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Was zur Hölle
Diese Rezension bezieht sich einzig und allein auf ,,Die Marquise von O." Also...ich habe das Buch für meinen Deutsch-LK gelesen und bevor mir unterstellt werden könnte, dass ich es nur deswegen nicht mögen würde, muss ich betonen, dass ich grundsätzlich gerne Klassiker lese und viel Freude daran habe. Alleine der Gedanke an dieses Buch ruft allerdings Bluthochdruck bei mir hervor. Generell kann ich mich mit Kleist nicht so ganz anfreunden, aber mit dieser Erzählung hat er den Vogel abgeschossen! Verteidiger schreien laut "Emanzipation", aber von wirklicher Emanzipation kann man hier nicht reden. Natürlich lassen sich im Verhalten der Protagonistin vereinzelte Aspekte davon erkennen, wie das lossagen vom Elternhaus, allerdings wird diese ganze Entwicklung schlussendlich durch dieses furchtbare Ende zunichte gemacht. Grundsätzlich habe ich nichts dagegen, dass die Marquise den Grafen heiratet. Den gesellschaftskritischen Aspekt darin kann ich erkennen, aber warum brauchte es den letzten Einschub, dass sie in der Ehe schließlich doch glücklich wird? Das zerstört für mich diesen gesamten Gedanken von Emanzipation. Ein weiterer großer Kritikpunkt ist für mich die intime Szene zwischen der Marquise und ihrem Vater...WARUM? Diese Szene hat keinen Nutzen und spielt keine weitere Rolle! Sie verwirrt den/die Leser*in nur! Ja, das wars eigentlich schon. Nicht zu empfehlen, außer ihr sucht nach einem guten Negativbeispiel. (schrecklich mit was für Schäußlichkeiten Schüler*innen gequält werden)
24. Okt. 2025
Was zur Hölle
Diese Rezension bezieht sich einzig und allein auf ,,Die Marquise von O." Also...ich habe das Buch für meinen Deutsch-LK gelesen und bevor mir unterstellt werden könnte, dass ich es nur deswegen nicht mögen würde, muss ich betonen, dass ich grundsätzlich gerne Klassiker lese und viel Freude daran habe. Alleine der Gedanke an dieses Buch ruft allerdings Bluthochdruck bei mir hervor. Generell kann ich mich mit Kleist nicht so ganz anfreunden, aber mit dieser Erzählung hat er den Vogel abgeschossen! Verteidiger schreien laut "Emanzipation", aber von wirklicher Emanzipation kann man hier nicht reden. Natürlich lassen sich im Verhalten der Protagonistin vereinzelte Aspekte davon erkennen, wie das lossagen vom Elternhaus, allerdings wird diese ganze Entwicklung schlussendlich durch dieses furchtbare Ende zunichte gemacht. Grundsätzlich habe ich nichts dagegen, dass die Marquise den Grafen heiratet. Den gesellschaftskritischen Aspekt darin kann ich erkennen, aber warum brauchte es den letzten Einschub, dass sie in der Ehe schließlich doch glücklich wird? Das zerstört für mich diesen gesamten Gedanken von Emanzipation. Ein weiterer großer Kritikpunkt ist für mich die intime Szene zwischen der Marquise und ihrem Vater...WARUM? Diese Szene hat keinen Nutzen und spielt keine weitere Rolle! Sie verwirrt den/die Leser*in nur! Ja, das wars eigentlich schon. Nicht zu empfehlen, außer ihr sucht nach einem guten Negativbeispiel. (schrecklich mit was für Schäußlichkeiten Schüler*innen gequält werden)
24. Okt. 2025






