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Romane

Amphitryon

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Über das Buch

Mit dem Werkbeitrag aus Kindlers Literatur Lexikon. Mit dem Autorenporträt aus dem Metzler Lexikon Weltliteratur. Mit Daten zu Leben und Werk, exklusiv verfasst von der Redaktion der Zeitschrift für Literatur TEXT + KRITIK. Der als Übersetzung einer Tragödie von Molière begonnene Text, entwickelte sich in der Bearbeitung zu einem eigenständigen Stück Heinrich von Kleists: Zeus wohnt in der Gestalt Amphitryons dessen Gattin Alkmene bei. Sowohl für den von seinem Doppelgänger gehörnte Amphitryon wie auch für seine Frau ergibt sich aus diesem ›Streich‹ des schalkhaften Gottes eine sehr moderne Tragödie um den Verlust der Identität und die Entfremdung von einer aus den Fugen geratenen Welt.

Editionen (15)

ISBN9783104019697
VerlagFISCHER E-Books
Erscheinungsdatum21.10.11
Seitenzahl90

Rezensionen & Bewertungen

17 Bewertungen

1 Rezensionen

3,2

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  • taaya
    taaya

    8 Follower

    1,0

    Sprachlich unterirdisch. Was mich aber am Meisten stört, ist, dass hier Vergewaltigung (nichts Anderes ist Zeus' Treiben hier) als lustig dargestellt werden soll. Nicht zu vergessen, dass Zeus dafür am Ende dem Gatten der Frau Belohnungen verspricht, mit der er geschlafen hat, was es zusätzlich noch zu Prostitution samt Zuhälterei macht. Was bitte finden Deutschlehrer (zumindest meiner damals) daran lustig?!

    23. Sept. 2022

Autorin / Autor

Über Heinrich von Kleist

Heinrich von Kleist, dessen Werk bereits auf die Moderne vorausweist, wurde am 18. Oktober 1777 in Frankfurt/Oder geboren. Die Beschäftigung mit Kants Philosophie löste 1801 eine Krise aus, die zur Infragestellung der Lebenspläne Kleists führte. Es folgten Reisen durch Deutschland, Frankreich und die Schweiz. 1807 wurde Kleist von französischen Behörden unter Spionageverdacht verhaftet. 1809 publizierte er patriotische Lieder und Aufsätze gegen die französische Besatzung. Von 1810 bis 1811 war er Herausgeber der ›Berliner Abendblätter‹, zunehmende Schwierigkeiten mit der Zensur führten zu deren Verbot. Gemeinsam mit der krebskranken Henriette Vogel beging Kleist am 21. November 1811 am Ufer des Wannsees in Berlin Selbstmord.

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