Blick ins Buch

Reigen

3,4(56)
Sofort lieferbarKostenloser Versand
Jetzt kaufen

Über das Buch

Arthur Schnitzler: Reigen

Die 1897 entstandene Komödie ließ Arthur Schnitzler 1900 in einer auf 200 Exemplare begrenzten Privatauflage drucken, das öffentliche Erscheinen hielt er für vorläufig ausgeschlossen. Und in der Tat verursachte die Uraufführung, die 1920 auf Drängen von Max Reinhardt im Berliner Kleinen Schauspielhaus stattfand, den größten Theaterskandal des 20. Jahrhunderts. Es kam zu öffentlichen Krawallen und zum Prozess gegen die Schauspieler. Schnitzler untersagte weitere Aufführungen und erst nach dem Tode seines Sohnes und Erben Heinrich kam das Stück 1982 wieder auf die Bühne. Der Reigen besteht aus zehn aneinander gereihten Dialogen zwischen einer Frau und einem Mann, die jeweils mit ihrer sexuellen Vereinigung schließen. Für den nächsten Dialog wird ein Partner ausgetauscht indem die verbleibende Figur der neuen die Hand reicht. So entsteht ein Reigen durch die gesamte Gesellschaft, der sich schließt als die letzte Figur mit der ersten in Kontakt tritt.

Edition Holzinger. Taschenbuch
Berliner Ausgabe, 2016, 4. Auflage
Vollständiger, durchgesehener Neusatz mit einer Biographie des Autors bearbeitet und eingerichtet von Michael Holzinger

Entstanden 1896–1897. Erster Privatdruck 1900 auf 200 Exemplare limitiert. Vollständige Uraufführung am 23.12.1920, Kleines Schauspielhaus, Berlin.

Textgrundlage ist die Ausgabe: Arthur Schnitzler: Die Dramatischen Werke. Frankfurt a.M.: S. Fischer Verlag, 1962.

Herausgeber der Reihe: Michael Holzinger
Reihengestaltung: Viktor Harvion
Umschlaggestaltung unter Verwendung des Bildes: Arthur Schnitzler (Fotografie, um 1878)
Gesetzt aus der Minion Pro, 10 pt.

Editionen (34)

ISBN9781482712919
VerlagCREATESPACE
Erscheinungsdatum08.03.13
Seitenzahl66

Rezensionen & Bewertungen

56 Bewertungen

6 Rezensionen

3,4

Tippen zum Filtern

  • ribrob99
    ribrob99

    89 Follower

    4,0

    Ein guter und schneller Read für zwischendurch, für alle die Gesellschaftskritik mögen.

    Ein Komödie, die in einzelnen Dialogen, die klassenübergreifenden Liebschaften der Wiener Gesellschaft des Fin de Siècle offenlegt und dessen Moral in Frage stellt. Ich kann mir gut vorstellen, dass die Uraufführung für Empörung gesorgt hat und sich so manch ein Zuschauer angesprochen gefühlt hat.

    23. Dez. 2024

  • marielin
    marielin

    69 Follower

    5,0

    Köstlich

    Unheimlich amüsant, das muss zu seiner Zeit sooo skandalös gewesen sein... Muss ich mir auch auf der Bühne anschauen, bestimmt witzig

    8. März 2024

  • 3,0

    81. Buch im Jahr 2023 Dieses Werk musste ich für die Uni lesen und ich weiß nicht ganz wie ich es am besten bewerten soll. Es ist 1912 erschienen und damit natürlich absolut nicht mit heutigen Standards zu vergleichen. Trotzdem war das Frauenbild wirklich sehr fragwürdig, wobei das Männerbild tatsächlich auch nicht besonders gut war. Interessant war es trotzdem, dass so "offen" in einem so alten Werk über Sexualität geschrieben wurde. Allerdings ist im Prinzip in jedem der zehn Dialoge ungefähr das Gleiche passiert, weshalb irgendwann die Konzentration bei mir nachgelassen hat und ich etwas gelangweilt war. Zum Interpretieren in einem Seminar war es aber auf jeden Fall spannend zu lesen und auch die zugehörige Seminarsitzung hat mir Spaß gemacht. Deswegen geb ich mal 3⭐

    31. Okt. 2023

3 von 6 Rezensionen

Lesen ist schöner mit der READO App.

Bücher entdecken, tracken, gemeinsam lesen.

Bibliothek

Behalte den Überblick