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Ok, wie soll ich dieses Buch beschreiben? Ich kann es nicht wirklich. Die Mutter fand ich schrecklich, ich war wirklich ständig wütend auf sie. Klar, sie scheint den Glauben an die Menschheit verloren zu haben und ihr Leben war nicht leicht und sie war mal eine unglaublich tolle Mutter, aber nun widmet sie ihre gesamte Zeit und Liebe den Tieren, während sie ihre eigenen Kinder sich selbst überlässt. Sie sogar in Lebensgefahr bringt, weil sie auf dem morschen Dach herumlaufen, ihre Angst vor den Hunden nicht ernst nimmt und die zwei Töchter stundenlang auf dem Parkplatz warten lässt, wo sie eigentlich von der Mutter abgeholt werden sollten, und das alles nur, weil ein Tiernotfall dazwischenkam. Das Haus ist dreckig und verwahrlost. Es ist kalt und im Kühlschrank sind kaum Lebensmittel und falls doch, dann sind sie abgelaufen. Und überall nur Scheiße und Urin von den Tieren. Sorry, anders kann ich es nicht beschreiben. Aber das Haus ist Dreck pur. Und eigentlich kann ich mir gar nicht richtig vorstellen, wie es ausschaut, weil ich mit diesem Schreibstil ganz schwer zurechtkam. So schwer zugänglich. Und im Nachhinein betrachtet könnte es vielleicht notwendig gewesen sein, dass es so schwer zugänglich war, um nicht komplett zu verzweifeln. Denn das, was ich verstanden habe, das war echt harte Kost. Ich wäre am liebsten ins Haus gestürmt, hätte die zwei Mädchen mitgenommen und sie umsorgt. Ein wirklich trauriges Buch! S.31 „In der Pfütze neben mir spiegelte sich der Himmel, und ich stellte mir vor, ich würde kopfüber hineinspringen und von dort in eine neue Welt gelangen, die unter unserem Hof, unter der gesamten Erde lag. Ich müsste nur ein bisschen tauchen, das Regenwasser würde mich waschen und abkühlen.“ S.152 „Wenn dir deine kleine Schwester weinend in den Armen liegt, das wusste ich, darfst du selbst auf keinen Fall auch anfangen zu weinen. Darum musste ich die Tränen hinunterschlucken, was so wehtat, als würde ich versuchen, Nadeln zu essen. Der Schmerz zog von meinem Hals in meinen Kopf hinauf und lenkte mich für einen Moment von dem zitternden Körper ab, der vor mir lag.“ S.228 „Wir schöpften noch mehr Wasser aus der Regentonne, und ich kochte einen großen Topf Spaghetti und machte eine Soße aus Ketchup, Schmand und geriebenem Gouda. „Seht ihr“, sagte unsere Mutter, als sie später nach Hause kam, „eigentlich reicht doch Regenwasser. Ihr seid viel zu verwöhnt. Ich weiß gar nicht, warum wir den Anschluss haben legen lassen.“ Sie stellte eine Palette Katzenfutter auf den Küchentisch, und die Hunde sprangen an ihr hoch.“
17. Sept. 2025
Ok, wie soll ich dieses Buch beschreiben? Ich kann es nicht wirklich. Die Mutter fand ich schrecklich, ich war wirklich ständig wütend auf sie. Klar, sie scheint den Glauben an die Menschheit verloren zu haben und ihr Leben war nicht leicht und sie war mal eine unglaublich tolle Mutter, aber nun widmet sie ihre gesamte Zeit und Liebe den Tieren, während sie ihre eigenen Kinder sich selbst überlässt. Sie sogar in Lebensgefahr bringt, weil sie auf dem morschen Dach herumlaufen, ihre Angst vor den Hunden nicht ernst nimmt und die zwei Töchter stundenlang auf dem Parkplatz warten lässt, wo sie eigentlich von der Mutter abgeholt werden sollten, und das alles nur, weil ein Tiernotfall dazwischenkam. Das Haus ist dreckig und verwahrlost. Es ist kalt und im Kühlschrank sind kaum Lebensmittel und falls doch, dann sind sie abgelaufen. Und überall nur Scheiße und Urin von den Tieren. Sorry, anders kann ich es nicht beschreiben. Aber das Haus ist Dreck pur. Und eigentlich kann ich mir gar nicht richtig vorstellen, wie es ausschaut, weil ich mit diesem Schreibstil ganz schwer zurechtkam. So schwer zugänglich. Und im Nachhinein betrachtet könnte es vielleicht notwendig gewesen sein, dass es so schwer zugänglich war, um nicht komplett zu verzweifeln. Denn das, was ich verstanden habe, das war echt harte Kost. Ich wäre am liebsten ins Haus gestürmt, hätte die zwei Mädchen mitgenommen und sie umsorgt. Ein wirklich trauriges Buch! S.31 „In der Pfütze neben mir spiegelte sich der Himmel, und ich stellte mir vor, ich würde kopfüber hineinspringen und von dort in eine neue Welt gelangen, die unter unserem Hof, unter der gesamten Erde lag. Ich müsste nur ein bisschen tauchen, das Regenwasser würde mich waschen und abkühlen.“ S.152 „Wenn dir deine kleine Schwester weinend in den Armen liegt, das wusste ich, darfst du selbst auf keinen Fall auch anfangen zu weinen. Darum musste ich die Tränen hinunterschlucken, was so wehtat, als würde ich versuchen, Nadeln zu essen. Der Schmerz zog von meinem Hals in meinen Kopf hinauf und lenkte mich für einen Moment von dem zitternden Körper ab, der vor mir lag.“ S.228 „Wir schöpften noch mehr Wasser aus der Regentonne, und ich kochte einen großen Topf Spaghetti und machte eine Soße aus Ketchup, Schmand und geriebenem Gouda. „Seht ihr“, sagte unsere Mutter, als sie später nach Hause kam, „eigentlich reicht doch Regenwasser. Ihr seid viel zu verwöhnt. Ich weiß gar nicht, warum wir den Anschluss haben legen lassen.“ Sie stellte eine Palette Katzenfutter auf den Küchentisch, und die Hunde sprangen an ihr hoch.“
17. Sept. 2025







