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Das Rosie Resultat von Graeme Simsion
Elf Jahre sind vergangen, seit Rosie ungeplant schwanger und Don Vater wurde. Und nun steht er vor neuen Herausforderungen: sein Sohn ist nicht so, wie die Schule ihn gerne haben möchte. Don, der jahrlange Erfahrung mit der Enttäuschung von Menschen gesammelt hat, ist willens, seinen Sohn zu unterstützen und richtet dabei einiges Chaos an. Hudson hat selbst ebenfalls Ideen, wie ihm das Leben etwas leichter gemacht werden könnte und natürlich kommt es so zu Missverständnissen und schrulligen Situationen. War Band 1 noch grandios witzig und voller skurriler Szenen, fehlt in Band 3 das gewisse Etwas. Immerhin Rosie hat sich wieder gemausert und war mir nicht mehr so unsympathisch wie in Band 2. Die Kommunikation zwischen den beiden hat gestimmt, aber besonders häufig ist sie nicht vorgekommen. Natürlich steht Don im Mittelpunkt und dieses mal zusätzlich sein Sohn Hudson. Bei ihm steht in Verdacht, dass er im Autismus Spektrum sein könnte. Letztendlich dreht sich das Buch darum, ob man sich zu einer Diagnostik entscheidet oder lieber nicht. Reguliert sich Hudson selbst und maskiert um die Erwartungen zu erfüllen, oder bleibt er sich selbst treu. So richtig kam die Botschaft bei mir nicht an, aber immerhin wurde recht sensibel mit dem Thema Neurodivergenz umgegangen. Doch besonders viel passiert nicht. Die Dynamik zwischen Hudson und Don war recht interessant, aber irgendwann auch ausgelutscht. Ich würde sogar so weit gehen und das Buch als ein wenig langweilig zu bezeichnen. Gerade, wenn man Band 1 im Kopf hat, wo viele Szenen den Vogel abgeschossen haben, fehlten diese hier irgendwie komplett. Es gab ein bis zwei Dialoge und Begebenheiten, die mich zum schmunzeln gebracht haben, aber der überwiegende Teil des Buches plätschert nur so dahin. Schade eigentlich, denn aus dem Grundthema hätte man so viel mehr herausholen können. Immerhin wird auf dumme Klischees bezüglich Autismus verzichtet und das Spektrum als individuelle Besonderheit eines jeden Einzelnen dargestellt. Das war zumindest realistisch und ist positiv hervorzuheben. Den Zauber zwischen Rosie und Don sucht man hingegen vergeblich.
6. Jan. 2026
Das Rosie Resultat von Graeme Simsion
Elf Jahre sind vergangen, seit Rosie ungeplant schwanger und Don Vater wurde. Und nun steht er vor neuen Herausforderungen: sein Sohn ist nicht so, wie die Schule ihn gerne haben möchte. Don, der jahrlange Erfahrung mit der Enttäuschung von Menschen gesammelt hat, ist willens, seinen Sohn zu unterstützen und richtet dabei einiges Chaos an. Hudson hat selbst ebenfalls Ideen, wie ihm das Leben etwas leichter gemacht werden könnte und natürlich kommt es so zu Missverständnissen und schrulligen Situationen. War Band 1 noch grandios witzig und voller skurriler Szenen, fehlt in Band 3 das gewisse Etwas. Immerhin Rosie hat sich wieder gemausert und war mir nicht mehr so unsympathisch wie in Band 2. Die Kommunikation zwischen den beiden hat gestimmt, aber besonders häufig ist sie nicht vorgekommen. Natürlich steht Don im Mittelpunkt und dieses mal zusätzlich sein Sohn Hudson. Bei ihm steht in Verdacht, dass er im Autismus Spektrum sein könnte. Letztendlich dreht sich das Buch darum, ob man sich zu einer Diagnostik entscheidet oder lieber nicht. Reguliert sich Hudson selbst und maskiert um die Erwartungen zu erfüllen, oder bleibt er sich selbst treu. So richtig kam die Botschaft bei mir nicht an, aber immerhin wurde recht sensibel mit dem Thema Neurodivergenz umgegangen. Doch besonders viel passiert nicht. Die Dynamik zwischen Hudson und Don war recht interessant, aber irgendwann auch ausgelutscht. Ich würde sogar so weit gehen und das Buch als ein wenig langweilig zu bezeichnen. Gerade, wenn man Band 1 im Kopf hat, wo viele Szenen den Vogel abgeschossen haben, fehlten diese hier irgendwie komplett. Es gab ein bis zwei Dialoge und Begebenheiten, die mich zum schmunzeln gebracht haben, aber der überwiegende Teil des Buches plätschert nur so dahin. Schade eigentlich, denn aus dem Grundthema hätte man so viel mehr herausholen können. Immerhin wird auf dumme Klischees bezüglich Autismus verzichtet und das Spektrum als individuelle Besonderheit eines jeden Einzelnen dargestellt. Das war zumindest realistisch und ist positiv hervorzuheben. Den Zauber zwischen Rosie und Don sucht man hingegen vergeblich.
6. Jan. 2026







