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Wie wir die Welt sehen

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Über das Buch

Der Bestseller jetzt als Taschenbuch!

Tägliche Krisenmeldungen drücken nicht nur unsere Stimmung, sie verzerren unseren Blick auf die Welt. Wie entkommen wir dieser Negativ-Spirale? Indem wir Nachrichten anders konsumieren. Und indem wir anfangen, einander eine neue Art von Geschichten zu erzählen. Ronja von Wurmb-Seibel zeigt, warum es sich lohnt, einen gesünderen Umgang mit Nachrichten zu finden und wie es gelingt, die Welt auch im Alltag mit anderen Augen zu sehen. Mit vielen praktischen Tipps und konkreten Vorschlägen, um unseren Medienkonsum von ausschließlich negativ zu überwiegend kritisch-konstruktiv zu lenken. Es ist möglich, politisch informiert zu bleiben, ohne ständig niedergeschlagen zu sein. Der SPIEGEL-Bestseller jetzt im Taschenbuch!

Editionen (3)

ISBN9783328110842
VerlagPenguin
Erscheinungsdatum11.01.24
Seitenzahl240

Rezensionen & Bewertungen

100 Bewertungen

17 Rezensionen

4,2

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  • allesisterleuchtet
    allesisterleuchtet

    198 Follower

    5,0

    Tolles Buch, das anregt, das Positive zu sehen und umzusetzen

    Ein beeindruckendes Buch von Ronja von Wurmbseibel. Sie ist Journalistin, früher tätig auch in Krisengebieten wie Kabul und wendet sich gegen negative Nachrichten und tägliche Krisenmeldungen. Sie sagt - meiner Meinung nach völlig zu Recht - dass dies unseren Blick auf die Welt verzerrt. Wir sehen nur das Negative, sind ständig im Fluchtmodus und werden dazu gebracht, in Hilflosigkeit zu verharren mit dem Gefühl, nichts ändern zu können. Sie plädiert für einen konstruktiven Journalismus, der Lösungen aufzeigt und zeigt, das Verbesserungen dann gelingen, wenn viele Menschen viele kleine Schritte tun. Vor allem aber macht sie Mut, diese Lösungen zu sehen und die Schritte nach vorne zu gehen!

    17. Sept. 2024

  • 3,0

    „Wie wir die Welt sehen“ von Ronja von Wurmb-Seibel hat mich nachdenklich zurückgelassen. Die Autorin zeigt, wie sehr Nachrichten unseren Blick auf die Welt prägen – oft viel negativer, als es die Realität eigentlich ist. Besonders spannend fand ich ihre Gedanken dazu, warum Nachrichten so erzählt werden, wie sie erzählt werden, und wie dieses Erzählen unbewusst unsere Wahrnehmung verzerrt. Zu Beginn hatte ich beim Lesen manchmal das Gefühl, die Ansätze gingen mir etwas zu sehr in Richtung toxic positivity. Doch je weiter ich kam, desto klarer wurde, dass es nicht um Schönreden geht, sondern darum, bewusster zu erkennen, welchen Einfluss Nachrichten auf uns haben und wie wir ihnen gesünder begegnen können. Hilfreich sind dabei vor allem die kleinen Übungen und Reflexionsfragen am Ende der Kapitel, die einen dazu bringen, das Gelesene direkt im Alltag auszuprobieren. Auch wenn sich manche Gedanken wiederholen und das Buch stärker von persönlichen Erfahrungen als von wissenschaftlichen Belegen lebt, habe ich viele wertvolle Impulse mitgenommen. Es ist ein leicht lesbarer, aber zugleich anregender Denkanstoß, der zeigt, dass wir unser Bild von der Welt immer wieder aktiv hinterfragen sollten. Für mich deshalb eine solide, spannende, wenn auch nicht perfekte Lektüre.

    26. Sept. 2025

  • readingsalina
    readingsalina

    74 Follower

    5,0

    Dieses Buch habe ich gerade gebraucht. Kann, glaube ich, jeder gerade brauchen. Denn die Flut an meist negativen Nachrichten überfordert, macht Angst, lähmt. Und genau da setzt die Autorin, Selbst Journalistin, an. Zeigt auf, wie und wie oft wir Nachrichten konsumieren. Und wie Nachrichten gemacht werden. Wie wir wahrnehmen und dass wir immer der negativen Flut mehr Raum geben als positiven Dingen. Sie nennt es den "standardisierten Negativ-Filter". "Wenn etwas schlimmes passiert, merken wir es von jetzt auf gleich. Besserungsprozesse hingegen sind eher schleichend und unauffällig." Besonders gefallen hat mir, dass sie konkrete Beispiele und Denkanstößegibt, die man direkt selbst anwenden kann, um der "angelernten Hilflosigkeit" entgegenzutreten. Ja, sie hat sogar eine Art Formel. Und da spielt das positive X, das wir in jeder schlechten Nachricht suchen sollten, eine wichtige Rolle. Gezielt nach positiven Nachrichten suchen, Nachrichtenkonsum in Dauerbeschallung beschränken, Fokus setzen, Realitätschecks machen und mutig sein. Das alles und noch viel mehr nehme ich mit aus diesem Buch. Super interessant ist dabei auch der Verweis auf die Gapminder- Stiftung, eine NGO, die z.B. Tests anbieten, in denen man sein eigenes Denken mit tatsächlichen Fakten abgleichen kann. Und dabei merkt, dass eben die gefühlte, vom Nachrichtenkonsum geformte Meinung oft nicht der Realität entspricht, sondern positiver als gedacht aussieht. Wenn Ihr also auch gerade ein bisschen Positivität und Zuversicht braucht, dann lest oder hört dieses Buch.

    22. Mai 2025

3 von 17 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Ronja von von Wurmb-Seibel

Ronja von Wurmb-Seibel ist mehrfach ausgezeichnete Journalistin, Bestsellerautorin und Filmemacherin. Knapp zwei Jahre hat sie als Reporterin in Kabul gelebt und dort – umgeben von schlechten Nachrichten – gelernt, Geschichten so zu erzählen, dass sie Mut machen. Inzwischen hat sie im bayerischen Dünzelbach gemeinsam mit ihrem Partner ein Gästehaus für Künstler*innen gegründet, in dem sie mal mit Kreativen zusammenlebt, mal mit Freiwilligen.

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