
119 Follower
Trauer in poetischen Bildern
Die Familie Mohn steht nach dem plötzlichen Tod der Mutter Johanne vor einem Abgrund. Vater Adam und die drei Kinder – Steve, Linne und Micha – müssen sich in einer Welt zurechtfinden, die ihnen keine Zeit für echte Trauer lässt. Doch anstatt den gesellschaftlichen Erwartungen zu folgen, entwickelt die Familie eigene, teils ungewöhnliche Rituale: Sie essen Seiten aus Johannas Tagebuch, um ihr nahe zu bleiben. Die Außenwelt reagiert mit Unverständnis, das „Traueramt“ mischt sich ein, und die Nachbarn tuscheln. Jedes Familienmitglied kämpft anders: Adam versinkt in Lethargie, Linne rebelliert, Micha sucht Trost bei einer alten Dame, während Steve verzweifelt versucht, Halt zu geben. Die Sprache ist poetisch und leicht zugänglich, der Wandel vom Realismus hin zum Märchenhaften gelingt der Autorin meisterhaft. Mein Eindruck: Ein trauriges und zugleich wunderschönes Buch, das mich tief berührt hat. Ich weiß nicht, wann ich zuletzt ein so trauriges Werk gelesen habe – und dennoch bleibt es ein Highlight dieses Jahres! Die Geschichte ist intensiv, aber nie sperrig, sondern fließend und voller sprachlicher Schönheit. Von meiner Seite: 5/5 Sternen – für die emotionale Kraft, die poetische Sprache und die gelungene Mischung aus Realität und Märchenhaftem. Für mich eine klare Leseempfehlung und ein Buch, das lange nachhallt!

24. Nov. 2025
Trauer in poetischen Bildern
Die Familie Mohn steht nach dem plötzlichen Tod der Mutter Johanne vor einem Abgrund. Vater Adam und die drei Kinder – Steve, Linne und Micha – müssen sich in einer Welt zurechtfinden, die ihnen keine Zeit für echte Trauer lässt. Doch anstatt den gesellschaftlichen Erwartungen zu folgen, entwickelt die Familie eigene, teils ungewöhnliche Rituale: Sie essen Seiten aus Johannas Tagebuch, um ihr nahe zu bleiben. Die Außenwelt reagiert mit Unverständnis, das „Traueramt“ mischt sich ein, und die Nachbarn tuscheln. Jedes Familienmitglied kämpft anders: Adam versinkt in Lethargie, Linne rebelliert, Micha sucht Trost bei einer alten Dame, während Steve verzweifelt versucht, Halt zu geben. Die Sprache ist poetisch und leicht zugänglich, der Wandel vom Realismus hin zum Märchenhaften gelingt der Autorin meisterhaft. Mein Eindruck: Ein trauriges und zugleich wunderschönes Buch, das mich tief berührt hat. Ich weiß nicht, wann ich zuletzt ein so trauriges Werk gelesen habe – und dennoch bleibt es ein Highlight dieses Jahres! Die Geschichte ist intensiv, aber nie sperrig, sondern fließend und voller sprachlicher Schönheit. Von meiner Seite: 5/5 Sternen – für die emotionale Kraft, die poetische Sprache und die gelungene Mischung aus Realität und Märchenhaftem. Für mich eine klare Leseempfehlung und ein Buch, das lange nachhallt!
24. Nov. 2025








