Blick ins Buch

Fantasy

Kind der Prophezeiung

4,1(63)
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Über das Buch

Für den Bauernjungen Garion ist es nur eine alte Prophezeiung, die nichts mit seinem Leben zu tun hat: Solange das Auge Aldurs, ein magisches Juwel, mit dem der Gott Aldur seinen finsteren Bruder Torak schlug, bei den Menschen von Riva ruht, können sie in Ruhe und Frieden leben. Dann aber ist das magische Juwel verschwunden, und für den jungen Garion wird aus dem alten Mythos bitterer Ernst. Das Schicksal hat ihn auserwählt, zusammen mit dem unsterblichen Zauberer Belgarath und dessen Tochter den kostbaren Stein zu finden. Denn sollte das Magische Auge dem finsteren Gott Torak in die Hände fallen, dann wäre die Welt unwiderruflich verloren.

Editionen (3)

ISBN9783404201891
VerlagLübbe
Erscheinungsdatum25.08.92
Seitenzahl384

Rezensionen & Bewertungen

63 Bewertungen

22 Rezensionen

4,1

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  • andasue
    andasue

    134 Follower

    5,0

    außer Konkurrenz!

    Vor über 30 Jahren stolperte ich in einer Bahnhofsbuchhandlung über diesen Roman, damals noch in anderen Verlag und mit anderen Titel. Hiermit nam meine Liebe zur Fantasy ihren Anfang. Inzwischen habe ich die Belgariad Saga ebenso wie die Malloreon Saga sicher schon 20 mal komplett durchgelesen. Ja, vieles hat man inzwischen so ähnlich schon sehr oft gelesen und ein paar Passagen sind schlecht gealtert. Dafür ist die gesamte Serie für mich immer noch wie nach Hause kommen. Die Kabbeleien zwischen den einzelnen Charakteren bringen mich immer noch zum Grinsen. Der Junge Garion wächst in der Obhut seiner Tante auf einem Bauernhof auf und weiß nicht, dass ihm ein besonderes Schicksal prophezeit wurde. Als ein mysteriöser Gegenstand gestohlen wird, macht er sich mit einigen anderen auf den Weg, um das Diebesgut zurückzubringen.

    26. Okt. 2024

  • siralexfelixson
    siralexfelixson

    324 Follower

    4,0

    Klassische High Fantasy, die sich wie "nach Hause kommen" anfühlt

    "Viele gute und standfeste Männer würden das sagen. Gute Männer, die ihr Leben leben und nur an das glauben, was sie sehen und berühren können. Aber es gibt eine Welt jenseits dessen, was wir sehen und berühren können, und diese Welt lebt nach ihren eigenen Gesetzen. Was in der sehr gewöhnlichen Welt unmöglich ist, kann dort sehr gut Wirklichkeit sein, und manchmal verwischen die Grenzen zwischen den beiden Welten. Wer kann dann noch sagen, was möglich ist und was nicht?" Mit "Die Gefährten" bin ich in David Eddings "Belgariad"-Fantasy-Reihe gestartet, und auch wenn dieser erste Band nicht viel Action und Spannung bietet, verspricht er mir doch eine großartige Geschichte voller Abenteuer und einer großen Heldenreise. Aber vor allem fühlte sich diese Geschichte warm und heimelig an, wie nach Hause kommen und eine herzliche Umarmung. Der junge Garion wächst behütet und beschützt auf Faldors Hof auf. Seine Tante Pol ist liebevoll, wenn auch streng, er hat gute Freunde und darf auch den Schmied zu seinen Freunden zählen. Hin und wieder taucht ein alter Mann auf der Durchreise auf, den alle nur den alten Wolf nennen. Garion liebt ihn, denn er kennt viele großartige Geschichten. Und so gehen die Jahre friedlich ins Land. Garion ist gerade vierzehn als der alte Wolf mal wieder vorbeischaut, doch dieses Mal ist danach nichts mehr wie es war. Denn etwas ging verloren und der alte Wolf und Tante Pol müssen es suchen, denn in den falschen Händen könnte dieses Etwas Dinge in Gang setzen, die nicht wünschenswert sind. Und damit nicht genug, denn die Ereignisse werfen Garions ganzes Leben durcheinander und lassen ihn an seiner Vergangenheit und seiner Identität zweifeln. Wer ist er? Wer ist der alte Wolf? Wer ist Tante Pol? Und wer waren seine Eltern? Mir hat dieser Einstieg sehr gut gefallen und er erinnerte mich ein wenig an Raymond Feists erste Midkemia-Reihe. Es ist gute, alte, klassische Fantasy, die eine große Heldenreise verspricht, rund um einen Jungen, der sich selbst und seinen Platz in der Welt erst einmal finden muss. Die Figuren mag ich sehr, und manche von ihnen sind mehr, als man zu Beginn denkt. Gerade der alte Wolf ist sehr interessant und ich bin gespannt, was wir von ihm noch erfahren. Tante Pol scheint manchmal ziemlich garstig und streng zu sein, aber sie beschützt Garion wie eine Löwin. Garion selbst gibt noch viele Rätsel auf, die im ersten Buch auch nur andeutungsweise aufgeklärt werden. Die Welt wird relativ schnell größer. Während wir uns zuerst in der Region Sendarien auf dem Hof befinden, weitet sich unsere Reise schnell auf das Reich bis zur Meerenge aus, ehe wir auch darüber hinausgehen. Die drei Karten werden uns mitgeliefert, so dass orientierungslose Menschen, wie ich, sich nicht so schnell verlaufen können. Trotzdem hätte das Worldbuildung für mich gerne etwas detaillierter sein dürfen. Hier fehlte mir etwas mehr Atmosphäre, das ist für mich auch der einzige Grund warum es nicht fpr 5⭐️ gereicht hat, sondern lediglich für 4⭐️. Wer klassische Fantasy mag, sollte hier ruhig mal einen Blick riskieren. Ich freue mich nun auf den Rest der Reihe.

    Klassische High Fantasy, die sich wie "nach Hause kommen" anfühlt

    31. Dez. 2025

  • 5,0

    Der erste Schritt ist immer der Schwerste

    Der Waise Garion wächst behütet und geliebt bei seiner Tante Pol auf einer Farm in Sendarien auf. Er hat dort Freunde und geht seiner Tante in der Spülküche zur Hand und ab und zu kommt ein alter Halunke vorbei um nach dem Rechten zu Sehen. Diese Zeit ist immer die Schönste, denn er mag die Geschichten, die der alte Wolf erzählt und auch die Gespräche mit ihm. Und so zieht die Zeit ins Land, während Garion größer wird und immer weniger Zeit zum Spielen, dafür immer mehr Tätigkeiten in der Küche übernimmt. Doch dann erscheint der alte Wolf auf einmal auf der Farm und bittet seine Tante ihn zu begleitet und so ändert sich Garions Leben von einem Moment auf den Anderen. Den anstatt Bequemlichkeit auf Faldors Farm, gehören nun Reisen, unbequeme Betten abseits der Straße und unzählige Gefahren zu seinem Tag. Doch er findet auch neue Freunde, denn der rotbärtige cherekische Riese Barak und der rattengesichtige Drasnier Silk schließen sich ihnen an und auch Durnik, der Schmied von Faldors Farm begleitet sie. Und so beginnt ein Abenteuer, welches ganz klein begann, aber zur wichtigsten für den Fortbestand der Menschheit gehört und Garion steckt mittendrin. Die Belgariad-Saga gehört mit zu den ersten Büchern, die ich als junges Mädchen aus dem Genre Fantasy gelesen habe. Sie hat meine Liebe zu Büchern geweckt, die bis heute nicht geendet hat. Die Geschichte von Garion begleitete mich über viele Jahre und ich weiß tatsächlich nicht, wie oft ich die Reihe mittlerweile gelesen habe. Die alten Taschenbücher sind so verschlissen und gelbstichig geworden, dass sie fast schon auseinander fallen, wenn man sie in die Hand nimmt, deshalb hab ich die Gelegenheit genutzt, mir die Kindle-Version zu holen und auch gleich noch das passende Hörbuch dazu, so dass ich zwischen Hören und Lesen abwechseln kann. Und ich muss gestehen, dass die Geschichten noch einmal ganz anders zu Geltung kommen, wenn sie einem vorgelesen werden. Zur Qualität von David Eddings Geschichten muss ich glaube ich nicht viel sagen, er gehörte in den 1980/1990 nicht umsonst zu den ganz Großen im Genre epische Fantasy und das ohne die üblichen Drachen, Elfen und sonstigen Wesen.

    Der erste Schritt ist immer der Schwerste

    5. Mai 2024

3 von 22 Rezensionen

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