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Romane

Das Leben ist anderswo

3,7(12)
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Über das Buch

Jaromil, der junge Mann und Held des Romans, ist ein Dichter. Besser: seine Mutter hat ihn zum Dichter gemacht (was nicht heißt, daß er nicht Talent, Phantasie und Gefühle hätte), und sie ist es auch, die ihn herausfordert und ein Leben lang überallhin begleitet. - Als das Buch 1973 in Frankreich veröffentlicht wurde (in Prag durfte es nicht erscheinen), waren sich die französischen Kritiker über die Bedeutung schnell einig: Es erhielt den ›Prix Médicis‹ als bestes ausländisches Buch. Auf Wunsch des Autors ließ der Hanser Verlag es 1990 neu übersetzen. Ein weiterer großer Roman Milan Kunderas über die Frage, was die menschliche Existenz ausmacht.

Editionen (7)

ISBN9783423127301
Verlagdtv Verlagsgesellschaft
Erscheinungsdatum01.02.00
Seitenzahl352

Rezensionen & Bewertungen

12 Bewertungen

2 Rezensionen

3,7

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  • tinlie
    tinlie

    55 Follower

    3,5

    Ich bin großer Milan Kundera Fan und habe fast alle Bücher von ihm gelesen. Mit „Das Leben ist anderswo“ schließe ich die Kundera Lektüren und muss gestehen, dass ich dieses Werk als sehr schwierig empfunden habe. Es ist mir dieses Mal schwer gefallen der Handlung zu folgen. Die letzten beiden Kapitel haben mir geholfen, die vorhergehende Handlung besser zu verstehen. Wer das Buch lesen möchte, sollte Zeit und Konzentration mit einplanen. Ein schnelles durchlesen könnte ggf dazu führen, der Handlung nicht angemessen folgen zu können.

    11. Apr. 2026

  • kaisbuecher
    kaisbuecher

    59 Follower

    3,0

    Es war mal wieder Zeit für einen Roman. Einen der 1970 erschienen ist von Milan Kundera. Die Hauptfigur ist der (werdende) Dichter Jaromil, der von kleinauf von seiner Mutter gehütet, beschützt und „verhätschelt“ wird. Er ist ihr größtes Gut, schon fast ein Heiliger und alles und jeder sonst ist nichts gegen ihn. Sie legt ihm täglich die Kleidung raus bis ins Alter und lässt ihn nur ungern zu anderen Frauen gehen, als er älter wird. Das führt zu innerer Wut in Jaromil, und der große Kampf ist, wohin er diese Wut abladen soll. Teilweise kriegt seine Geliebte was ab. Doch sein Liebesleben ist nicht rosig. Oft wird er hochgelobt, was sein lyrisches Können angeht, das beflügelt ihn ungemein, doch ganz so bekannt und erfolgreich wird er niemals werden. Es ist ein interessanter Roman, der Konzentration erfordert beim Lesen, da es Sprünge in der Zeit und in Jaromils Gedanken gibt. Das erschwert das Lesen teilweise und machte es für mich dadurch uninteressanter. Vielleicht lag es aber auch an der älteren Sprachweise - man bedenke das Erscheinungsjahr. Wer auf solche Art Romane steht, vor allem ältere - wird sicher Gefallen daran haben. Ich bin schon fast froh, dass ich es jetzt „geschafft“ habe, da es sich gegen Ende für mich gezogen hat.

    25. Juli 2025

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