Krabat, französische Ausgabe: Ausgezeichnet mit dem Deutscher Jugendbuchpreis 1972, Internationaler Hans-Christian-Andersen-Preis 1972, Silberner ... Jugendbuchpreis der Universität Padua 1973
Ein Jugendbuchklassiker an dem bereits der Zahn der Zeit leicht genagt hat.
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Wer mehr darüber erfahren möchte, kann sich gerne mal auf der Webseite www.buchreise-projekt.de umsehen.
Bei "Krabat" handelt es sich um ein Buch, dass inzwischen schon einige Jahre auf dem Buckel hat und davon auch deutlich mehr als ich. Dennoch habe ich es nie gelesen, weder als Schullektüre, noch privat. Auch die Verfilmung habe ich nie gesehen. Trotzdem habe ich das Buch anhand der Beschreibung auf der Buchreisewebseite sofort erkannt. Krabat kennt man einfach.
Ottfried Preußler ist übrigens auch der Autor vom "Kleinen Gespenst", welches ich als Kind über alles geliebt habe. Auch das hat mich sehr motiviert mal wieder nach einem Buch aus der Feder dieses Autoren zu greifen.
Es war also an der Zeit diesen düsteren Klassiker nachzuholen. Und was soll ich sagen? "Krabat" ist definitiv ein Werk, dass man gelesen haben sollte. Ein Jugendbuch, dass auch für Erwachsene noch die ein oder andere düstere Überraschung hegt.
Den düster war die Geschichte. Zwischendurch und gerade zu Anfang, hatte ich eine regelrechte Gänsehaut.
Dem Schreibstil merkt man das Alter des Buches an, auch da so manch' veraltete Begriffe fallen, darunter auch solche, die heute ganz klar nicht mehr verwendet werden könnten, da sie schlichtweg rassistisch sind. Hier merkt man dem Buch an, dass der Zahn der Zeit an ihm genagt hat und ich hoffe im Falle der schulischen Lektüre wird das auch kritisch besprochen.
Die Geschichte selbst ist so bekannt, dass ich wohl wenig dazu sagen muss, deshalb fasse ich es kurz: Krabat, ein armer Bettlerjunge, folgt einer unheimlichen Stimme bis zu einer alten Mühle. Dort wird er nicht nur zum Müllers Lehrling, sondern auch zu einem der dunklen Künste.
Denn der alte Müller ist wahrlich kein netter Mensch, sondern ein dunkler Zauberer und schnell merkt Krabat, dass es in der alten Mühle in vielerlei Hinsicht nicht mit rechten Dingen zugeht und der alte Mann nur an seinem Wohl interessiert ist.
Mit 12 hätte ich die Geschichte wirklich gruselig gefunden, selbst heute hat sie mir an manchen Stellen einen ordentlichen Schauer über den Rücken gejagt.
Ich freue mich, dass ich diesen Klassiker nun nachgeholt habe und würde, wenn man über so manche Formulierungen hinwegsehen kann, die bitte heute keiner mehr so verwendet, gegenüber dem Buch eine klare Empfehlung aussprechen.
17. Mai 2026
4,0
Ein Jugendbuchklassiker an dem bereits der Zahn der Zeit leicht genagt hat.
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Wer mehr darüber erfahren möchte, kann sich gerne mal auf der Webseite www.buchreise-projekt.de umsehen.
Bei "Krabat" handelt es sich um ein Buch, dass inzwischen schon einige Jahre auf dem Buckel hat und davon auch deutlich mehr als ich. Dennoch habe ich es nie gelesen, weder als Schullektüre, noch privat. Auch die Verfilmung habe ich nie gesehen. Trotzdem habe ich das Buch anhand der Beschreibung auf der Buchreisewebseite sofort erkannt. Krabat kennt man einfach.
Ottfried Preußler ist übrigens auch der Autor vom "Kleinen Gespenst", welches ich als Kind über alles geliebt habe. Auch das hat mich sehr motiviert mal wieder nach einem Buch aus der Feder dieses Autoren zu greifen.
Es war also an der Zeit diesen düsteren Klassiker nachzuholen. Und was soll ich sagen? "Krabat" ist definitiv ein Werk, dass man gelesen haben sollte. Ein Jugendbuch, dass auch für Erwachsene noch die ein oder andere düstere Überraschung hegt.
Den düster war die Geschichte. Zwischendurch und gerade zu Anfang, hatte ich eine regelrechte Gänsehaut.
Dem Schreibstil merkt man das Alter des Buches an, auch da so manch' veraltete Begriffe fallen, darunter auch solche, die heute ganz klar nicht mehr verwendet werden könnten, da sie schlichtweg rassistisch sind. Hier merkt man dem Buch an, dass der Zahn der Zeit an ihm genagt hat und ich hoffe im Falle der schulischen Lektüre wird das auch kritisch besprochen.
Die Geschichte selbst ist so bekannt, dass ich wohl wenig dazu sagen muss, deshalb fasse ich es kurz: Krabat, ein armer Bettlerjunge, folgt einer unheimlichen Stimme bis zu einer alten Mühle. Dort wird er nicht nur zum Müllers Lehrling, sondern auch zu einem der dunklen Künste.
Denn der alte Müller ist wahrlich kein netter Mensch, sondern ein dunkler Zauberer und schnell merkt Krabat, dass es in der alten Mühle in vielerlei Hinsicht nicht mit rechten Dingen zugeht und der alte Mann nur an seinem Wohl interessiert ist.
Mit 12 hätte ich die Geschichte wirklich gruselig gefunden, selbst heute hat sie mir an manchen Stellen einen ordentlichen Schauer über den Rücken gejagt.
Ich freue mich, dass ich diesen Klassiker nun nachgeholt habe und würde, wenn man über so manche Formulierungen hinwegsehen kann, die bitte heute keiner mehr so verwendet, gegenüber dem Buch eine klare Empfehlung aussprechen.