Blick ins Buch

Romane

Die Schönen und Verdammten

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Über das Buch

Ihr Leben ist eine ewige Party mit immer neuen Cocktails und Melodien des Jazz Age. Gloria und Anthony sind Dandys: exzentrisch, jung, schön, verschwenderisch … und verdammt. Denn alles endet in einem schrecklichen Kater.

Editionen (10)

ISBN9783257803228
VerlagDiogenes
Erscheinungsdatum24.04.12

Rezensionen & Bewertungen

49 Bewertungen

8 Rezensionen

3,6

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  • janfe
    janfe

    14 Follower

    4,0

    Leb im Jetzt, aber nicht nur für den Kick. Bau dir was auf, was auch morgen noch trägt.

    Anthony und Gloria leben den Traum der 20er. Glamour, Partys, Reichtum. Alles cool, oder? Von wegen! Statt im Happy End endet alles im Chaos: Geld, Schönheit und Luxus retten sie nicht vor Langeweile, Alkohol und der Selbstzerstörung. Fitzgerald zeigt uns ziemlich klar! Nur schön und reich sein bringt nichts. Echte Verantwortung und echte Chancen nutzen wären vom Vorteil. Die wahre Schönheit steckt im Leben selbst, nicht nur im Schein.

    28. Sept. 2025

  • schniepaanooo
    schniepaanooo

    7 Follower

    2,5

    Veraltet und gleichzeitig aktuell.

    Rassismus: Was auf jeden Fall erwähnt werden muss, ist der Rassismus in dem Buch. Rassistische Begriffe, welche nicht nötig sind, stehen immer noch in dieser Auflage (2007). Ein rausstreichen dieser würde die Geschichte gar nicht verändern, da diese nur beiläufig erwähnt werden und keine Bedeutung für den Inhalt haben. Daher sollte die nächste Auflage umbedingt überarbeitet werden!! Inhalt: Die Geschichte von Anthony und Gloria ist in jede Zeit übertragbar, wodurch das Buch an Aktualität nicht verlieht. Doch können einige Teile als „langweilig“ bewertet werden, da, wie in jedem Leben, nicht nur aufregende Dinge geschehen. So habe ich auch das Lesen empfunden. Es gab eher kleinere Höhe- und Tiefpunkte, welche vermehrt gesellschaftliche Themen aufgreifen und hinterfragt werden können.

    7. Apr. 2024

  • weinlachgummi
    weinlachgummi

    84 Follower

    3,0

    Die unverdaulichen Knorpel und Knochen meiner Erinnerung sind das, was ich hier in Worte fasse. S. 13 In eigenen Worten: Die 13 Jährige Madison verbringt ihr Dasein in der Hölle, an Halloween verpasst sie die Deadline und muss auf der Erde bleiben. Noch ahnt sie nichts von ihrem Schicksal und dem was ihr voraus bestimmt ist. Sie wird bald merken, das Zufälle rar gesät sind nicht alles so ist wie es Scheint. Wie ist sie überhaupt erst in der Hölle gelandet und wird sie ihre Bestimmung erfüllen ? Cover: Das Cover sieht sehr speziell und ungewöhnlich aus, somit passt es gut zur Geschichte, die es umschließt. Am Anfang fand ich es hässlich, aber je länger ich es ansehe, umso besser gefällt es mir. Und nachdem ich nun den Roman gelesen habe, verstehe ich auch die Wahl und muss sagen es passt super. So wie das Cover auf einen wirkt, so ist auch die Geschichte. Ein schönes Detail, sind die Augen, diese reflektieren das Licht und funkeln in den Regenbogenfarben. Aufbau: Das Buch ist aufgebaut wie ein Blog, auf diesem postet Madison ihre Gedanken. Jedes Kapitel beginnt mit Datum, Überschrift und gepostet von ( s.h Bild ). Dies finde ich als Orientierungspunkt praktisch. Abgesehen von dieser Kapitel Unterteilung und der gelegentlichen Beantwortung von Fragen, merkt man beim lesen kaum, dass es sich um Blogeinträge handelt. Diese Fragen zwischen durch, machen das Ganze etwas lockerer. Schreibstil: Der Autor Chuck Palahniuk ist bekannt durch sein Buch Fight Club. Ich selbst habe nur den Film gesehen. Kann aber trotzdem sagen, man merkt, das beides aus der gleichen Feder stammt. Auf der einen Seite schreibt er anspruchsvoll, das Buch ist gespickt mit Fremdwörtern und auf der anderen Seite, schlagen einem die Kraftausdrücke entgegen. Man muss aufmerksam lesen um auch alles mit zu bekommen, kein Buch für Nebenbei. Bissigen und zynischen Humor trifft man auch an. Ich fand es zum Beispiel sehr einfallsreich und komisch, dass die Geister aus der Hölle an Halloween auf die Erde dürfen um Süßigkeiten zu sammeln, denn diese Süßigkeiten gelten als Zahlungsmittel in der Hölle. Charaktere: Madison ist die Hauptperson des Buches, die Anderen spielen nur kleine Nebenrollen. Sie ist so einiges, intelligent, weltfremd, verwöhnt und doch vernachlässigt. Ich kann sie gar nicht recht in Worte fassen, da ihr Charaktere, genauso wie der der Eltern total überzogen dargestellt wird. Ihre Eltern haben schon alles was es an Drogen gibt durch und wohnten an schon jeden denkbaren Ort, auch sind sie Steinreich und wechseln ihre Weltanschauung, wie andere ihre Socken. Sympathisch war mir in diesem Buch niemand, aber dies sollte wohl auch nicht so sein. Meinung: So wie das Cover, ist auch das Buch sehr ungewöhnlich. Es geht um Madison 13 Jähriges Mädchen. Wer nun aber vermutet, es würde sich wegen dem Alter der Protagonistin um ein Jugendbuch handeln, der täuscht sich. Dies ist ein Buch für Erwachsene. Ich war sehr gespannt auf diesem Roman, da ich gerne mal etwas abseits des Mainstreams lese. Und das Buch hat mich da nicht enttäuscht, es ist wirklich sehr speziell. Aber auch Einfallsreich und kritisch. Das Buch soll zum Nachdenken anregen und dies hat es bei mir geschafft. Religionen und Weltanschauungen werden auf die Schippe genommen. Alles wird überspitzt dargestellt und übertrieben, an manchen Stellen ist dies witzig und unterhaltsam, aber an anderen war es mir zu viel. Das Lesen an sich war recht anstrengend, da ich mich stark konzentrieren musste um nicht ab zu schweifen und um auch alles aufzunehmen. Auch fand ich die Rückblicke von Madison nicht so interessant, wie dass was in der Gegenwart passiert. Beim lesen habe ich immer gehofft, es gehe bald weiter, da ich diesen Strang viel interessanter fand. Diese Rückblicke hätten für mich gerne kürzer sein können. Meine Kritik zum Buch in 2 Wörtern" too much" es war mir auf Dauer einfach zu viel von alldem oben erwähnten. Zu viele Fremdwörter, Schimpfwörter, Wohnorte, überspitze Handlungen usw. Manchmal ist weniger mehr. Fazit :Kein Buch für Nebenbei. Eine Empfehlung für alle die Fight Club lieben und mal etwas anderes lesen möchten und offen sind für einen Roman, denn ich mit den Worten Intelligent aber Strange, Gesellschaftskritisch aber zu überspitzt, beschreiben würde.Und für Liebhaber des zynischen und schwarzen Humors.

    31. Dez. 2022

3 von 8 Rezensionen

Autorin / Autor

Über F. Scott Fitzgerald

F. Scott Fitzgerald, 1896 in St. Paul (Minnesota) geboren, wurde schon mit seinem ersten Roman, ›Diesseits vom Paradies‹, auf einen Schlag berühmt und stand mit seiner Frau Zelda im Mittelpunkt von Glanz und Glimmer. ›Der große Gatsby‹, sein heute meistgelesenes Buch, war jedoch ein finanzieller Flop. Um Geld zu verdienen, ging Fitzgerald 1937 als Drehbuchautor nach Hollywood, wo er 1940 starb.

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