Blick ins Buch

Romane

Moshi Moshi

3,4(24)
Sprache
Deutsch
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Über das Buch

Die zwanzigjährige Yotchan steht vor dem Nichts, als ihr Vater, Leader einer Rockband, plötzlich zusammen mit einer wildfremden Frau Selbstmord begeht. Mit ihrer Mutter findet sie Zuflucht in einer ungewöhnlichen WG in Tokios Künstler- und Szeneviertel Shimokitazawa. Dort findet jede auf ihre Art zu neuer Lebensfreude zurück, getragen von dem authentischen Stadtviertel und seinen Bewohnern. Kochkunst, Essenslust und eine bewegte Reifungs- und Liebesgeschichte – eine asiatisch weise Verführung zum Leben.

Editionen (2)

ISBN9783257243963
VerlagDiogenes
Erscheinungsdatum26.04.17
Seitenzahl304

Rezensionen & Bewertungen

24 Bewertungen

9 Rezensionen

3,4

Tippen zum Filtern

  • santerisummer
    santerisummer

    127 Follower

    2,0

    Merkwürdig distanzierte Wiederholungsschleife, die sich hervorragend zum Einschlafen eignet. Langatmig und zäh erzählt Banana Yoshimoto die Geschichte von Yotchan und ihrer Mutter, die im Tokyoer Szeneviertel Shimokitazawa zusammen in einer kleinen Wohnung leben, um sich nach dem plötzlichen Tod des Vaters und Ehemanns neu im Leben zu orientieren. Bis auf die pittoresk-eingängigen Beschreibungen des Stadtviertels bleibt der Stoff doch ziemlich in der Fläche, die Figuren wirken pappenhaft platt und sind in ihren Gedankengängen wie auch in ihren Handlungen seltsam wechselhaft und unverständlich. Wer das Stadtviertel Shimokitazawa aufgrund einer bevorstehenden Reise nach Tokyo näher kennenlernen will, mag hier fündig werden, ansonsten ist der Roman nur als Ersatz für eine Schlaftablette zu empfehlen, leider.

    16. Apr. 2026

  • missyliest
    missyliest

    312 Follower

    3,0

    "Moshi Moshi" ist ein Buch über Trauer und darüber, wie man das Leben nach einem Verlust weiterführen kann. Yotchans Vater ist tot. Sie und ihre Mutter leiden sehr. Als sie zusammenziehen, beginnen sie, wieder im Leben Fuß zu fassen. Ich mag die Bücher von Banana Yoshimoto. Ihr gelingt es immer, eine besondere Stimmung zu erschaffen. Sie stellt das Leben stets als gleichzeitig schön und schmerzhaft dar. Allerdings gefällt mir dieses Buch ein bisschen weniger als andere von ihr. Ich weiß nicht, ob das daran liegt, dass ich langsam zu viele Bücher von ihr kenne, oder ob hier die Entwicklung der Hauptfigur weniger nachvollziehbar dargestellt wird.

    6. Jan. 2024

  • tiefseezeilen
    tiefseezeilen

    40 Follower

    1,0

    Das war so schrecklich anstregend. Langsam. Ereignislos. Die Charaktere blieben bis zum letzten Moment flach und traurig (Selbstmord des Vaters). Es ist melancholisch, deprimierend und es hat zu nichts geführt. So gar nichts. Die Protagonistin machte keine akzeptable Entwicklung durch, man sprach sich nicht aus und das Ende war schrecklich unbefriedigend. "Moshi moshi" ist mein erstes Buch der Autorin und ich weiß nicht, ob ich ihr noch eine Chance geben soll. Ich hoffte, dass ich den Flair der Stadt spüren würde, den Lebensstil der Generation (wie es im Klappentext steht) und wurde in der Hinsicht schwer enttäuscht.

    7. Jan. 2024

3 von 9 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Banana Yoshimoto

Banana Yoshimoto, 1964 geboren, hieß ursprünglich Mahoko Yoshimoto. Ihr erstes Buch ›Kitchen‹ schrieb sie während ihres Studiums, sie jobbte nebenbei als Kellnerin in einem Café und verliebte sich dort in die Blüten der ›red banana flower‹, daher ihr Pseudonym. Ihr Debütroman verkaufte sich auf Anhieb millionenfach – ein Phänomen, dem man die Bezeichnung ›Bananamania‹ gab. Sie schrieb zahlreiche Bücher, die auch außerhalb Japans ungewöhnlich hohe Auflagen erreichten.

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