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Romane

Salammbô

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Über das Buch

Karthago 241 vor Christus ist Schauplatz dieser üppig-exotischen Phantasie. Kein anderer Roman Flauberts ist so von verzehrender Leidenschaft erfüllt. Mâtho, ein junger, aufständischer Söldnerführer, verliebt sich in die Tochter der Feldherrn Hamilkar – Salammbô, Priesterin der Göttin Tanit. Tollkühn raubt er den zauberkräftigen Schleier der Göttin und bezwingt damit die widerstrebende Priesterin. Damit scheint auch die Stadt in seiner Hand – bis die Priester dem furchtbaren Gott Baal lebendige Opfer bringen …

Editionen (37)

ISBN9783257207224
VerlagDiogenes
Erscheinungsdatum22.03.05
Seitenzahl400

Rezensionen & Bewertungen

7 Bewertungen

3 Rezensionen

3,3

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  • rudolf_schmitt
    rudolf_schmitt

    71 Follower

    5,0

    Ich wusste lange nicht, was ich von diesem Buch halten sollte. War es ein historischer Roman? Ein Abenteuerroman? Fantasy? Auf jeden Fall nicht so ganz, was ich von dem Flaubert der Madame Bovary erwartet hatte. Jetzt, nachdem ich zuende gelesen habe, bin ich begeistert, denn neben den genannten Qualitäten des Romans, handelt es sich für mich vielleicht vor allem um einen Antikriegsroman. Die überbordende Pracht der beschriebenen Paläste, der unmäßige Reichtum der Herrschenden werden ebenso sprachmächtig dargestellt wie die Brutalität des Krieges, das Grauen auf den Schlachtfeldern, das Leiden der Menschen und Tiere. Mit diesem Wissen werde ich den Roman bald noch einmal lesen.

    28. Jan. 2025

  • buecherfee0111
    buecherfee0111

    66 Follower

    1,0

    1,5 Sterne Der Schreibstil war sehr modern und flüssig. Ansonsten hat mir das Buch nicht so gut gefallen. Es geht hierbei um den Söldneraufstand nach der Niederlage Karthagos im 1. Punischen Krieg 241- bis etwa 238 vor Christus. Der Fokus wird hier eindeutig auf die Schlachten und die kriegerischen Strategien der einzelnen Kriegsverbände gelegt. Daher könnte das Buch jemanden der sich für diese interessiert deutlich spannender sein. Die Namensgeberin des Romans ist die (fiktive) Tochter vom karthagischen Feldherrn Hamilkar Barkas. Der ist eine reale historische Figur und der Vater der berühmten Hannibal, der mal mit seinen Kriegselefanten im 2. Punischen Krieg über die Alpen zog und so berühmt wurde. Im Roman spielt die Tochter Salambo eine sehr untergeordnete Rolle und kommt nur als Randfigur vor. Auch ihr Schicksal am Ende des Buches erzeugte bei mir nur eine großes Fragezeichen.

    10. Feb. 2023

  • buecherfee0111
    buecherfee0111

    66 Follower

    1,0

    1,5 Sterne Der Schreibstil war sehr modern und flüssig. Ansonsten hat mir das Buch nicht so gut gefallen. Es geht hierbei um den Söldneraufstand nach der Niederlage Karthagos im 1. Punischen Krieg 241- bis etwa 238 vor Christus. Der Fokus wird hier eindeutig auf die Schlachten und die kriegerischen Strategien der einzelnen Kriegsverbände gelegt. Daher könnte das Buch jemanden der sich für diese interessiert deutlich spannender sein. Die Namensgeberin des Romans ist die (fiktive) Tochter vom karthagischen Feldherrn Hamilkar Barkas. Der ist eine reale historische Figur und der Vater der berühmten Hannibal, der mal mit seinen Kriegselefanten im 2. Punischen Krieg über die Alpen zog und so berühmt wurde. Im Roman spielt die Tochter Salambo eine sehr untergeordnete Rolle und kommt nur als Randfigur vor. Auch ihr Schicksal am Ende des Buches erzeugte bei mir nur eine großes Fragezeichen.

    22. Jan. 2023

Autorin / Autor

Über Gustave Flaubert

Gustave Flaubert wurde 1821 in Rouen geboren. Seinem Vater, einem Chirurgen, sah er als Kind heimlich beim Sezieren zu, als literarischer Realist machte er seine Schreibfeder zum Skalpell. Romane und Dramen schrieb er schon in der Schule, wo er vom »tiefen Abscheu vor der Menschheit« ergriffen worden war. Nach einem heftigen epileptischen Anfall brach er sein Jurastudium ab und zog sich auf den Familienbesitz in Croisset bei Rouen zurück. Er nahm sich vor, nie zu heiraten, und widmete sich fast ausschließlich dem Schreiben. Nach einer Reise in den Orient beschloss Flaubert, Croisset nie mehr zu verlassen. Sein Roman ›Madame Bovary‹ löste bei seinem Erscheinen 1857 einen literarischen Skandal aus, in dessen Folge Flaubert vor Gericht erscheinen musste. Der einzige Kontakt zur Außenwelt war ein reger Briefwechsel mit seiner Geliebten Louise Colet und zahlreichen Schriftstellerkollegen wie z.B. Ivan Turgenev. Flaubert starb 1880.

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