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Romane

3000 Yen fürs Glück

3,4(34)
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Über das Buch

Was fange ich mit 3000 Yen an?

Kaufe ich mir dafür eine Teekanne? Eine rosa Geldbörse? Oder lade ich meine Freundinnen zum Essen ein? Kotoko, die Matriarchin der Familie Mikuriya, ist überzeugt: Wie man diese eher kleine Summe ausgibt, sagt viel über die eigene Persönlichkeit aus. Und ihre Enkelin Miho stellt fest, dass da etwas dran sein muss ...

Vier Frauen im heutigen Japan, ihre Träume und Wünsche. Ob es die erste Liebe der jungen Miho ist oder die langjährige Ehe ihrer Mutter, die Sorgen der Großmutter um ihre Rente oder die Familienplanung von Mihos Schwester – sie alle machen sich Gedanken um ihre Zukunft und fragen sich: Beeinflusst Geld unsere Persönlichkeit? Wie weit können wir unser Schicksal bestimmen? Ist es je zu spät, von vorn anzufangen?

Editionen (1)

ISBN9783423283359
Verlagdtv Verlagsgesellschaft
Erscheinungsdatum20.04.23
Seitenzahl304

Rezensionen & Bewertungen

34 Bewertungen

9 Rezensionen

3,4

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  • thegreatescape
    thegreatescape

    84 Follower

    4,0

    Herrlich unaufgeregt

    Ich bin langsam ein Fan der japanischen Literatur geworden, daher war ich neugierig auf dieses Buch. Und ich bin nicht enttäuscht worden. Es gibt wahnsinnig viele Zahlen, beim Lesen sollte man den Umrechnungskurs Yen:Euro immer im Kopf haben und sich an die Übersicht der Charaktere im Anhang orientieren. Ein paar (Übersetzungs?)Fehler haben mich geärgert, teilweise war es eine mutige Grammatik, aber alles in allem habe ich das Buch sehr gemocht. Und der eine oder andere kann sich noch einen Spartipp abholen 😊

    1. Mai 2025

  • readzilla
    readzilla

    146 Follower

    2,0

    Wenn Geld die Hauptfigur wird 💴

    Die Grundidee von "3000Yen für's Glück" klang vielversprechend: Eine Familiengeschichte, erzählt über mehrere Generationen hinweg, verbunden durch unterschiedliche Einstellungen zu Geld, Sparen und Glück. In der Praxis fühlte es sich für mich jedoch eher wie ein Ratgeber in Romanform an. Statt lebendiger Figuren, emotionaler Konflikte oder einer packenden Handlung standen immer wieder finanzielle Entscheidungen und Spartipps im Mittelpunkt. Die Familie blieb für mich erstaunlich blass, die Geschichte entwickelte kaum Zugkraft und die erhoffte emotionale Tiefe stellte sich nie ein. Nach 133 Seiten hatte ich nicht das Gefühl, einen Roman zu lesen, sondern einer langen Diskussion über Haushaltsbudgets beizuwohnen. Das war schlicht nicht das, was ich mir von diesem Buch erhofft hatte. Wer sich für persönliche Finanzen interessiert, wird hier vermutlich deutlich mehr finden als ich. Ich selbst habe das Buch bei Seite 133 abgebrochen, weil mich weder die Geschichte noch die Charaktere genug fesseln konnten, um weiterzulesen. Wenn ich einen Vortrag übers Sparen möchte, dann gehe ich zu meiner Mutter 😂 Manchmal ist ein Buch einfach nicht für einen geschrieben. 🫣

    16. Juni 2026

  • shizu_reads
    shizu_reads

    120 Follower

    4,0

    Ganz anders als gedacht, aber trotzdem gut.

    Das Cover hatte mich sofort, Winkekatzen kann ich nur sehr schwer widerstehen. Klappentext und Leseprobe waren auch sehr interessant. Und das Buch ist auch wirklich sehr interessant. Ich hatte es ein wenig anders erwartet, aber ich war von der Entwicklung positiv überrascht. Erwartet hatte ich eine Geschichte aus Sicht einer Person. Bekommen hab ich pro Kapitel eine neue Person, allerdings alle aus der gleichen Familie (bis auf eine Ausnahme) zudem auch alle weiblich (auch hier eine Ausnahme). Der Fluss der Geschichte geht dabei schön weiter und man bekommt am Rande auch weiterhin von den anderen Personen noch etwas mit, da alle miteinander interagieren. Doch Hauptaugenmerk liegt immer auf einer Person und ihr "Problem" mit Geld. Das geht von der Enkelin die das sparen anfängt bishin zur Oma, die wieder arbeiten geht um ihre Rente aufzubessern. Es liest sich dabei grundsätzlich gut, aber halt etwas anders gewohnt. Die Verhaltensweisen sind für viele bestimmt nicht ganz nachvollziehbar wenn man sich nicht mit der japanischen Kulter etwas auskennt. Aber man kann sich gut drauf einlassen. Z.B. ist es in Japan immer noch üblich, dass die Frau ihren Job aufgibt nachdem sie verheiratet ist. Was natürlich in Sachen Geld einige Schwierigkeiten ergeben kann, wenn man sich z.B. scheiden lässt oder nach dem Tod des Ehepartners die Rente halbiert wird. Mir hat es viel zu denken gegeben, da mich Altersvorsorge und Sparen aktuell selbst viel beschäftige. Auf jeden Fall ein gutes Buch, wenn man sich drauf einlassen kann.

    Ganz anders als gedacht, aber trotzdem gut.

    13. Apr. 2023

3 von 9 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Hika Harada

Hika Harada wurde 1970 in der japanischen Präfektur Kanagawa geboren. Sie hat bereits mehrere sehr erfolgreiche Bücher veröffentlicht und wurde mit dem Subaru-Literaturpreis ausgezeichnet.

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