Blick ins Buch

Jugendbücher

Wo die Nacht verweilt

4,4(1079)
Sprache
Deutsch
Sofort lieferbarKostenloser Versand
Jetzt kaufen

Über das Buch

Tief im Wald wartet ein dunkles Geheimnis ...

Um in ihrem von Aberglauben geprägten Heimatdorf ein ruhiges Leben führen zu können, möchte Liska ihre magischen Kräfte mithilfe der sagenumwobenen Farnblüte für immer loswerden. Doch die wächst tief im Wald, wo nichts ist, wie es scheint … Nachdem Liska einen Handel mit dem dämonischen Wächter des Waldes, dem Leszy, eingegangen ist, wird ihr schnell klar, dass er etwas vor ihr verbirgt. Gefahr droht, Liska findet ungewöhnliche Verbündete und muss sich schließlich fragen, ob ihre Magie sie tatsächlich zu einem Monster macht – und ob der Leszy ein solches Monster ist.

Editionen (2)

ISBN9783038800934
VerlagArctis ein Imprint der Atrium Verlag AG
Erscheinungsdatum09.10.24
Seitenzahl432

Merkmale

31 Bewertungen

AnschaulichSympathischEntwickelndGlaubwürdigHerzerwärmendVielschichtig

Rezensionen & Bewertungen

1079 Bewertungen

308 Rezensionen

4,4

Tippen zum Filtern

  • zyph
    zyph

    397 Follower

    4,5

    Lieblingsbuch🥰

    Es wird nicht unbedingt für jeden etwas sein, aber für mich war es das. Ich mochte das Setting sehr und wie die Geschichte verlaufen ist. Auch wenn es nicht bis ins kleinste Detail beschrieben wurde, was ich sehr bevorzuge, war es eine recht düstere Umgebung, die man schon fast spüren konnte. Das es nicht immer ein Happy End geben kann ist klar und auch wenn man es sich für sie gewünscht hätte, passt es so ganz gut. Auch die Geschichte mit Jaga fand ich sehr traurig und hallte immer wieder nach mit jedem Auftritt von ihr (ich liebe solche Details 🥲) Ob es eine Fortsetzung gibt? Das Ende lässt es irgendwie minimal offen und falls ja, würde ich sie lesen. Danke für diese Geschichte 🫶🏻

    15. Feb. 2026

  • ne55a_booklove
    ne55a_booklove

    649 Follower

    4,0

    🌲 Ein düsteres Märchen, das leise knistert und am Ende überraschend laut nachhallt 🌲

    Wo die Nacht verweilt ist eines dieser Bücher, die sich nicht sofort erklären, sondern einen langsam tiefer in ihren Wald ziehen, bis man merkt, dass man längst die Orientierung verloren hat und genau das auch so gewollt ist. Die gewählte Erzählerperspektive schafft für mich allerdings von Beginn an eine gewisse emotionale Distanz. Ich beobachtete vieles eher, als es wirklich zu fühlen, was besonders in intensiveren Momenten spürbar wurde. Der Klappentext erledigt seinen Job fast schon zu gründlich, denn rund neunzig Prozent davon sind in den ersten dreißig Seiten bereits passiert. Alles, was danach folgt, war dafür herrlich ungewiss, unberechenbar und ehrlich gesagt etwas, auf das ich mental überhaupt nicht vorbereitet war. Was das Buch für mich aber besonders macht, ist seine slawische Folklore. Die Mythen, Wesen und Andeutungen sind zahlreich, düster und faszinierend. Vieles wird angerissen, manches erklärt, anderes bewusst im Nebel gelassen. Google war dabei mein treuer Begleiter, um mir ein klareres Bild von den Hintergründen einzelner Wesen zu machen, was ich weniger als Schwäche, sondern eher als Einladung verstanden habe, tiefer einzutauchen. Der Wald wirkt lebendig, bewusst und latent bedrohlich, so wie dunkle Wälder voller Fabelwesen eben sind. Es gibt hier definitiv mehr Zähne als Glitzer. Einhörner und Feen hätten in dieser Geschichte ohnehin keinen besonders langen Aufenthalt gehabt. Gelegentlich hätte ich mir bei bestimmten Bezeichnungen etwas mehr Klarheit gewünscht. So hielt ich „Tata“ anfangs hartnäckig für den Opa und nicht für den Papa, was im Nachhinein betrachtet ziemlich offensichtlich war. Und bis zum Schluss blieb mir ein kleines Fragezeichen bei „Panie“ beziehungsweise „Pan“. Ist es eine Anrede wie Frau oder Herr, etwas Familiäres oder doch ein kultureller Ehrentitel mit Bonusbedeutung? Mein Gehirn hat alle Varianten einmal durchprobiert. Liska als Protagonistin hat mir ausgesprochen gut gefallen. Sie ist interessant, vielschichtig und entwickelt sich im Laufe der Geschichte glaubhaft weiter. Besonders im späteren Verlauf wird sie angenehm spitzzüngig, ohne dabei unglaubwürdig zu wirken. Ihre Entwicklung lässt sich nachvollziehen und fühlt sich verdient an. Der Leszy übernimmt hier den grumpy Part, den ich bekanntlich immer mit offenen Armen empfange. Beide tragen bewusste und unbewusste Geheimnisse mit sich herum, und das langsame Enthüllen dieser Wahrheiten war eines meiner Highlights. Dass scheinbar alles in diesem Wald ein eigenes Bewusstsein besitzt, verstärkt das düstere, mystische Setting zusätzlich und verleiht der Geschichte eine beinahe beklemmende Tiefe. Die Liebesgeschichte ist süß, aber bleibt durch die Erzählerperspektive spürbar auf Abstand. Es handelt sich um einen absoluten Slow Burn, bei dem die emotionale Spannung erst sehr spät einsetzt. Wer auf knisternde Intensität hofft, wird hier eher mit einem vorsichtigen Flackern abgespeist. Spice gibt es keinen, nicht einmal in homöopathischer Dosis. Dafür punktet die Geschichte mit einer kleinen Found Family, die sich nach und nach formt. Unterschiedliche Charaktere, jeder auf seine Art eigen, und dennoch greifen sie wunderbar ineinander, was dem düsteren Ton immer wieder Wärme entgegensetzt. Das Erzähltempo ist insgesamt sehr ruhig, beinahe gemütlich, was zwar zur Atmosphäre passt, aber auch dazu führt, dass sich zwischendurch spürbare Längen einschleichen. Der Wald wächst gefühlt schneller als die Handlung, und nicht jede Szene hätte diese Ruhe gebraucht. Das Ende hingegen hat bei mir noch einmal ordentlich gepunktet. Es ist originell, emotional und angenehm frei von Klischees. Vielleicht haben meine Augen kurz überreagiert, vielleicht auch nicht. Der Epilog endet allerdings abrupt, fast so, als würde jemand mitten im letzten Satz das Buch zuklappen. Ob da noch ein zweiter Teil kommt? Ich weiß es nicht, aber ich hätte sehr gern noch ein Kapitel mehr gehabt. Unterm Strich ist Wo die Nacht verweilt ein atmosphärisch starkes, folkloristisches Märchen mit faszinierenden Figuren, leiser Romantik und einem Finale, das lange nachhallt. Nicht perfekt, aber definitiv besonders und genau deshalb für mich ein solides Vier-Sterne-Buch 🌑📖

    4. Feb. 2026

  • books.and.beagle
    books.and.beagle

    254 Follower

    4,0

    Tim Burton Vibes

    Ein wirklich sehr schönes Buch! Nicht nur von aussen! Mystisch und Geheimnisvoll… ein ruhiges Fantasybuch! Während dem Lesen fühlte ich mich wie in einer kleinen Bubble… in diesem Wald, der Villa mit den Kreaturen… Liebe und auch Trauer wird schön thematisiert. Wer Spice sucht, ist hier falsch.

    Tim Burton Vibes

    20. Jan. 2025

3 von 308 Rezensionen

SocialReads

Seitenbasierte Kommentare

Seite 4110%
lucyluc
lucyluc29. Mai 2025

Entweder ist es schlechte Übersetzung oder gehört es so 🤷‍♀️ Für alle die kein polnisch sprechen, stelle ich es mir schwierig vor. Ich mit meinen Polnisch Kenntnissen muss mich ziemlich anstrengen um alles richtig zu ordnen und verstehen

Seite 7016%

1 Kommentar verdeckt

Seite 9222%

1 Kommentar verdeckt

Seite 27764%

1 Kommentar verdeckt

Seite 27965%

1 Kommentar verdeckt

7 weitere SocialReads-Kommentare in der App, sortiert nach deinem aktuellen Fortschritt.

Autorin / Autor

Über A. B. Poranek

Ania Poranek wuchs in Ontario, Kanada auf und verbrachte ihre Sommer auf dem Land in Polen, wo sie die Bibliothek ihres Großvaters plünderte und sich um seine Hühner kümmerte. Ihre Liebe zu Tieren brachte sie dazu, Tiermedizin zu studieren, doch nebenbei hörte sie nie auf zu Schreiben. Ihre Freizeit verbringt sie mit Zeichnen und ihrem kampfeslustigen Hausdämon (Kater) Neptun.

Lesen ist schöner mit der READO App.

Bücher entdecken, tracken, gemeinsam lesen.

Bibliothek

Behalte den Überblick