Blick ins Buch

Romane

Die Entdeckung der Currywurst

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Über das Buch

Schicksale im Hamburg von 1945

Eine wunderbare Liebesgeschichte im Hamburg der letzten Kriegstage.

In Erinnerung an seine Kindheit macht sich der Erzähler auf die Suche nach der ehemaligen Besitzerin einer Imbissbude am Hamburger Großneumarkt. Er findet die hochbetagte Lena Brücker in einem Altersheim und erfährt die Geschichte ihrer »schönsten Jahre« und wie es zur Entdeckung der Currywurst kam. Der Bogen spannt sich weit zurück in die letzten Apriltage des Jahres 1945 ...

Editionen (13)

ISBN9783423128391
Verlagdtv Verlagsgesellschaft
Erscheinungsdatum01.11.00
Seitenzahl192

Merkmale

3 Bewertungen

SchnellVielschichtigMinimalistischUngewöhnlichGlaubwürdigWitzig

Rezensionen & Bewertungen

158 Bewertungen

15 Rezensionen

3,2

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  • iris_e
    iris_e

    146 Follower

    2,5

    Leider nicht so würzig wie erwartet...

    Ich mag Bücher mit Hintergrund, gerne auch mit Geschichte. Dieses hat mich aber leider nicht überzeugt. Vermutlich lag es aber am Schreibstil...

    27. März 2026

  • carlo
    carlo

    38 Follower

    5,0

    Unerwartetes Highlight

    Ich wusste nicht, worauf ich mich bei dieser Novelle einlasse. Es war mein erstes Buch von Uwe Timm, das ich auf eine Empfehlung hin las, und außer einer kleinen Geschichte zur Currywurst habe ich keine weiteren Vorstellungen gehabt. Der Schreibstil hat es mir zu Anfang kurz etwas schwer gemacht, bei den Zeitsprüngen hinterherzukommen. Gleichzeitig hat er sich nach einigen Seiten angenehm in die Geschichte eingeflochten. Frau Brücker ist mir sehr ans Herz gewachsen. Dem Klappentext-Zitat „ein unspektakuläres Frauenleben“ könnte ich nicht weniger zustimmen. Der kleine Ausschnitt ihres Lebens, der hier beschrieben wird, beschreibt Liebe, Selbstbestimmtheit, Sehnsucht, Wut, Hoffnung und Hoffnungslosigkeit, aber vor allem Einsamkeit unaufgeregt und gleichzeitig berührend. Sicher eines meiner Lesehighlights dieses Jahr.

    2. Jan. 2026

  • kessellein
    kessellein

    14 Follower

    2,5

    Schöne Geschichte mit schlechtem Schreibstil

    Im ersten Kapitel bin ich aufgrund des schlimmen Schreibstil fast ausgestiegen. Das reinkommen ins Buch fällt sehr schwer. Die Handlung ist aber Klasse! Es spielt während dem Ende des 2. Weltkriegs. Ein junger Mann der sich in der Wohnung einer Frau versteckt. Als der Krieg vorbei ist, erzählt die Frau es dem Mann nicht und behält ihn noch einige Wochen in ihrer Wohnung. Der Spannungsbogen ist gerade im letzten Drittel sehr groß und es hat mir gut gefallen

    Schöne Geschichte mit schlechtem Schreibstil

    16. Okt. 2025

3 von 15 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Uwe Timm

Uwe Timm wurde 1940 in Hamburg geboren. Geschichten faszinierten Uwe Timm von klein auf: Er lauschte dem »Seemannsgarn« seines Großvaters, einem Kapitän, schlich immer wieder zu seiner Tante ins Hafenviertel, in deren Küche sich Leute aus dem Rotlichtmilieu trafen, und schrieb schon als Schuljunge eigene Geschichten. Nach dem Tod des Vaters leitete er drei Jahre lang das Kürschnergeschäft, machte dann am Braunschweig-Kolleg sein Abitur und studierte in München und Paris Philosophie und Germanistik. Er promovierte mit einer Arbeit über Albert Camus. Anschließend studierte er Soziologie und Volkswirtschaftslehre.Den Aufbruch Ende der sechziger Jahre erlebte Uwe Timm als Student aktiv mit. Er zählt zu den wichtigsten Vertretern der 68er-Generation; die Aufarbeitung dieser Zeit zieht sich durch sein gesamtes Werk.Der Vater von vier Kindern verfasste auch vier Kinder- und Jugendbücher. Außerdem arbeitete er als Drehbuchautor. Für seine Romane und Erzählungen erhielt Uwe Timm zahlreiche Auszeichnungen und Preise: 2001 den Großen Literaturpreis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste und den Tukanpreis der Landeshauptstadt München, 2002 den Literaturpreis der Landeshauptstadt München, 2003 den Schubart-Literaturpreis und den Erik-Reger-Preis der Zukunftsinitiative des Landes Rheinland-Pfalz. 2006 wurde Uwe Timm mit dem Premio Napoli sowie dem Premio Mondello ausgezeichnet, 2009 erhielt er den Heinrich-Böll-Preis und 2012 die Carl-Zuckmayer-Medaille. 2013 wurde Uwe Timm der Kulturelle Ehrenpreis der Landeshauptstadt München verliehen, 2018 der Schillerpreis und das Bundesverdienstkreuz.Uwe Timm lebt in München und Berlin.

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