Blick ins Buch

Romane

Die Freiheit so weit

4,4(15)
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Über das Buch

Finden Emma und Elias das Glück, um das ihre Vorfahren so verzweifelt kämpften? Nach dem schweren Autounfall auf Hawaii liegt Elias im Koma. An seinem Krankenbett lernt Emma dessen Mutter und Schwester noch besser kennen und spürt eine enge Verbindung zu den Frauen. Sie begibt sich auf Spurensuche und geht den Schicksalen ihrer beider Familien auf den Grund, die in der Vergangenheit tragisch miteinander verwoben waren. Gleichzeitig drohen die zarten Bande zwischen ihr und Elias von Emmas Freund zerstört zu werden. Seit Michael weiß, dass Emma von ihm schwanger ist, setzt er alles daran, sie zurückzugewinnen. Emma gerät in einen tiefen Gewissenskonflikt: Will sie wirklich Mutter werden? Was bedeutet das für ihre berufliche Karriere? Ist sie überhaupt bereit für eine neue Beziehung? Mit Michael? Mit Elias? Ist sie bereit für ein neues Leben? Was bedeutet das für ihre berufliche Zukunft als Astronautin?

Editionen (1)

ISBN9783423435994
Verlagdtv Verlagsgesellschaft
Erscheinungsdatum14.08.25
Seitenzahl448

Rezensionen & Bewertungen

15 Bewertungen

6 Rezensionen

4,4

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  • 3,5

    Nicht ganz so stark wie der Vorgänger

    Die Freiheit so weit hat mich etwas schwächer überzeugt als der Vorgänger. Die Geschichte begleitet die Hauptfiguren auf ihrem Weg zu Selbstfindung und Freundschaft. Inhaltlich geht es um das Erwachsenwerden, persönliche Entscheidungen und die Konflikte zwischen den Figuren. Die wiederkehrenden Missverständnisse wirkten für mich manchmal etwas ermüdend, konnten die einfühlsamen und ruhigen Momente aber nicht ganz aufwiegen. Sprachlich angenehm zu lesen, bietet das Buch dennoch schöne Einblicke in die Gedankenwelt der Figuren. Insgesamt war es für mich keine Highlight-Lektüre wie der Vorgänger, aber dennoch lesenswert-auch weil Band 1 mit einem Cliffhanger endet.

    28. Dez. 2025

  • er_lesen_es
    er_lesen_es

    253 Follower

    3,5

    ⭐️⭐️⭐️(⭐️) Nicht ganz so fesselnd wie Teil 1

    Obwohl man es dem Buch äußerlich nicht ansieht und der Einband keinen Hinweis darauf enthält, handelt es sich bei diesem Buch nicht um einen eigenständigen Roman, sondern den zweiten Teil einer Dilogie. Band 1 hieß „Der Unendlichkeit so nah“ und erzählte die Geschichte von Elias und Emma, die sich auf Hawaii kennen- und lieben lernen. Außerdem wurde dort in Rückblenden von ihren jeweiligen Vorfahren erzählt, die ebenfalls etwas verband. Diese Handlungsstränge werden in diesem zweiten Band fortgesetzt. Bei mir ist es ca. ein dreiviertel Jahr her, dass ich Band 1 gelesen habe und ich hatte die Zusammenhänge – gerade im historischen Teil – nicht mehr so präsent. Ich habe gemerkt, dass mir das nicht gut getan hat für das Leseerlebnis, da ich oft gestutzt habe und Geschehnisse nicht richtig einordnen konnte. Die sehr kurzen Zusammenfassungen der bisherigen Handlung waren für mich persönlich etwas wenig, um den Anschluss wieder richtig zu finden. Der Anschluss in der Gegenwartshandlung war reibungsloser und klarer, so dass ich hier besser zurecht und hineingekommen bin in die aktuelle Handlung. Ich habe mich allerdings mehr als einmal gefragt, warum das Buch in zwei Bücher aufgeteilt wurde. Aus meiner Sicht wären in beiden Büchern Kürzungen ohne Verlust an „Gehalt“ möglich gewesen. Darüber hinaus hätte man sich viele Erläuterungen im zweiten Buch gespart. Klar, es wäre dann ein 600-Seiten-Epos gewesen, aber dies ist bei Familiengeschichten auf zwei Zeitebenen nichts ungewöhnliches und hätte mir persönlich besser gefallen als die Aufteilung in eine Dilogie, bei der die Erscheinungsdaten viele Monate auseinander liegen. Beide Romane sind sicherlich gute Unterhaltungslektüre und durch ihr besonderes Setting Hawaii und das Thema Astronomie sticht insbesondere der erste Teil auch aus der Masse heraus. Der zweite Teil spielt hauptsächlich in Deutschland und der historische Teil in New York, was nicht mehr ganz so exotisch ist. Die Schicksale der Protagonisten werden konsequent weitererzählt und im Gegenwartsteil erleben wir insbesondere Emmas schwierige Trennungsphase von ihrem Exfreund und ihre innerliche Auseinandersetzung damit, von ihm schwanger zu sein. Wer eine romantische Liebesgeschichte sucht, ist also mit diesem Band nicht so gut beraten. Mich persönlich konnte dieser zweite Band nicht ganz so fesseln wie der erste, auch wenn er letztlich natürlich den logischen Abschluss aller Erzählstränge enthält. Fazit: Band 1 war top, Band 2 ergänzt ihn und klärt die noch offenen Erzählstränge auf. Allerdings konnte ich Band 1 etwas mehr genießen als Band 2.

    ⭐️⭐️⭐️(⭐️)
Nicht ganz so fesselnd wie Teil 1

    1. Okt. 2025

  • 5,0

    Emotional, tiefgründig und wunderschön erzählt

    Was für ein großartiger Abschluss dieser zweiteiligen Familiensaga! Theresa Kern hat mich auch im zweiten Band wieder vollkommen in ihren Bann gezogen. Wer den ersten Teil „Der Unendlichkeit so nah“ gelesen hat, erinnert sich bestimmt noch an das dramatische Ende: Emma und Elias haben einen schweren Unfall auf Hawaii, Elias liegt im Koma, und Emmas Leben steht plötzlich Kopf. Genau hier knüpft Band zwei an. Schon nach wenigen Seiten war ich wieder mitten im Geschehen. Die Geschichte bewegt sich erneut auf zwei Zeitebenen und verbindet die Gegenwart mit den bewegenden Lebensgeschichten von Emmas und Elias’ Vorfahrinnen. In der Gegenwart kämpft Emma nicht nur mit der Ungewissheit um Elias, sondern auch mit schwierigen Entscheidungen über ihre Zukunft, ihre Karriere und das ungeborene Kind. Ihre innere Zerrissenheit und die Entwicklung ihrer Beziehung zu ihrer Mutter sind so feinfühlig beschrieben, dass ich mehr als einmal Gänsehaut hatte. Auch die romantischen und dramatischen Momente zwischen Emma und Elias sind wunderschön erzählt, ohne kitschig zu wirken. Parallel dazu entführt uns die Autorin wieder in die Vergangenheit: nach Temeswar im Jahr 1916 und nach New York zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Dort begegnen wir Susanna, Emmas Urgroßmutter, und Marie, Elias’ Ahnin. Beide Frauen führen ein Leben voller Entbehrungen, aber auch voller Stärke. Die historischen Abschnitte sind unheimlich gut recherchiert und wirken sehr lebendig. Ich hatte oft das Gefühl, mich mitten im Geschehen zu befinden. Der Schreibstil ist wunderschön atmosphärisch, emotional und gleichzeitig spannend. Die Autorin zeigt ihre Figuren mit all ihren Stärken und Schwächen und lässt sie im Lauf der Geschichte spürbar reifen. Mit jedem Kapitel wurde ich mehr in die Handlung hineingezogen. Besonders schön fand ich, wie sich am Ende alles zusammenfügt – Vergangenheit und Gegenwart verbinden sich zu einer berührenden, hoffnungsvollen Geschichte über Liebe und Vergebung. Fazit Ein Roman, der bewegt, nachdenklich macht und im Herzen bleibt. Für mich ein gelungener Abschluss und eine Dilogie, die zu den schönsten Entdeckungen der letzten Zeit gehört. Fünf Sterne und eine große Leseempfehlung!

    Emotional, tiefgründig und wunderschön erzählt

    14. Okt. 2025

3 von 6 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Theresa Kern

Theresa Kern ist das Pseudonym einer deutschen Autorin, die vor allem gefühlvolle und spannungsreiche Familiensagas schreibt. Besonders am Herzen liegen ihr geschichtliche Themen, die in Vergessenheit geraten sind. Nach ihrem Studium der Wirtschaftswissenschaften lebte und arbeitete sie jahrelang im Ausland, bevor sie zurück nach Deutschland ging und sich ganz dem Schreiben widmete. Heute lebt sie mit ihrem Mann und ihren Kindern in Süddeutschland.

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