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Romane

Das bin doch ich

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Über das Buch

Shortlist für den Deutschen Buchpreis 2007Ein Mann schreibt einen Roman. Der Mann heißt Thomas Glavinic, und der Mann will das, was alle wollen: Erfolg. Er will einen Verlag, einen Preis, Geld. Was er hat, ist ein Manuskript, Kopfschmerzen und leider zumeist unerträgliche Mitmenschen. Und er hat auch einen netten Freund, der selbst einen Roman geschrieben hat, ›Die Vermessung der Welt‹, dessen Verkaufszahlen enorm sind. Mit aberwitziger Komik spielt Thomas Glavinic ein Spiel mit der Wirklichkeit – ein seltenes, ungewöhnliches Lesevergnügen.»So ein Buch gehört sich eigentlich nicht. Ein Roman über den Literaturbetrieb, der sich und seine Leser in den lakonischen Irrwitz treibt. Wer es liest, hat über Stunden hin zu lachen.« Ursula März in ›Die Zeit‹

Editionen (4)

ISBN9783423138451
Verlagdtv Verlagsgesellschaft
Erscheinungsdatum01.02.10
Seitenzahl240

Rezensionen & Bewertungen

18 Bewertungen

2 Rezensionen

3,0

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  • semjon
    semjon

    73 Follower

    2,0

    Dieses Buch wurde gegen Ende hin für mich zu einer richtigen Qual. Das ist doch Glavinic, könnte man zu Beginn meinen, denn der Autor schreibt über sein Leben als neidischer, hypochondrischer, versoffener, selbstbemitleidender Schriftsteller und Familienvater. Doch selbst wenn man die Vita des Autors nicht kennt, wird schnell klar, dass das keine Biografie, sondern eine Satire auf den Literaturbetrieb ist. Das mag für Menschen, die sich in dieser Bubble befinden stellenweise witzig sein. Ich empfand es eher als nervig. Wenn ein Vogel Glavinic auf die Hose scheißt, wenn Glavinic in die Zugtoilette kotzt und dabei seine Brücke verliert, die er dann den Brei durchwühlend ertastet und sie in mühevoller Kleinarbeit säubert, bevor er sie wieder in den Mund schiebt, dann zucken bei mir keine Mundwinkel, sondern es legt sich allenfalls die Stirn in Falten beim Grübeln darüber, wie es dieser fäkalische Kindergarten-Humor auf die Shortlist des Deutschen Buchpreises schaffte. Einfach nicht mein Ding. Für eine Satire hätte es für mich bissiger und weniger egozentrisch sein dürfen. Den 2. Stern gibt es immerhin für Glavinics Fähigkeit, sich selbst lächerlich darzustellen. Den Mut muss man auch erstmal haben.

    23. Feb. 2024

  • semjon.pfalz
    semjon.pfalz

    38 Follower

    2,0

    Dieses Buch wurde gegen Ende hin für mich zu einer richtigen Qual. Das ist doch Glavinic, könnte man zu Beginn meinen, denn der Autor schreibt über sein Leben als neidischer, hypochondrischer, versoffener, selbstbemitleidender Schriftsteller und Familienvater. Doch selbst wenn man die Vita des Autors nicht kennt, wird schnell klar, dass das keine Biografie, sondern eine Satire auf den Literaturbetrieb ist. Das mag für Menschen, die sich in dieser Bubble befinden stellenweise witzig sein. Ich empfand es eher als nervig. Wenn ein Vogel Glavinic auf die Hose scheißt, wenn Glavinic in die Zugtoilette kotzt und dabei seine Brücke verliert, die er dann den Brei durchwühlend ertastet und sie in mühevoller Kleinarbeit säubert, bevor er sie wieder in den Mund schiebt, dann zucken bei mir keine Mundwinkel, sondern es legt sich allenfalls die Stirn in Falten beim Grübeln darüber, wie es dieser fäkalische Kindergarten-Humor auf die Shortlist des Deutschen Buchpreises schaffte. Einfach nicht mein Ding. Für eine Satire hätte es für mich bissiger und weniger egozentrisch sein dürfen. Den 2. Stern gibt es immerhin für Glavinics Fähigkeit, sich selbst lächerlich darzustellen. Den Mut muss man auch erstmal haben.

    14. Apr. 2024

Autorin / Autor

Über Thomas Glavinic

Thomas Glavinic wurde 1972 in Graz geboren und arbeitet seit 1991 als freier Schriftsteller. 1998 erschien sein viel beachtetes Debüt ›Carl Haffners Liebe zum Unentschieden‹, das vom ›Daily Telegraph‹ zum Buch des Jahres gewählt wurde. 2001 folgte der Roman ›Der Kameramörder‹, für den Glavinic mit dem Friedrich-Glauser-Preis ausgezeichnet wurde. Weitere Romane folgten. Thomas Glavinics Werke sind in zahlreiche Sprachen übersetzt. Zuletzt erschien ›Unterwegs im Namen des Herrn‹. Er lebt in Wien.

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