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Romane

Die Mittagsfrau

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Über das Buch

Die Mittagsfrau - Eine bewegende Familiengeschichte und ein eindringliches Zeitepos über das Schicksal einer Frau in dramatischen Zeiten. 1945. Helene flieht aus Stettin gen Westen. An einem kleinen Bahnhof irgendwo in Vorpommern lässt sie ihren siebenjährigen Sohn zurück, den sie durch die schweren Kriegsjahre gebracht hat. Nun, wo alles überstanden scheint und eine neue Zukunft möglich ist, kehrt sie nie wieder. Julia Franck erzählt in Die Mittagsfrau einfühlsam das Leben einer Frau zwischen zwei Weltkriegen. Ein Roman über Ehe und Familie, über Kindheit und Judentum, der von Lausitz über Berlin und Hamburg bis nach Stettin führt. Eine Geschichte von Welten, die auseinanderbrechen, und Menschen, die Rücken an Rücken stehen. Der vielfach preisgekrönte Roman, ausgezeichnet mit dem Deutschen Buchpreis 2007, ist nun auch im Kino zu sehen. Unter der Regie von Barbara Albert spielen Mala Emde, Max von der Groeben, Thomas Prenn und Liliane Amuat die Hauptrollen in dieser ergreifenden Verfilmung. »Es ist ein tolles, ein wunderbar berührendes, ein frösteln machendes Buch.« Elmar Krekeler, Die Welt

Editionen (6)

ISBN9783104000299
VerlagFISCHER E-Books
Erscheinungsdatum22.01.10
Seitenzahl432

Rezensionen & Bewertungen

100 Bewertungen

11 Rezensionen

3,5

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  • lillith_or_eva
    lillith_or_eva

    201 Follower

    3,0

    Durchwachsen

    Hmmm...ein schwieriges Buch. Der Inhalt: grundsätzlich interessant, schwer, grausam, ohne Höhepunkt. Es plätschert dahin, aber auf eine Art, die gerade noch in Ordnung ist. Das Ende: hat mich etwas traurig gemacht. Man wünscht sich halt immer ein Happy End. Gab's aber nicht. Der Schreibstil: schwierig. Wirklich schwierig. Die Aussagesätze alle ohne Satzzeichen. Das macht die Erzählweise sehr nüchtern, beinahe emotionslos. Das Buch hat ja wichtige Preise abgeräumt und manchmal denk ich mir: Je umständlicher, abgehobener und spezieller ein Buch geschrieben wurde, desto mehr Chancen hat es auf Auszeichnungen und Preise. Als möchte man sich vom gemeinen Volk abheben, das durch die Schreibweise dem Inhalt nicht mehr folgen kann (oder will). Als möchte die Autorin nur für Intellektuelle schreiben, die anerkennend nicken und den außergewöhnlichen Schreibstil loben. Ich sag es deshalb ehrlich: mich nervt eine solche Art des Erzählens. In der Volksschule würde man Kinder, die so schreiben, ermahnen. Tut es eine Schriftstellerin, ist es plötzlich Kunst und Literatur. Ich wollte das Buch einfach nur abschließen, weil ich mir mit Abbrechen schwer tue und außerdem wissen wollte, wie es denn nun ausgeht. Es gibt schlimmere Bücher, aber auch sehr viele bessere.

    5. Okt. 2025

  • schon_da_nie_l
    schon_da_nie_l

    6 Follower

    5,0

    Tief berührend

    Eine tief berührende Geschichte über die Wirkung von äusseren Umständen und was diese mit den Menschen machen können. Eine ausgezeichnete Beschreibung wie fragil die Seele ist und woran wie wir erneut Halt suchen, wenn wir die gewohnten Umstände verlieren.

    16. Juni 2024

  • mobbsch
    mobbsch

    34 Follower

    4,5

    Bewegender Roman

    15. Juni 2024

3 von 11 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Julia Franck

Julia Franck wurde 1970 in Berlin geboren. Sie studierte Altamerikanistik, Philosophie und Neuere Deutsche Literatur an der FU Berlin. 1997 erschien ihr Debüt »Der neue Koch«, danach »Liebediener« (1999), »Bauchlandung. Geschichten zum Anfassen« (2000) und »Lagerfeuer« (2003). Sie verbrachte das Jahr 2005 in der Villa Massimo in Rom. Für ihren Roman »Die Mittagsfrau« erhielt Julia Franck den Deutschen Buchpreis 2007. Der Roman wurde in 40 Sprachen übersetzt und fürs Kino verfilmt (2023, Regie: Barbara Albert). Nach »Rücken an Rücken« (2011) erschien zuletzt »Welten auseinander« (Platz 1 der SWR-Bestenliste). Für ihr Werk wurde sie 2022 mit dem Schiller-Gedächtnis-Preis ausgezeichnet. Literaturpreise: 1995 Siegerin beim Open Mike-Wettbewerb 1998 Alfred-Döblin-Stipendium der Akademie der Künste 1999 Stipendium der Stiftung Niedersachsen 2000 3sat-Preis in Klagenfurt 2004 Marie Luise Kaschnitz Preis 2005 "Roswitha Preis" der Stadt Bad Gandersheim 2007 Deutscher Buchpreis 2010 war die englische Ausgabe der ›Mittagsfrau‹ auf der Shortlist des Independent Foreign Fiction Prize und auf der Shortlist des ›Jewish Quaterly‹ sowie für den internationalen IMPAC nominiert. 2022 Schiller-Gedächtnis-Preis

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