Blick ins Buch

Lyrik & Dramen

Geschichten aus dem Wiener Wald

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Über das Buch

Mit seinem Volksstück „Geschichten aus dem Wiener Wald“, das 1931 in Berlin uraufgeführt wurde, hatte Horváth nicht nur unmittelbaren Erfolg, sondern sicherte sich den Nachruhm, stellt es doch bis heute eines der meistinszenierten Stücke auf deutschsprachigen Bühnen dar. Der Band lässt die komplexe Entstehungsgeschichte von „Geschichten aus dem Wiener Wald“ nachvollziehen. Diese reicht bis ins Jahr 1930 zurück und wurde in zwei Vorarbeiten und fünf Konzeptionen gegliedert. Der Band bietet einen Großteil des umfassenden genetischen Materials zu dem Stück und zeigt dabei auch die vielfältigen Überarbeitungsprozesse und die für Horváth so typischen Schnitt- und Klebeverfahren anhand eines genauen genetischen Kommentars und der speziell dafür entwickelten Simulationsgrafiken auf. Die beiden Endfassungen des Stückes, jene in sieben Bildern und jene in drei Teilen, werden in linearisierter und emendierter Form dargeboten. Eine Übersichtsgrafik lässt die Transformationen und Permutationen zwischen den beiden Endfassungen genauestens nachvollziehen.

Editionen (16)

ISBN9783110450088
VerlagDe Gruyter
Erscheinungsdatum13.11.15
Seitenzahl951

Rezensionen & Bewertungen

45 Bewertungen

6 Rezensionen

3,0

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  • withloveliane
    withloveliane

    76 Follower

    4,5

    Nichts gibt so sehr das Gefühl der Unendichkeit als wie die Dummheit.

    (...) Gott gibt und Gott nimmt - - Mir hat er nur genommen, nur genommen - - Das ist die Liebe, Marianne - - und wer Er liebt, den schlägt Er - - Mich prügelt er wie einen Hund! Auch das! Wenn es nämlich sein muß. „Wie in allen meinen Stücken versuche ich möglichst rücksichtslos gegen Dummheit und Lüge zu sein, denn diese Rücksichtslosigkeit dürfte wohl die vornehmste Aufgabe eines schöngeistigen Schriftstellers darstellen, der es sich manchmal einbildet, nur deshalb zu schreiben, damit die Leute sich selbst erkennen. Erkenne dich bitte selbst!“ (Randbemerkungen zu „Glaube, Liebe, Hoffnung“, 1932)

    3. Apr. 2026

  • lm_monroe
    lm_monroe

    14 Follower

    4,0

    Eine unterhaltsame Lektüre über die Gemütlichkeit der Wiener Gesellschaft

    7. Aug. 2024

  • buchpetzi
    buchpetzi

    68 Follower

    4,0

    Grad noch meiner Schwiegermutter gesagt, dass ich das Buch ganz unterhaltsam find (nach den ersten 40 Seiten) und BÄM volle Eskalation und Tragödie.

    Eine Parodie auf das gemütliche Wiener-Schrammelleben und die tatsächlichen alltäglichen Tragödien, die sich dahinter abspielen. In einer anderen Form, mit anderen Klischees, könnte das Stück mit Sicherheit heute auch noch geschrieben werden. Erinnert mich ein bisschen an Felix Mitterer, der die Heucheleien der Landidylle aufzeigt.

    Grad noch meiner Schwiegermutter gesagt, dass ich das Buch ganz unterhaltsam find (nach den ersten 40 Seiten) und BÄM volle Eskalation und Tragödie.

    13. Juli 2025

3 von 6 Rezensionen

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