Blick ins Buch

Elle s'appelait Sarah

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Über das Buch

Paris, mai 2002. Julia Jarmond, journaliste pour un magazine américain, est chargée de couvrir la commémoration de la Rafle du Vél' d'Hiv. Au fil de ses recherches, elle découvre le calvaire des familles juives raflées, et en particulier celui de Sarah. Contre l'avis des siens, Julia décide d'enquêter sur le destin de la fillette et de son frère. Soixante ans après, cela lui coûtera ce qu'elle a de plus cher.
Paris, le 16 juillet 1942 : la rafle du Vél' d'hiv'. La police française fait irruption dans un appartement du marais. Le petit Michel, paniqué, se cache dans un placard, et sa grande sœur Sarah, dix ans, l'enferme et emporte la clef en lui promettant de revenir. Mais elle est arrêtée et emmenée avec ses parents.

Un roman qui ne craint pas d'attaquer de front une page sombre de l'histoire française. Une œuvre bouleversante dans la lignée du Choix de Sophie et de Suite française.

Editionen (20)

ISBN9782350871486
VerlagH D ORMESSON
Erscheinungsdatum16.09.10
Seitenzahl356

Rezensionen & Bewertungen

109 Bewertungen

26 Rezensionen

4,2

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  • a_dragon_booky
    a_dragon_booky

    469 Follower

    5,0

    Schwere Kost aber sehr gut umgesetzt

    Wir schreiben den zweiten Weltkrieg in Frankreich. Damals passierte etwas, was unter den Teppich gekehrt wurde und bis heute nur selten zu lesen ist. Die Handlung aus dem Buch ist zwar fiktiv, beruht aber auf wahren Begebenheiten und das geschehene in der Sporthalle ist genauso passiert (laut Geschichtsbüchern) und das machte es so unglaublich traurig! Das Buch hat einen flüssigen Schreibstil, ist schon etwas älter und erzählt von Sarahs Schicksal als junge Jündin bis hin zum Tode als alte Frau. Ich hab so viel geweinte, war geschockt und hab danach viel zu den damaligen Erlebnissen recherchiert, weil es mich nicht losgelassen hat. Dieses Buch geht unter die Haut und berührt! Es gibt auch einen Film, welcher ebenso sehr zu empfehlen ist!

    5. Apr. 2026

  • evaslesezeit
    evaslesezeit

    531 Follower

    5,0

    Sehr berührend!

    Ich bin tief berührt... Paris, 1942: Im Rahmen der Deportation von Juden wurden auch hier ganze Arrondissements bei Razzien durchkämmt. Die Familie von Sarah wurde im Vélodrome d'Hiver gemeinsam mit tausenden anderen Juden eingesperrt und nach einigen Tagen mit Bussen abtransportiert. Allerdings wusste niemand, dass Sarah beinahe verzweifelte, hatte sie doch ihren vierjährigen Bruder im versteckten Wandschrank eingeschlossen und ihm versprochen, bald wieder zu kommen. Den Schlüssel hält sie gut verborgen in ihrer Tasche, dennoch gelingt es ihr nicht, vor den französischen Polizisten zu flüchten und sich um ihren Bruder zu kümmern... Paris, 2002: Die Journalistin Julia bekommt den Auftrag, für ihre Zeitung über das Vél d'Hiv zu recherchieren und einen Beitrag zum sechzigsten Jahrestag zu verfassen. Allerdings sagt Julia dieses Ereignis gar nichts und erst nach gründlichen Nachforschungen erfährt sie, was die Pariser so erfolgreich verdrängt und schließlich vergessen haben. Das Schicksal der vielen tausend Familien lässt sie einfach nicht mehr los und sie geht immer weiter in die Tiefe. Allerdings hätte sie niemals gedacht, dass auch die Familie ihres Mannes von diesen Deportationen profitiert und ihren Schwiegervater und dessen Vater ihr ganzes Leben verfolgt hat... Tatiana de Rosnay hat als Grundlage für diesen Roman ein geschichtliches Ereignis gewählt, das zwar von immenser Bedeutung für den kompletten Verlauf des Holocaust in Paris war, den Menschen heute aber kaum mehr ein Begriff ist. Leider ist das vorallem deswegen der Fall, da die Leute sich nicht vorstellen wollten, dass auch ihre eigenen, französischen Polizisten eine große Rolle bei der Judenverfolgung gespielt haben und die Schuld gerne den Deutschen zuschoben, die natürlich durch Hitler als Hauptbeteiligte agiert haben. Obwohl die Protagonisten, allen voran Sarah, allesamt fiktive Charaktere sind, geben sie das Geschehen der damaligen Zeit sehr eindrücklich und berührend wieder. Die Erzählweise auf zwei Zeitebenen sorgt für mehr Tiefe und Spannung. Umso gelungener ist es auch, dass die beiden Handlungsstränge bereits im zweiten Drittel des Romanes zusammenfließen, aber trotzdem nichts an Spannung und Tiefgang verloren geht. Ich wusste bei diesem Roman nicht so genau, was mich wohl erwartet und wollte es auf mich zukommen lassen. Obwohl bereits der Klappentext eine sehr emotionale Geschichte erahnen lässt, war ich doch positiv überrascht, wie sehr mich das Schicksal von Sarah berührt. Aber auch Julias Leben, das längst nicht nur aus den Recherchearbeiten für ihren Artikel besteht, ist so viel mehr als nur eine Rahmenhandlung und Verbindung zur Gegenwart. Leider habe auch ich noch nie etwas über diese brutale Art und Weise der Deportation gehört und war sehr ergriffen. Doch ich kann das Vorhaben der Autorin nur noch einmal wiederholen: "Ich möchte den Kindern des "Vél d'Hiv" meinen Tribut zollen, die nie mehr zurückgekommen sind. Und denen, die überlebt haben, um davon zu berichten.". Das ist ihr perfekt gelungen! Und auch ich möchte nochmals daran erinnern, dass die Geschichte niemals vergessen werden darf!

    Sehr berührend!

    11. März 2024

  • judikos_welt
    judikos_welt

    262 Follower

    5,0

    Ich bin auf dieses Buch durch eine Freundin aufmerksam geworden, die davon sehr geschwärmt hat. ⁣ ⁣ 𝙆𝙡𝙖𝙥𝙥𝙚𝙣𝙩𝙚𝙭𝙩: ⁣ ⁣ Paris im Sommer 1942. Sarah, ein zehnjähriges jüdisches Mädchen, wird nach der Deportation durch die französische Polizei von ihren Eltern getrennt. Nach angstvollen Tagen gelingt ihr die Flucht. Sie muss ihren kleinen Bruder retten, den sie zu Hause im Wandschrank versteckt hat – den Schlüssel dazu hält sie in der Hand ... Sechzig Jahre später findet die Journalistin Julia heraus, dass die Pariser Wohnung ihrer Schwiegereltern einmal Juden gehört hat. Sie ahnt noch nicht, dass die Spurensuche ihr Leben vollkommen verändern wird. ⁣ ⁣ 𝙀𝙞𝙜𝙚𝙣𝙚 𝙈𝙚𝙞𝙣𝙪𝙣𝙜: ⁣ ⁣ Für mich eine sehr bedrückende, zugleich berührende und unglaublich gute Geschichte, wenn man mal bedenkt, dass sie wahre Gegebenheiten beinhaltet. Ich bin ehrlich, über das Vélodrome d'hiver in Paris und deren Geschichte habe ich vorher noch nie etwas gelesen, geschweige denn gehört. Umso schockierter war ich. ⁣ Das jüdische Mädchen Sarah beeindruckt einen von der ersten Seite an und man entwickelt soviel Mitleid für sie. Diese Schuldgefühle, die sie plagen und was sie durchmachen musste,  war sehr schlimm für mich . Es ist immer wieder schwer zu erfassen, wozu Menschen fähig sind. Diese zwei Zeitebenen, einmal Sarahs Geschichte und die einer Mutter, die nach den Spuren der Vergangenheit sucht, dabei auch die Wahrheit über sich selbst herausfindet, hat mir sehr gut gefallen, auch wenn ich an einer Stelle fassungslos das Buch kurz zur Seite gelegt und am Ende auch geweint habe. Einer der ergreifendsten Romane über das Schicksal jüdischer Kinder im Holocaust.⁣ Nach dem Buch habe ich mir auch den gleichnamigen Film angeschaut und finde, dass er wirklich gut umgesetzt wurde. ⁣ ⁣ 𝙁𝙖𝙯𝙞𝙩: ⁣ ⁣ Sehr berührend, gleichzeitig schockierend und bedrückend lässt diese, teils wahre Geschichte, mich sprachlos zurück.⁣ Absolute Leseempfehlung!

    25. Okt. 2023

3 von 26 Rezensionen

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