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Die Schwester von Petra Johann
Mara führt ein unstetes Leben und lebt von Gelegenheitsjobs. Im krassen Gegensatz steht dabei ihr Schwester Lisa: Mutter, erfolgreiche Ärztin und glücklich verheiratet. Als Lisa auf eine Tagung fährt und Mara auf die beiden Kinder aufpassen soll, ahnt niemand etwas schlimmes. Aber Lisa kommt nicht zurück und eine fieberhafte Suche beginnt, im Laufe derer Mara feststellen muss, dass sie ihre Schwester eigentlich gar nicht gut gekannt hat. Es offenbaren sich Geheimnisse, die keiner für möglich gehalten hat. Achtung enthält Spoiler: Das Buch war überhaupt nicht meins. Das lag unter anderen an den Charakteren. Alle weiblichen Figuren in diesem Buch dachten durchweg an Sex und reduzierten die Männer extrem auf ihre Fickbarkeit. Wären die Rollen vertauscht gewesen, wäre das Geschrei groß. Hier wurde das aber als starke Frau verkauft. Bei Mara wäre ich da ja noch mitgegangen, sie wurde von Anfang an so dargestellt, als aber noch die Polizistin Pia ebenfalls auf den Zug aufspringt, war ich genervt. Dann zog sich die Suche nach Lisa teilweise extrem in die Länge, ohne, dass es große Ergebnisse gab. Abgesehen davon waren mir zu viele Zufälle in dem Buch. Zufällig begegnet Mara vor dem Verschwinden von Lisa ihrem Ex Oliver. Zufällig ist dieser Polizist. Zufällig arbeitet er in der Abteilung für Vermisstenfälle. Zufällig wollen sowohl Mara als auch Pia ihn flachlegen. Zufällig hat Lisa einen besten Freund der auch Arzt ist. Zufällig ist dieser Arzt gut aussehend und Pia würde ihn gerne flachlegen. Zufällig ist dieser Arzt bisexuell und hat ab und an was mit Mara laufen, aber gerade versucht er mit einem anderen Mann sesshaft zu werden, von dem er sich am Ende aber trennt, damit mit Mara Trostsex haben kann. Überhaupt hatte sie eigentlich nichts anderes im Kopf. Ihre Schwester ist verschwunden und sie muss erstmal schauen, dass sie die nächste Nummer bekommt. Viele Handlungsstränge wurden auch mittendrin fallen gelassen. So stellt sich heraus, dass Oliver, der Ex von Mara, ihr OnlyFans Profil stalkt, sie damit monetär unterstützt hat und wieder eine Beziehung mit ihr möchte. Sie lehnt das ab und er greift sie an, sie landet im Krankenhaus. Aber sie zeigt ihn nicht an, spielt eine Amnesie vor und das war es auch schon mit diesem Strang. Oliver kam dann gar nicht mehr vor. Das Verschwinden von Lisa wird aufgeklärt ja und der Grund ist an sich auch nachvollziehbar, aber die Umsetzung ist so abstrus und wieder einmal von Zufällen geprägt, dass ich nur den Kopf schütteln konnte. Und das Ende? Ja da hatte die Autorin wohl einfach keine Lust mehr. Es ist kein richtiges Ende. Man erfährt nur noch, dass Mara sich Peter, den befreundeten bisexuellen und frisch getrennten Arztkollegen klarmacht. Was soll man in so einer Situation sonst auch tun? Nein ehrlich, das war wirklich nur eine Qual, es gab wenige gute, spannende Stellen und die haben das Buch echt nicht rausgerissen.
1 Tage vor
Die Schwester von Petra Johann
Mara führt ein unstetes Leben und lebt von Gelegenheitsjobs. Im krassen Gegensatz steht dabei ihr Schwester Lisa: Mutter, erfolgreiche Ärztin und glücklich verheiratet. Als Lisa auf eine Tagung fährt und Mara auf die beiden Kinder aufpassen soll, ahnt niemand etwas schlimmes. Aber Lisa kommt nicht zurück und eine fieberhafte Suche beginnt, im Laufe derer Mara feststellen muss, dass sie ihre Schwester eigentlich gar nicht gut gekannt hat. Es offenbaren sich Geheimnisse, die keiner für möglich gehalten hat. Achtung enthält Spoiler: Das Buch war überhaupt nicht meins. Das lag unter anderen an den Charakteren. Alle weiblichen Figuren in diesem Buch dachten durchweg an Sex und reduzierten die Männer extrem auf ihre Fickbarkeit. Wären die Rollen vertauscht gewesen, wäre das Geschrei groß. Hier wurde das aber als starke Frau verkauft. Bei Mara wäre ich da ja noch mitgegangen, sie wurde von Anfang an so dargestellt, als aber noch die Polizistin Pia ebenfalls auf den Zug aufspringt, war ich genervt. Dann zog sich die Suche nach Lisa teilweise extrem in die Länge, ohne, dass es große Ergebnisse gab. Abgesehen davon waren mir zu viele Zufälle in dem Buch. Zufällig begegnet Mara vor dem Verschwinden von Lisa ihrem Ex Oliver. Zufällig ist dieser Polizist. Zufällig arbeitet er in der Abteilung für Vermisstenfälle. Zufällig wollen sowohl Mara als auch Pia ihn flachlegen. Zufällig hat Lisa einen besten Freund der auch Arzt ist. Zufällig ist dieser Arzt gut aussehend und Pia würde ihn gerne flachlegen. Zufällig ist dieser Arzt bisexuell und hat ab und an was mit Mara laufen, aber gerade versucht er mit einem anderen Mann sesshaft zu werden, von dem er sich am Ende aber trennt, damit mit Mara Trostsex haben kann. Überhaupt hatte sie eigentlich nichts anderes im Kopf. Ihre Schwester ist verschwunden und sie muss erstmal schauen, dass sie die nächste Nummer bekommt. Viele Handlungsstränge wurden auch mittendrin fallen gelassen. So stellt sich heraus, dass Oliver, der Ex von Mara, ihr OnlyFans Profil stalkt, sie damit monetär unterstützt hat und wieder eine Beziehung mit ihr möchte. Sie lehnt das ab und er greift sie an, sie landet im Krankenhaus. Aber sie zeigt ihn nicht an, spielt eine Amnesie vor und das war es auch schon mit diesem Strang. Oliver kam dann gar nicht mehr vor. Das Verschwinden von Lisa wird aufgeklärt ja und der Grund ist an sich auch nachvollziehbar, aber die Umsetzung ist so abstrus und wieder einmal von Zufällen geprägt, dass ich nur den Kopf schütteln konnte. Und das Ende? Ja da hatte die Autorin wohl einfach keine Lust mehr. Es ist kein richtiges Ende. Man erfährt nur noch, dass Mara sich Peter, den befreundeten bisexuellen und frisch getrennten Arztkollegen klarmacht. Was soll man in so einer Situation sonst auch tun? Nein ehrlich, das war wirklich nur eine Qual, es gab wenige gute, spannende Stellen und die haben das Buch echt nicht rausgerissen.
1 Tage vor






