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Romane

Der Dämon und Fräulein Prym

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Über das Buch

Ein Ort in den Pyrenäen, gespalten von Habgier, Feigheit und Angst. Ein Mann, der von den Dämonen seiner schmerzvollen Vergangenheit nicht loskommt. Eine junge Frau auf der Suche nach ihrem Glück. Sieben Tage, in denen das Gute und das Böse sich einen erbitterten Kampf liefern und in denen jeder für sich entscheiden muss, ob er bereit ist, für seinen Lebenstraum etwas zu riskieren und sich zu ändern.

Editionen (7)

ISBN9783257690729
VerlagDiogenes Verlag
Erscheinungsdatum01.12.14

Rezensionen & Bewertungen

105 Bewertungen

11 Rezensionen

3,7

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  • malaw
    malaw

    35 Follower

    4,0

    Ein tiefgründiges, unerwartetes Highlight!

    „Es geht hier weder um Sie noch um Ihr Dorf, sondern einzig und allein um mich: Die Geschichte eines Menschen ist die Geschichte der ganzen Menschheit Ich will wissen ob wir gut oder schlecht sind.“ Der Roman „Der Dämon und Fräulein Prym“ hat mich wirklich nachdenklich zurückgelassen. Die gesamte Geschichte dreht sich um die eine Frage, die die Menschen sich schon immer gestellt haben: Sind wir Menschen eher gut? Oder doch Böse? Oder etwas dazwischen? Der Roman zeigt, dass es auf diese Fragen keine „eine“ Antwort gibt, weil wir alle Gute und die Schlechte Seiten in uns tragen. Am Ende müssen wir selbst entscheiden, wie wir Handeln wollen. Deswegen ist dieses Buch eine klare Empfehlung wert. Nicht weil es Ansichten besonders unterhaltsam geschrieben ist, sondern weil es einen selbst dazu zwingt sich Gedanken zu machen. Wie hätte ich mich an Chantals Stelle verhalten? Hätte ich versucht dem Bösen etwas entgegenzusetzen oder hätte ich mich von meiner eigenen Dunkelheit besiegen lassen? Darin liegt der Wert dieser Erzählung.

    12. Juli 2024

  • mateicee
    mateicee

    322 Follower

    3,0

    „Der Dämon und Fräulein Prym“ ist eine kurze, gut lesbare Geschichte, die sich mit der altbekannten Frage von Moral und Unmoral beschäftigt: Was passiert, wenn eine Dorfgemeinschaft vor die Wahl gestellt wird, einen Mord zu begehen – im Austausch für Reichtum und Wohlstand? Coelho verpackt diese philosophische Grundfrage in eine ruhige, fast märchenhafte Erzählung. Stilistisch ist das Buch angenehm geschrieben, und die Szenerie des kleinen Dorfes verleiht der Geschichte eine gewisse Atmosphäre. Allerdings bleibt das Ganze relativ vorhersehbar. Spätestens als „Der Besuch der alten Dame“ von Dürrenmatt im Text erwähnt wurde, war für mich klar, worauf die Geschichte hinauslaufen wird. Dadurch ging ein Großteil der Spannung verloren, und das Interesse ließ schnell nach. Die moralische Fragestellung ist zwar interessant, wird aber – wie so oft bei Coelho – recht plakativ und wenig subtil behandelt. Insgesamt: Eine nette kleine Lektüre für Zwischendurch, die ein wichtiges Thema behandelt, dabei aber keine neuen Impulse liefert. Für mich war es leider keine nachhaltige oder tief bewegende Leseerfahrung

    25. Sept. 2025

  • arthurzturm
    arthurzturm

    171 Follower

    4,5

    Sehr schöner, kurzer Roman, gespickt mit vielen Weisheiten und die Handlung kann man das Spiel zwischen Gut und Böse und dem Umgang damit in einem kleinen Bergdorf beschreiben. Was passiert, wenn Menschen vor eine, vor die eine Wahl gestellt werden. Das Buch verkörpert ein sehr realistisches Bild von der Menschheit.

    23. Jan. 2025

3 von 11 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Paulo Coelho

Paulo Coelho wurde 1947 in Rio de Janeiro geboren. Seine Romane, darunter ›Der Alchimist‹, ›Veronika beschließt zu sterben‹ und ›Elf Minuten‹, wurden Weltbestseller, in 89 Sprachen übersetzt und über 320 Millionen Mal verkauft. Die Themen seiner Bücher regen zum Nachdenken an und dazu, den eigenen Weg zu suchen. Er lebt mit seiner Frau Christina Oiticica in Genf.

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