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Was ich noch sagen wollte

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Über das Buch

Sieben Jahre nach Außer Dienst legte Helmut Schmidt ein neues eigenes Buch vor. Seine Ausgangsfrage lautet: Brauchen wir heute noch Vorbilder, und wenn ja, zu welchen Zielen sollen sie uns anleiten? Schmidt erzählt von Menschen, die ihn prägten und an deren Beispiel er sich orientierte.

Politik ist pragmatisches Handeln zu sittlichen Zwecken, hat Helmut Schmidt einmal gesagt. Weil er stets pragmatisch handelte, hat man ihm früh das Etikett des "Machers" angeheftet. Dass seiner Politik aber immer ein strenges sittliches Koordinatensystem zugrunde lag, ahnten die wenigsten. Und die Bezugsgrößen in Schmidts ethischer Grundorientierung sind unverrückbar geblieben. Die frühe Lektüre von Mark Aurel und Cicero, die Beschäftigung mit Kant und Weber, die Vertiefung in die Philosophie Karl Poppers sind entscheidende Wegmarken in der Entwicklung eines Politikers, der den Wählern nie nach dem Mund redete. Ob Schmidt berichtet, wie sich ihm in Gesprächen mit dem ägyptischen Präsidenten Sadat die gemeinsamen Wurzeln von Judentum, Christentum und Islam erschlossen oder wie in den Begegnungen mit Deng Xiaoping das System des Konfuzianismus bestätigt wurde: Im Mittelpunkt steht stets die persönliche Faszination. Im einleitenden Kapitel "Frühe Prägungen" schreibt Schmidt über seine Schulzeit, über acht Jahre als Soldat – und über seine Frau Loki.

Editionen (5)

ISBN9783406676130
VerlagC.H.Beck
Erscheinungsdatum03.03.15
Seitenzahl239

Rezensionen & Bewertungen

33 Bewertungen

3 Rezensionen

4,0

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  • anna142
    anna142

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    4,0

    Politisch, persönlich und erstaunlich nahbar

    „Was ich noch sagen wollte“ gibt Einblicke in das politische, aber auch private Leben von Helmut Schmidt. Besonders interessant fand ich seine klaren Leitlinien und den Pragmatismus, der sich durch viele seiner Entscheidungen und Aussagen zieht. Das Buch zeigt einen Politiker, der aneckte, reflektierte und Verantwortung sehr ernst nahm. Gerade die Mischung aus persönlichen Erinnerungen und politischen Gedanken macht die Lektüre lesenswert und regt immer wieder zum Nachdenken über Politik und Haltung an.

    Politisch, persönlich und erstaunlich nahbar

    14. Mai 2026

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