Blick ins Buch

The God of Small Things. A Novel.

3,7(147)
Sprache
Französisch
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Über das Buch

"They all crossed into forbidden territory. They all tampered with the laws that lay down who should be loved and how. And how much. "

The year is 1969. In the state of Kerala, on the southernmost tip of India, a skyblue Plymouth with chrome tailfins is stranded on the highway amid a Marxist workers' demonstration. Inside the car sit two-egg twins Rahel and Esthappen, and so begins their tale. . . .

Armed only with the invincible innocence of children, they fashion a childhood for themselves in the shade of the wreck that is their family--their lonely, lovely mother, Ammu (who loves by night the man her children love by day), their blind grandmother, Mammachi (who plays Handel on her violin), their beloved uncle Chacko (Rhodes scholar, pickle baron, radical Marxist, bottom-pincher), their enemy, Baby Kochamma (ex-nun and incumbent grandaunt), and the ghost of an imperial entomologist's moth (with unusually dense dorsal tufts).

When their English cousin, Sophie Mol, and her mother, Margaret Kochamma, arrive on a Christmas visit, Esthappen and Rahel learn that Things Can Change in a Day. That lives can twist into new, ugly shapes, even cease forever, beside their river "graygreen." With fish in it. With the sky and trees in it. And at night, the broken yellow moon in it.

The brilliantly plotted story uncoils with an agonizing sense of foreboding and inevitability. Yet nothing prepares you for what lies at the heart of it.

The God of Small Things takes on the Big Themes--Love. Madness. Hope. Infinite Joy. Here is a writer who dares to break the rules. To dislocate received rhythms and create the language she requires, a language that is at once classical and unprecedented. Arundhati Roy has given us a book that is anchored to anguish, but fueled by wit and magic.
ISBN9780679457312
VerlagCALOTO

Rezensionen & Bewertungen

147 Bewertungen

14 Rezensionen

3,7

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  • _bookvibesonly_
    _bookvibesonly_

    106 Follower

    3,5

    Das ist es, was unbedachte Worte anrichten. Sie sorgen dafür, dass die Menschen dich ein bisschen weniger lieben.

    In "Der Gott der kleinen Dinge" wird das Portrait einer indischen Familie über mehrere Generationen gezeichnet, überwiegend aus der Sicht von Rahel. Rahel kehrt nach langer Zeit aus den USA zurück zu ihrem indischen Geburtsort Ayemenem, wo noch Teile ihrer Familie leben. Dort begegnet sie auch ihrem Zwillingsbruder Estha, der von seinem Vater zurück-zurückgegeben wurde und seit Jahren nicht mehr spricht. In Rückblenden und Zeitsprüngen erfahren wir mehr über die Familiengeschichte und über den Tod von Sophie Mol, der gleich zu Beginn der Geschichte thematisiert wird und dessen Aufarbeitung sich durch das ganze Buch ziehen wird. Die Autorin findet wunderbare Worte, um Personen und Begebenheiten zu beschreiben. Ihre Worte sind farbenfroh, fantasievoll und sehr poetisch. Sie findet immer wieder passende Bilder, manchmal allerdings verliert sie sich auch darin. Man wird hineingezogen in die indische Welt mit ihrem Kastendenken, den Bräuchen und Gepflogenheiten und der erwarteten Höflichkeit und Anpassung. Hin und wieder blitzt der Humor der Autorin auf, insgesamt ist es aber ein ergreifendes, erschütterndes Buch, bei dem ich oft zwischen Fassungslosigkeit, Mitleid und Wut schwankte. Das Buch ist keine einfache Lektüre. Man muss sich ganz darauf einlassen und konzentrieren, braucht Zeit und Geduld. Es spielt auf mehreren Zeitebenen und oft ist nicht sofort ersichtlich, an welcher Stelle der Geschichte man sich befindet. Diese vielen Zeitsprünge sind herausfordernd, tragen aber auch dazu bei, dass die Spannung aufrechterhalten wird. Schicht für Schicht wird das oft tragische Leben der Familienmitglieder entblättert. Am Ende fügen sich die zarten Fäden zusammen und viele der kleinen Dinge ergeben dann Sinn. Es ist kein Roman für zwischendurch. Er ist sperrig, aber es lohnt sich dabei zu bleiben. Die Geschichte bleibt in Erinnerung.

    6. Dez. 2025

  • manssur
    manssur

    36 Follower

    3,0

    Die Botschaft liegt nicht im Anfang oder im Ende, sondern im Dazwischen – in der Mitte.

    Es ist war das wohl herausforderndste Buch, das ich in diesem Jahr gelesen habe. Kein klarer Anfang, kein offensichtliches Ziel - nur ein Gewebe aus Gedanken, das sich jeder Linie entzog. Ich suchte nach Struktur, nach Sinn, nach einem roten Faden - vergeblich. Erst durch meinen Lesepartner, dem mein Dank gilt, öffnete sich mir ein Zugang: Vielleicht liegt die Botschaft gerade darin verborgen. Nicht im Extrem, nicht in der Auflösung - sondern im Dazwischen. In der Mitte.

    Die Botschaft liegt nicht im Anfang oder im Ende, sondern im Dazwischen – in der Mitte.

    11. Sept. 2025

  • zazzles
    zazzles

    16 Follower

    2,0

    Ich muss leider gestehen, dass ich nicht ganz nachvollziehen kann, wieso das Buch mehrere Buchpreise abgeräumt hat. Die bildhafte, beschreibende Sprache hat mir am Anfang zwar gefallen, aber die Storyline wird auf so vielen verschiedenen Zeitebenen erzählt, dass ich Mühe hatte, den Überblick zu behalten. Viele Erzählungen wirkten auf mich ausserdem sehr belanglos und ich wusste nicht wirklich, was sie zum Fortlauf der Geschichte beitragen. Trotz teilweise schwerer Schicksale, die angedeutet werden, blieben die meisten Charaktere für mich bis zuletzt sehr blass. Es wird bereits am Anfang angedeutet, dass es zwei Tode geben wird, wovon einer die verstorbene Cousine Sophie Mol ist. Was genau passiert ist, erfahren wir aber erst am Ende. Und was soll ich sagen? Ich hatte mir da irgendwie mehr erwartet. Das Buch hätte mir vermutlich besser gefallen, wenn die Autorin eine lineare Erzählweise gewählt hätte. Aber so war es ein einziges Hin und Her zwischen vielen Szenen, die für mich nicht immer einen klaren Sinn ergeben haben. Die Geschichte kam mir ausserdem unglaublich lange vor - ich war erstaunt, dass die Printversion nur knapp 380 Seiten umfasst. Für mich hat sich die Hörbucherzählung wie ein Wälzer von 800 Seiten angefühlt. Das einzig Positive, das mir wohl länger in Erinnerung bleiben wird, ist eine Szene in der es um sexuellen Missbrauch geht. Die ist mir wirklich unter die Haut gegangen. Aber alles andere fand ich schlicht und ergreifend langweilig. Am Schluss habe ich auch gar nicht mehr richtig zugehört und das Ende als Zusammefassung nachgelesen.

    22. Sept. 2023

3 von 14 Rezensionen

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