Blick ins Buch

Romane

Katzenberge

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Über das Buch

Magisch, suggestiv und präzise erzählt Sabrina Janesch von nicht vergehender Schuld, von unheimlicher Heimat und einer wagemutigen Reise: Nach dem Tod ihres Großvaters erkundet die junge Journalistin Nele Leibert die Geschichte ihrer Familie. Sie verlässt Berlin und fährt nach Schlesien und schließlich nach Galizien, wo alles begann. Dort, am Ende der Welt, will sie einen alten Fluch bannen. 'Federleicht pendelt der Roman zwischen Gegenwart und Vergangenheit hin und her und beschwört dabei das Leben dreier Kriegs- und Nachkriegsgenerationen herauf. So führt die Lektüre mit ihrer elegischen und stark berührenden Wirkung tief in die Geschichte Europas zurück: Als Spurensuche nach den Wurzeln der Verwundungen, aber auch als Suche nach den Möglichkeiten einer besseren Zukunft.' Hanns-Josef Ortheil

Editionen (5)

ISBN9783351033194
VerlagAufbau
Erscheinungsdatum26.07.10
Seitenzahl273

Rezensionen & Bewertungen

14 Bewertungen

3 Rezensionen

4,3

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  • kerstinberlin
    kerstinberlin

    98 Follower

    4,0

    Eine lehrreiche Reise in die familiäre Vergangenheit von Schlesien nach Galizien.

    Nele, halb Deutsche, halb Polin, fährt durch die im Nebel versunkene niederschlesische Landschaft: sie ist auf dem Weg zum Grab ihres Großvaters. Ihre Gedanken schweifen in die Vergangenheit. Ihr geliebter, starrköpfiger „Djadjo“ kämpfte gegen die Dämonen, die die Deutschen in Schlesien zurückließen. Noch seine Enkeltochter steht im Bann der Geschichte. Nur eine Reise ins Gestern kann den Fluch bannen. Und so begibt sich Nele bis nach Galizien (heute Ukraine), an den Rand der Zeit. Ich habe das Buch sehr gern gelesen und musste oft über die Familie schmunzeln.

    1. Feb. 2026

  • majo1312
    majo1312

    60 Follower

    4,0

    Was für eine Reise!

    Wow - am Anfang kam ich wirklich schwer in die Geschichte rein, die Charaktere waren für mich schwer zuzuordnen zeitlich aber auch schwer auseinanderzuhalten, aber als ich drin war, konnte ich es nur noch verschlingen. Es ist eine wundervolle Reise in die Vergangenheit eines polnisch Galizischen Vertriebenen der danach in Schlesien neu anfangen musste. Seine Enkelin macht sich nach seinem Tod für ihn auf die Reise um seinen eigentlichen Ursprung in der heutigen Ukraine zu finden. Die Geschichte ist viel mit polnischer Folklore und Mystik gestrickt, was ich ebenfalls echt cool fand - der Erzählung folgt auch ein Schattenwesen, welches ich für mich als personifiziertes Generationstrauma interpretiere, da auch Nele ihn sehen kann. Das Buch ist abwechselnd in Neles Perspektive und in der ihres Großvaters (rückwärts bis zu seiner Geburt) erzählt - sehr interessanter Erzählstil. Was mich gestört hat, war dass es keine Markierung der wörtlichen Rede gibt, alles was gesagt wird fließt ohne Anführungszeichen in den Text, dass ist leider sehr verwirrend aber man gewöhnt sich dran. Zum Schluss musste ich wirklich weinen, weil die Reise und die Verbindung zwischen Nele und ihrem Djadjo (Opa) wirklich toll ist. Ebenfalls bin ich dankbar dafür durch dieses Buch mal wieder etwas über Geschichte gelernt zu haben und das von einer nicht so bekannten Bevölkerungsgruppe. Das hat mich motiviert mehr über Galizien, Polen, Schlesien und die Ukraine bzw. die Sowjet-Union erfahren zu wollen und wie genau da was abgelaufen ist.

    12. Sept. 2025

  • nielienl
    nielienl

    18 Follower

    Toller Debutroman der uns mit auf eine Reise nach Polen und in die Ukraine nimmt

    Dieses Buch habe ich fast verschlungen. Wir begleiten Nele auf der Reise in die Vergangenheit ihrer Familie. Wir erfahren die Geschichte aus der Gegenwart und, durch Neles Erinnerungen an die Geschichten ihres Großvaters, auch aus der Vergangenheit. Wir erleben Vertreibung und Schicksalsschläge aber auch viele fröhliche Momente. Klare Empfehlung!

    8. Juni 2024

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