Blick ins Buch

Romane

Die kleine Hand

3,2(56)
Sprache
Deutsch
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Über das Buch

Es ist spät. Adam Snow, Antiquar, fährt von einem Kundenbesuch nach Hause, nimmt die falsche Abzweigung und findet sich vor einem alten verlassenen Haus wieder. Von Neugier gepackt, steigt er aus, läuft durch den verwilderten Garten, unwiderstehlich angezogen von dem seltsamen Anwesen, als plötzlich eine kleine kalte Hand nach seiner greift. Erst ist er bloß fasziniert, doch die Erinnerung an diese eigenartige Begegnung verfolgt ihn, Panikattacken suchen ihn heim, fürchterliche Albträume. Adam Snow stellt Nachforschungen an, mehr und mehr erfährt er über das verwunschene Haus. Und immer wieder fühlt er den Griff der kalten Hand, der stärker und stärker wird.

Editionen (1)

ISBN9783311270010
VerlagKampa Verlag
Erscheinungsdatum01.10.19
Seitenzahl176

Rezensionen & Bewertungen

56 Bewertungen

13 Rezensionen

3,2

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  • mateicee
    mateicee

    322 Follower

    4,0

    Susan Hills Die kleine Hand ist eine leise, aber nachhaltig verstörende Geistergeschichte, die weniger auf Schockeffekte setzt als auf psychologischen Druck, moralische Grauzonen und das unaufhaltsame Wirken der Vergangenheit. Der Schrecken entsteht schrittweise und wirkt gerade deshalb lange nach. Im Mittelpunkt steht Adam Snow, ein Antiquitätenhändler, der beruflich mit alten Dingen und Geschichten zu tun hat, Vergangenheit jedoch als etwas Betrachtbares und Beherrschbares versteht. Eine rätselhafte Begegnung stellt dieses Selbstverständnis infrage und zieht ihn in eine Atmosphäre aus Angst, Erinnerung und zunehmender Bedrängnis. Der Roman macht dabei früh deutlich, dass es nicht um einfache Schuldzuweisungen geht, sondern um die Konsequenzen von verdrängten Ereignissen und unausgesprochenen Wahrheiten. Besonders gelungen ist der Umgang mit Symbolik, vor allem mit dem Motiv des Wassers. Es erscheint zugleich als Ort der Erinnerung, der Bedrohung und der Grenzüberschreitung. Bekannte Bedeutungen wie Reinigung oder Schutz werden bewusst unterlaufen, was der Geschichte eine anhaltende Unruhe verleiht. Der übernatürliche Aspekt bleibt dabei eng mit psychologischen Prozessen verbunden, ohne sich vollständig erklären zu lassen. Susan Hill verzichtet auf klare Antworten oder tröstliche Auflösungen. Stattdessen entwickelt sie eine innere Logik, die konsequent, aber nicht unbedingt gerecht wirkt. Der Roman stellt unbequeme Fragen nach Verantwortung, Verdrängung und dem Preis des Weiterlebens, ohne diese moralisch aufzulösen. Die kleine Hand ist kein lauter Horrorroman, sondern eine ruhige, konzentrierte Geistergeschichte, die Geduld verlangt und gerade dadurch ihre Wirkung entfaltet. Wer atmosphärischen, psychologisch dichten Grusel schätzt und mit offenen Enden umgehen kann, wird an diesem Buch Gefallen finden.

    26. Dez. 2025

  • pommilina
    pommilina

    209 Follower

    2,5

    Nicht mein Geschmack

    „Die kleine Hand“ war mein erstes Buch von Susan Hill. Ich habe es geschenkt bekommen aber muss leider sagen, dass das Buch mich nicht sonderlich gepackt hat. Ich fand den Schreibstil sehr anstrengend zu lesen. Die Kapitel sind sprunghaft und das Ende war sehr abrupt. Nette Geschichte für Zwischendurch, mehr leider nicht

    Nicht mein Geschmack

    11. Dez. 2023

  • mariasbookvlog
    mariasbookvlog

    76 Follower

    2,5

    Ich weiß nicht so recht

    Es war okay aber irgendwie mehr auch nicht

    6. Feb. 2025

3 von 13 Rezensionen

SocialReads

Seitenbasierte Kommentare

Seite 106%
mateicee
mateicee26. Dez. 2025

Eine aneinanderreihung von schlechten ideen🙈 was soll schiefgehen dabei auf ein verlassenes grundstück zu gehen, wenn um einen rum alles still ist😂

Autorin / Autor

Über Susan Hill

Susan Hill wurde 1942 in Yorkshire geboren. Ihre Geistergeschichten und die Kriminalromane um Simon Serrailler haben sie zu einer der populärsten britischen Schriftstellerinnen gemacht. Ihr Gothic-Roman Die Frau in Schwarz wurde 2012 mit Daniel Radcliffe in der Hauptrolle verfilmt und lief als Theateradaption über dreißig Jahre lang am Londoner West End. Seit 2023 wird das Stück auf Bühnen in ganz Großbritannien aufgeführt. Für ihre Romane, Erzählungen und Jugendbücher wurde Hill mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter mit dem Somerset Maugham Award, und zum Commander of the British Empire ernannt. Susan Hill lebt in Norfolk in einem alten Bauernhaus, in dem in jedem Winkel Bücher stehen, die im Winter gut isolieren.

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