was für ein tolles Buch! Romeo und Julia aus der Sicht von Rosaline (Rosalinde), des Mädchens, das Romeo vor Julia liebte. Toll geschrieben in einem Sprachstil, der Liebesschwüre im Shakespeare-Ton mit der Moderne verknüpft. Eine sehr gelungene Übersetzung (wobei ich das Original nicht kenne) mit Wortschöpfungen wie "Schmachtlappen" und "Schmusebold". "Romeo und Julia" wird nie wieder sein, was es vorher war. Ich bin restlos begeistert!
⭐️⭐️⭐️⭐️
Re-telling von Romeo & Julia aus Sicht seiner Ex-Geliebten - mal ein ganz spezieller Ansatz!
Neuerzählungen, auf Neu-Deutsch „Re-tellings“, erfreuen sich derzeit großer Beliebtheit auf dem Buchmarkt. Nachdem die griechische Götterwelt bereits die Metamorphose der modernen Neuerzählung durchlaufen hat, wagen sich Autoren nun an andere Klassiker der Weltliteratur.
Natasha Solomons hat sich die wohl größte Liebesgeschichte der Welt ausgesucht, um einen moderneren (und kritischeren) Blick darauf zu werfen. Kenner des Shakespeare-Stücks werden viele Szenen wiedererkennen, auch wenn sie diesmal aus einer ganz anderen Perspektive erzählt werden - der von Rosaline. Heute würde man sagen, sie war Romeos Ex.
Denn bevor Romeo Julia liebte, liebte er Rosaline. In Shakespeares Stück kommt sie nur am Rande vor und selbst nicht zu Wort. Hier erfahren wir die Geschichte nun aus ihrer Perspektive.
Da zunächst erzählt wird, wie sie und Romeo sich kennen- und lieben lernen, erinnert im ersten Drittel des Buches wenig an die klassische Romeo-und-Julia-Geschichte. Statt dessen habe ich mich als Leser zu diesem Zeitpunkt noch gefragt „wo will dieses Buch denn hin?“ und war daher noch nicht wirklich überzeugt davon.
Doch als Rosaline plötzlich dahinter kommt, wie schnell sie als „die Einzige, die Romeo je wirklich geliebt hat“ ausgetauscht werden kann und das sogar durch ihre geliebte Cousine Julia, die kaum 14 Jahre alt ist… da nimmt die Geschichte eine Wendung. Welche, das müssen die Leser*innen dieses Buches selbst entdecken.
Obwohl sich Natasha Solomons an vielen Stellen an den Ablauf des Shakespeare-Stücks hält, bekommen die Szenen durch Rosalines Gegenwart völlig andere Zusammenhänge und Bedeutungen. Insofern war es interessant, das bekannte Stück mit diesem Roman in einem anderen Kontext zu sehen und ich habe großen Respekt davor, wie die Autorin es geschafft hat, Rosaline so einzubauen, dass alles trotzdem einen sinnigen Zusamenhang bekommt.
Mit der Sprache des Romans habe ich am Anfang ein wenig gehadert. Wie viel davon an der Übersetzung liegt, kann ich aber nicht sagen. Die Sprache liegt zwischen modern und sehr shakespeare-angelehnt. Grundsätzlich kann man einen flüssigen, modern geschriebenen Roman lesen, ab und zu kommen aber plötzlich ganz altmodische, antiquierte Formulierungen durch - wahrscheinlich soll das eine Referenz an das ursprüngliche Stück sein und immer wieder den Bezug zu Shakespeare herstellen.
Alles in allem fand ich diese komplett neue Sichtweise auf Romeo & Julia sehr interessant und frage mich nun, wieviel Wahrheit darin steckt. Denn Fakt ist, dass Frauen und ihre Sichtweise damals ja meist nur durch Erzählungen von Männern überliefert wurden - was durchaus eine gewisse Prägung der Erzählungen bedeutete. Könnte alles so gewesen sein wie Natasha Solomons es beschreibt? Natürlich! Einiges ist sogar sehr wahrscheinlich. Und es lohnt sich auf jeden Fall, sich auch mit dieser alternativen Beschreibung auseinanderzusetzen!
19. Jan. 2025
4,0
⭐️⭐️⭐️⭐️
Re-telling von Romeo & Julia aus Sicht seiner Ex-Geliebten - mal ein ganz spezieller Ansatz!
Neuerzählungen, auf Neu-Deutsch „Re-tellings“, erfreuen sich derzeit großer Beliebtheit auf dem Buchmarkt. Nachdem die griechische Götterwelt bereits die Metamorphose der modernen Neuerzählung durchlaufen hat, wagen sich Autoren nun an andere Klassiker der Weltliteratur.
Natasha Solomons hat sich die wohl größte Liebesgeschichte der Welt ausgesucht, um einen moderneren (und kritischeren) Blick darauf zu werfen. Kenner des Shakespeare-Stücks werden viele Szenen wiedererkennen, auch wenn sie diesmal aus einer ganz anderen Perspektive erzählt werden - der von Rosaline. Heute würde man sagen, sie war Romeos Ex.
Denn bevor Romeo Julia liebte, liebte er Rosaline. In Shakespeares Stück kommt sie nur am Rande vor und selbst nicht zu Wort. Hier erfahren wir die Geschichte nun aus ihrer Perspektive.
Da zunächst erzählt wird, wie sie und Romeo sich kennen- und lieben lernen, erinnert im ersten Drittel des Buches wenig an die klassische Romeo-und-Julia-Geschichte. Statt dessen habe ich mich als Leser zu diesem Zeitpunkt noch gefragt „wo will dieses Buch denn hin?“ und war daher noch nicht wirklich überzeugt davon.
Doch als Rosaline plötzlich dahinter kommt, wie schnell sie als „die Einzige, die Romeo je wirklich geliebt hat“ ausgetauscht werden kann und das sogar durch ihre geliebte Cousine Julia, die kaum 14 Jahre alt ist… da nimmt die Geschichte eine Wendung. Welche, das müssen die Leser*innen dieses Buches selbst entdecken.
Obwohl sich Natasha Solomons an vielen Stellen an den Ablauf des Shakespeare-Stücks hält, bekommen die Szenen durch Rosalines Gegenwart völlig andere Zusammenhänge und Bedeutungen. Insofern war es interessant, das bekannte Stück mit diesem Roman in einem anderen Kontext zu sehen und ich habe großen Respekt davor, wie die Autorin es geschafft hat, Rosaline so einzubauen, dass alles trotzdem einen sinnigen Zusamenhang bekommt.
Mit der Sprache des Romans habe ich am Anfang ein wenig gehadert. Wie viel davon an der Übersetzung liegt, kann ich aber nicht sagen. Die Sprache liegt zwischen modern und sehr shakespeare-angelehnt. Grundsätzlich kann man einen flüssigen, modern geschriebenen Roman lesen, ab und zu kommen aber plötzlich ganz altmodische, antiquierte Formulierungen durch - wahrscheinlich soll das eine Referenz an das ursprüngliche Stück sein und immer wieder den Bezug zu Shakespeare herstellen.
Alles in allem fand ich diese komplett neue Sichtweise auf Romeo & Julia sehr interessant und frage mich nun, wieviel Wahrheit darin steckt. Denn Fakt ist, dass Frauen und ihre Sichtweise damals ja meist nur durch Erzählungen von Männern überliefert wurden - was durchaus eine gewisse Prägung der Erzählungen bedeutete. Könnte alles so gewesen sein wie Natasha Solomons es beschreibt? Natürlich! Einiges ist sogar sehr wahrscheinlich. Und es lohnt sich auf jeden Fall, sich auch mit dieser alternativen Beschreibung auseinanderzusetzen!
Uuuh... war Romeo wirklich so ein schmieriger Typ? Gibt's dafür Anhaltspunkte in der Historie oder hat die Autorin sich das einfach so ausgedacht?
Autorin / Autor
Über Natasha Solomons
Natasha Solomons wurde 1980 geboren. Sie lebt mit ihrer Familie in Dorset, wo sie gemeinsam mit ihrem Mann als Drehbuchautorin arbeitet. Ihre Bücher wurden in 17 Sprachen übersetzt.