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Was für ein wundervolles und besonderes Buch. Schon das Cover ist einfach nur traumhaft, aber auch das Innere, die Illustrationen und liebevollen Details, der Schreibstil der Autorin, die Geschichte. Lillys Geschichte die von Trauer geprägt war, aber auch von Musik. Beide Themen wurden wundervoll beschrieben und bekamen ihren Raum. Lillys Trauer, die Beschreibung der Trennung von Gefühl und Körper dabei, der Selbstschutz und die Trauerbewältigung haben mich tief berührt. Genauso wie die Erinnerungen an ihre Mutter, die spezielle Verbindung der beiden war beim lesen spürbar. Auch Lillys Liebe zur Musik und zu Instrumenten. Ihre Ausbildung als Zupfinstrumentenmachrin, ihr Talent für das Gitarre spielen und singen, wie beides ihr half mit schwierigen Situationen umzugehen und sie aufgestaute Gefühle in Musik umwandelte. Gleichzeitig waren da ihre Auftrittsangst und das Abtauchen in den Fluss der Emotionen. Und dann war da der Umzug in die Großstadt Berlin zu ihrer Oma und deren Mann Arvo. Zwei wundervolle Charaktere, die ein offenes Ohr für sie hatten, aber auch ein aufregendes Leben. Aufregend war auch Berlin als Setting mit dem Pulsieren, den Menschen und dem Potsdamer Platz. Die Begegnung dort mit Jamie fühlte sich an wie Schicksal, da waren Verbundenheit und das Gefühl, eine beste Freundin zu haben, eine hundertachtzig Grad Wendung. Doch auf diese Wendung folgte eine weitere. Da waren Verrat, Enttäuschung, Wut und Unmut. Doch dann waren da auch Interessante Entwicklungen, wie der Job in der Bar und die Praktikumsstelle im Plattenlabel. Und William, sein Wissen und seine Gabe für die Musik und Aufnahme, seine ehrlichen Fragen und das Zuhören, die Annäherungen der beiden. Die Zweisamkeit und Leichtigkeit, das Wecken der mutigen Seite in ihr, die Auftritte, ihr Strahlen. Und hier möchte ich Arvo zitieren: ,,Was immer dich so zum strahlen bringt. Halte es fest. Es ist schön, dich so zu sehen.“ Am Ende ging es um ihn als Verbündeten, eine Strategie, Zusammenhalt und Unterstützung. Darum den eigenen Weg zu finden, sich zu Hause zu Fühlen, um den Spalt, durch den ein Licht einfällt. Das Ende war unfassbar berührend. Toll war zudem das Nachwort und der Vergleich mit dem Märchen der Gänsemagd, mein liebstes Märchen, ich habe die Symbole beim lesen sofort erkannt und dadurch das Buch noch mehr geliebt.
14. Dez. 2024
Was für ein wundervolles und besonderes Buch. Schon das Cover ist einfach nur traumhaft, aber auch das Innere, die Illustrationen und liebevollen Details, der Schreibstil der Autorin, die Geschichte. Lillys Geschichte die von Trauer geprägt war, aber auch von Musik. Beide Themen wurden wundervoll beschrieben und bekamen ihren Raum. Lillys Trauer, die Beschreibung der Trennung von Gefühl und Körper dabei, der Selbstschutz und die Trauerbewältigung haben mich tief berührt. Genauso wie die Erinnerungen an ihre Mutter, die spezielle Verbindung der beiden war beim lesen spürbar. Auch Lillys Liebe zur Musik und zu Instrumenten. Ihre Ausbildung als Zupfinstrumentenmachrin, ihr Talent für das Gitarre spielen und singen, wie beides ihr half mit schwierigen Situationen umzugehen und sie aufgestaute Gefühle in Musik umwandelte. Gleichzeitig waren da ihre Auftrittsangst und das Abtauchen in den Fluss der Emotionen. Und dann war da der Umzug in die Großstadt Berlin zu ihrer Oma und deren Mann Arvo. Zwei wundervolle Charaktere, die ein offenes Ohr für sie hatten, aber auch ein aufregendes Leben. Aufregend war auch Berlin als Setting mit dem Pulsieren, den Menschen und dem Potsdamer Platz. Die Begegnung dort mit Jamie fühlte sich an wie Schicksal, da waren Verbundenheit und das Gefühl, eine beste Freundin zu haben, eine hundertachtzig Grad Wendung. Doch auf diese Wendung folgte eine weitere. Da waren Verrat, Enttäuschung, Wut und Unmut. Doch dann waren da auch Interessante Entwicklungen, wie der Job in der Bar und die Praktikumsstelle im Plattenlabel. Und William, sein Wissen und seine Gabe für die Musik und Aufnahme, seine ehrlichen Fragen und das Zuhören, die Annäherungen der beiden. Die Zweisamkeit und Leichtigkeit, das Wecken der mutigen Seite in ihr, die Auftritte, ihr Strahlen. Und hier möchte ich Arvo zitieren: ,,Was immer dich so zum strahlen bringt. Halte es fest. Es ist schön, dich so zu sehen.“ Am Ende ging es um ihn als Verbündeten, eine Strategie, Zusammenhalt und Unterstützung. Darum den eigenen Weg zu finden, sich zu Hause zu Fühlen, um den Spalt, durch den ein Licht einfällt. Das Ende war unfassbar berührend. Toll war zudem das Nachwort und der Vergleich mit dem Märchen der Gänsemagd, mein liebstes Märchen, ich habe die Symbole beim lesen sofort erkannt und dadurch das Buch noch mehr geliebt.
14. Dez. 2024






