Blick ins Buch

Krimis

Gruß aus der Küche

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Über das Buch

Irma, 40, hat aus dem Gasthaus »Zum Hirschen« die beliebte vegetarische »Aubergine« gemacht. Die kreative Inhaberin beschäftigt eine bunte Truppe: eine 17-jährige Schulverweigerin als Mädchen für alles; eine tratschfreudige Hilfsköchin; einen Ex-Weltenbummler als Kellner und Manager. Und den 80-jährigen »Gemüsemann«, der beim Gemüseschnippeln hilft und angeblich fast taub ist. Und wie in jeder engen Gemeinschaft herrschen nicht nur positive Vibes, sondern gibt es einige Turbulenzen.

Editionen (4)

ISBN9783257072778
VerlagDiogenes
Erscheinungsdatum21.02.24
Seitenzahl304

Merkmale

1 Bewertungen

MittelEinfachAnschaulichWitzigHerzerwärmendSympathisch

Rezensionen & Bewertungen

183 Bewertungen

32 Rezensionen

3,4

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  • nassimka
    nassimka

    876 Follower

    3,5

    CHARMANTER ROMAN 🌸 In „Gruß aus der Küche“ erzählt Ingrid Noll bissig und satirisch von Irma und ihrem bunt zusammengewürfelten Küchen Crew, dessen Mitglieder mit eigenen Stimmen, Eigenheiten und Lebensphilosophien zu Wort kommen. Die vielen Perspektiven und Beziehungen sorgen für Spannung und zwischenmenschliche Konflikte. Turbulent, überraschend und mit einer Prise Liebe zeichnet Noll lebendige Figuren wie Irma, Josch oder Nicole. Unkonventionell, leicht und sehr unterhaltsam ein lesenswerter, charmanter Roman.

    18. März 2026

  • tante_tanja
    tante_tanja

    542 Follower

    4,0

    Aus Versehen habe ich wohl den ausgeschalteten Herd wieder angestellt. Als ich endlich den gewohnten Befehl "Hol mich raus!" gleich zweimal vernahm, war die Gitarre gut durchgebraten, während der Holzgeruch der knusprig gerösteten Mollenhauer-Flöte bis in die Gaststube waberte. "Die Chefin kreiert gerade ein ganz neues Gericht für den Gruß aus der Küche," beruhigte Josch meine irritierten Gäste. Mit den Folgen meines Kontrollverlustes kann ich leben. Zwar musste ich den Schaden selbst bezahlen, weil sich meine Versicherung weigerte. Der singende Rentner kam nie mehr wieder. Für Josch und mich war das natürlich ein Triumph, denn das verhasste Lied von der nudeldicken Dirn verschwand schon bald in der Versenkung. - Zitat, Seite 19 Ingrid Noll wird kommendes Jahr 90 Jahre alt und doch beweist ihr neuestes Werk, dass sie im Herzen phänomenal jung und frisch geblieben ist. Ihre Heldinnen sind in der Regel echte Unikate, die von ihrer Umwelt leicht unterschätzt werden, wobei das Unverständnis der verborgenen Talente für den einen oder anderen durch Zufall dann auch mal tödlich enden kann. Diese Todesfällen werden dann meist auch recht pragmatisch gehandhabt und fügen sich letztlich fast nahtlos in die Geschichte ein, die sich dem überraschend Ende hinneigt. Man bemerkt, dass die ironische Feder der ehrwürdigen Krimiautorin deutscher Sprache in ihrem Humor zum schwarzen Bereich tendiert und nimmt es mit diebischer Freude zur Kenntnis. Im vorliegenden Fall handelt es sich jedoch eher um ein leichteres Vergnügen im Vergleich zu früheren Werken. Vielleicht könnte man sogar von einem Gasthaus-Schwank sprechen - natürlich von der gehobenen Sorte! Im Zentrum steht die beliebte Köchin des vegetarischen Gasthaus "Aubergine" (früher "Zum Hirschen", die zwar ebenso breit wie hoch ist, aber mit ihrer kreativen Leidenschaft ihre Truppe auf Trapp hält. Zu dieser zählt der schmucke Kellner Josch, der darüber hinaus ein Händchen für Buchhaltung hat und auch gerne die Frauen des Hauses glücklich macht. Zu diesen Damen gehört nicht nur Chefin Irma, sondern auch die 17jährige Lucy, die als Hilfskraft jobbt und Irmas Busenfreundin und Hilfsköchin Nicole. Was die Frauen alle nur an dem Schmalhans finden, versteht der einsame "Gemüsemann", der schwerhörige Rentner Vinzent, so garnicht. Dafür erwärmt sich sein Herz immer mehr für die taffe Chefin und die Leere in seinem großen Haus lässt seine Sehnsucht schließlich zu Plänen reifen, aber dafür muss das eingespielte Team gesprengt werden... Die Geschichte wird aus vier verschiedenen Perspektiven betrachtet. Köchin Irma, Kellner Josch, Teenager Lucy und Gemüsemann Vinzent haben jeweils eine Stimme. Das funktioniert recht gut und sorgt für eine lebhafte Atmosphäre. Nur die Sprache von Lucy wirkt zu aufgesetzt und auch künstlich mit dem Mix aus "Jugendsprache" und dem Wortschatz der Autorin (oder würde ein junger Mensch Wörter wie "flink" oder "Jüngling" verwenden?). Insgesamt ist dieser Roman eine vergnügliche Lektüre. FAZIT Dank dieser Lektüre hab ich jetzt einen Ohrwurm und höre "Spannenlanger Hansel, nudeldicke Dirn" im Kopf in Dauerschleife! Dieser Roman hat mich gut unterhalten und mir wesentlich besser gefallen als "Tea Time". Der scharfzüngige Humor der Autorin war hier zwar in eher geringer Dosis vorhanden, aber es ist natürlich das gute Recht von Ingrid Noll auch einmal eine mildere Variante ihres Könnens zu servieren. Empfehlung für alle treuen Leserinnen und Leser!

    5. Nov. 2024

  • patriclife
    patriclife

    392 Follower

    3,5

    Interessantes Küchenteam mit Neckereien und Streit

    Richtig gut startete ich in mein 1. Buch von Ingrid Noll. Die Autorin beherrscht gerade zu Beginn die Jugendsprache besser als ich. Der Beginn des Buches hat mir gut gefallen. In einem vegetarischen Restaurant treffen Irma, die Chefin, Joshua,der Kellner, Lucy die Aushilfe und Vincent , der Dauergast aufeinander. Mit kleineren Neckereien und Grüßen aus der Küche beginnt das Buch sehr amüsant. Als die Liebe untereinander mehr Raum bekommt , fande ich das Buch nicht mehr so gut, da es für mich zu sehr eskalierte und Wendungen zu schnell von Statten gingen. Das Ende fande ich traurig aber auch schön .

    31. Okt. 2024

3 von 32 Rezensionen

SocialReads

Seitenbasierte Kommentare

Seite 14548%
_angi_
_angi_17. Okt. 2025

Puh bis jetzt recht langweilig. Ich mochte alle anderen Bücher der Autorin viel lieber…

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Autorin / Autor

Über Ingrid Noll

Ingrid Noll, geboren 1935 in Shanghai, studierte in Bonn Germanistik und Kunstgeschichte. Sie ist Mutter dreier erwachsener Kinder und vierfache Großmutter. Nachdem die Kinder das Haus verlassen hatten, begann sie Kriminalgeschichten zu schreiben, die allesamt zu Bestsellern wurden. 2005 erhielt sie den Friedrich-Glauser-Ehrenpreis für ihr Gesamtwerk. Im Februar 2025 wurde ihr das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen.

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