Sarah Tucker lebt in einem beschaulichen Vorort von Oxford, in der Rolle als Hausfrau gestrandet. Als jedoch nach einer Explosion in der Nachbarschaft ein Kind spurlos verschwindet, findet sie keine Ruhe mehr und holt sich Hilfe bei der Privatermittlerin Zoë Boehm. Gemeinsam bringen die beiden Frauen mehr Geheimnisse als Antworten ans Licht – Menschen, die lange für tot gehalten wurden, weilen unter den Lebenden, während sich immer mehr schnell zu den Toten gesellen. Vom ruhigen, abgründigen Pflaster Oxfords in ein Netz aus Verschwörungen von hochoffizieller Seite.
Heute mal keine Sterne-Bewertung. Habe das Buch abgebrochen, war leider überhaupt nicht meins. Bin mit dem Schreibstil und der Protagonistin überhaupt nicht warm geworden und fand es sehr zäh. Schade.
Habt ihr das Buch gelesen?
21. Apr. 2026
Leider nicht meins - abgebrochen
Heute mal keine Sterne-Bewertung. Habe das Buch abgebrochen, war leider überhaupt nicht meins. Bin mit dem Schreibstil und der Protagonistin überhaupt nicht warm geworden und fand es sehr zäh. Schade.
Habt ihr das Buch gelesen?
Ich habe eine Schwäche für britischen Humor.
Dieses trockene, sarkastische, leicht süffisante Understatement hat mich schon bei Black Books und Mr. Bean abgeholt und genau dieses Gefühl hat Mick Herron bei mir wieder ausgelöst.
Down Cemetery Road spielt in Oxford, und unter der ruhigen Oberfläche brodelt es gewaltig.
Sarah Tucker, eine unscheinbare Hausfrau, spürt, dass mit dem Verschwinden eines Kindes etwas nicht stimmt. Eine Explosion im Wohngebiet Tage zuvor scheint kein Zufall gewesen zu sein, auch wenn die Polizei den Fall schnell abtut. Aus Mangel an Alternativen wendet sie sich an Zoë Boehm, eine Ex-Journalistin, deren Karriere spektakulär abgestürzt ist, dafür mit messerscharfem Verstand, lautem Mundwerk und genau dem bissigen Humor, der diese Geschichte trägt.
Zoë ist keine glatte Heldin. Sie ist unbequem, direkt, klug und gerade deshalb absolut faszinierend. Sie übernimmt den Fall nicht nur aus Pflichtgefühl, sondern weil sie weiß, Sarah ist zu leise für diese Welt. Und jemand muss laut sein.
Was dann folgt, ist eine Geschichte, die viel mehr ist als ein klassischer Krimi. Entführung, Explosion, politische Untertöne, alles greift ineinander. Der Autor erzählt das mit typisch britischer Schärfe, trockenem Witz und einer Eleganz, die nie laut wird, aber konstant wirkt.
Ich mochte das sehr. Kein schneller Action-Thriller, sondern ein intelligenter, atmosphärisch dichter Krimi mit Haltung. Für mich der perfekte Einstieg und ich bin ziemlich sicher, dass wie im Original weitere Bände folgen werde.
Klug, bissig, typisch britisch. Ein Krimi mit Charakter
23. Nov. 2025
5,0
Sternebewertung fiktiv
Ich habe eine Schwäche für britischen Humor.
Dieses trockene, sarkastische, leicht süffisante Understatement hat mich schon bei Black Books und Mr. Bean abgeholt und genau dieses Gefühl hat Mick Herron bei mir wieder ausgelöst.
Down Cemetery Road spielt in Oxford, und unter der ruhigen Oberfläche brodelt es gewaltig.
Sarah Tucker, eine unscheinbare Hausfrau, spürt, dass mit dem Verschwinden eines Kindes etwas nicht stimmt. Eine Explosion im Wohngebiet Tage zuvor scheint kein Zufall gewesen zu sein, auch wenn die Polizei den Fall schnell abtut. Aus Mangel an Alternativen wendet sie sich an Zoë Boehm, eine Ex-Journalistin, deren Karriere spektakulär abgestürzt ist, dafür mit messerscharfem Verstand, lautem Mundwerk und genau dem bissigen Humor, der diese Geschichte trägt.
Zoë ist keine glatte Heldin. Sie ist unbequem, direkt, klug und gerade deshalb absolut faszinierend. Sie übernimmt den Fall nicht nur aus Pflichtgefühl, sondern weil sie weiß, Sarah ist zu leise für diese Welt. Und jemand muss laut sein.
Was dann folgt, ist eine Geschichte, die viel mehr ist als ein klassischer Krimi. Entführung, Explosion, politische Untertöne, alles greift ineinander. Der Autor erzählt das mit typisch britischer Schärfe, trockenem Witz und einer Eleganz, die nie laut wird, aber konstant wirkt.
Ich mochte das sehr. Kein schneller Action-Thriller, sondern ein intelligenter, atmosphärisch dichter Krimi mit Haltung. Für mich der perfekte Einstieg und ich bin ziemlich sicher, dass wie im Original weitere Bände folgen werde.
Klug, bissig, typisch britisch. Ein Krimi mit Charakter
„Das Zimmer bebte, (…..) mehr als bei einer durchschnittlichen Dinner Party üblich…“ 😄😄
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1 Kommentar verdeckt
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Autorin / Autor
Über Mick Herron
Mick Herron, geboren 1963 in Newcastle-upon-Tyne, studierte Englische Literatur in Oxford, wo er auch lebt. Seit 2024 ist er Mitglied der Royal Society of Literature. Seine Romane wurden vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Theakston’s Old Peculier Novel of the Year Award, dem Raymond Chandler Award sowie dem Premio Pepe Carvalho; für sein Lebenswerk erhielt er 2025 den CWA Diamond Dagger. Seine Romane wurden in 29 Sprachen übersetzt, sowohl seine in London angesiedelte Slow Horses-Serie als auch die Oxford-Serie um die Privatermittlerin Zoë Boehm wurden mit Starbesetzung für Apple TV verfilmt.