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Sternebewertung fiktiv
Was wäre, wenn ein Buchladen der Anfang von etwas Neuem wäre und gleichzeitig eine stille Verneigung vor dem Vergangenen? In „Das kleine Antiquariat von Tante Sango-san“ von Hika Harada begleiten wir die 70-jährige Sango-san, die nach dem Tod ihres Bruders dessen Buchladen im japanischen Bücherviertel Jimbocho wieder zum Leben erweckt. Unterstützt wird sie dabei von ihrer Nichte Mikiki und gemeinsam richten sie nicht nur Regale neu ein, sondern ordnen auch Erinnerungen, Beziehungen und Lebensfragen. Was mir besonders gefallen hat. Auch wenn das Setting Buchhandlung, Japan, melancholische Rückschau nicht neu ist, hat dieser Roman seinen ganz eigenen Charme. Jede Episode beginnt mit einem japanischen Buchklassiker und wird von einem typischen Gericht begleitet, ein literarisch-kulinarisches Ritual, das Wärme und Tiefe verleiht. Sango-san ist eine ruhige, dankbare Figur, deren Alter spürbar Teil der Geschichte wird, sie schafft vieles nicht allein, sie braucht Zeit, Pausen, Hilfe. Und genau das macht diese Geschichte so ehrlich. Es ist kein Roman, der überraschen will, sondern einer, der umhüllt. Ein ruhiger Wohlfühlroman, ideal für alle, die sich für ein paar Stunden in eine entschleunigte, liebevoll ausgestattete Bücherwelt hineinlesen möchten.
12. Juni 2025
Sternebewertung fiktiv
Was wäre, wenn ein Buchladen der Anfang von etwas Neuem wäre und gleichzeitig eine stille Verneigung vor dem Vergangenen? In „Das kleine Antiquariat von Tante Sango-san“ von Hika Harada begleiten wir die 70-jährige Sango-san, die nach dem Tod ihres Bruders dessen Buchladen im japanischen Bücherviertel Jimbocho wieder zum Leben erweckt. Unterstützt wird sie dabei von ihrer Nichte Mikiki und gemeinsam richten sie nicht nur Regale neu ein, sondern ordnen auch Erinnerungen, Beziehungen und Lebensfragen. Was mir besonders gefallen hat. Auch wenn das Setting Buchhandlung, Japan, melancholische Rückschau nicht neu ist, hat dieser Roman seinen ganz eigenen Charme. Jede Episode beginnt mit einem japanischen Buchklassiker und wird von einem typischen Gericht begleitet, ein literarisch-kulinarisches Ritual, das Wärme und Tiefe verleiht. Sango-san ist eine ruhige, dankbare Figur, deren Alter spürbar Teil der Geschichte wird, sie schafft vieles nicht allein, sie braucht Zeit, Pausen, Hilfe. Und genau das macht diese Geschichte so ehrlich. Es ist kein Roman, der überraschen will, sondern einer, der umhüllt. Ein ruhiger Wohlfühlroman, ideal für alle, die sich für ein paar Stunden in eine entschleunigte, liebevoll ausgestattete Bücherwelt hineinlesen möchten.
12. Juni 2025






