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Anders als Siddhartha aber keineswegs schlechter
Ich muss sagen, ich bin von dem Buch mehr als nur angenehm überrascht. Deswegen gebe ich ihm auch dieselbe Bewertung, wie ich sie Siddhartha gegeben habe. Ich war natürlich voreingenommen und skeptisch, ob es mich genauso packt, wie es Siddhartha getan hat. Aber ich muss sagen: ja, im vollen Umfang. Ja, die Sprachkultur ist eine andere. Auch wenn beides natürlich in Prosa geschrieben ist, habe ich bei Siddhartha immer das Gefühl gehabt, ich lese eine leichte Dichtung. Das ist beim Steppenwolf nicht der Fall gewesen – und zuweilen habe ich sogar gedacht, ich treffe hier auch ein wenig auf Haruki Murakami, weil im Steppenwolf sehr vieles magisch und symbolisch erscheint. Schließlich kommt auch das „Magische Theater“ im Buch vor: ein in sich gespaltener Mann mittleren Alters, der lernt, das Leben zu lieben, und einen symbolischen Mord begeht. Auch Wolfgang Amadeus Mozart taucht auf, wenn auch nur symbolisch und nicht in realer Person. Das Buch fasst so viele Facetten auf so wenigen Seiten einfach wunderbar zusammen. Für mich steht der Steppenwolf Siddhartha in nichts nach und kann sowohl als Roman als auch als psychologischer Bericht wahrgenommen werden. Zumindest ist das meine Meinung, denn wir erleben einen Hauptprotagonisten, der in sich selbst zerrissen scheint, und allerlei Facetten, die dies zutage bringt, werden in diesem Buch hervorgehoben. Ich muss sagen, ich habe jetzt zwei Werke von Hermann Hesse gelesen. Mir gefallen seine Methodik, sein Schreibstil und seine Themenwahl so sehr, dass ich mir mit großer Wahrscheinlichkeit noch mehr von ihm aneignen werde. Das ist ein wertvoller Teil deutschsprachiger Literatur.
11. Apr. 2026
Anders als Siddhartha aber keineswegs schlechter
Ich muss sagen, ich bin von dem Buch mehr als nur angenehm überrascht. Deswegen gebe ich ihm auch dieselbe Bewertung, wie ich sie Siddhartha gegeben habe. Ich war natürlich voreingenommen und skeptisch, ob es mich genauso packt, wie es Siddhartha getan hat. Aber ich muss sagen: ja, im vollen Umfang. Ja, die Sprachkultur ist eine andere. Auch wenn beides natürlich in Prosa geschrieben ist, habe ich bei Siddhartha immer das Gefühl gehabt, ich lese eine leichte Dichtung. Das ist beim Steppenwolf nicht der Fall gewesen – und zuweilen habe ich sogar gedacht, ich treffe hier auch ein wenig auf Haruki Murakami, weil im Steppenwolf sehr vieles magisch und symbolisch erscheint. Schließlich kommt auch das „Magische Theater“ im Buch vor: ein in sich gespaltener Mann mittleren Alters, der lernt, das Leben zu lieben, und einen symbolischen Mord begeht. Auch Wolfgang Amadeus Mozart taucht auf, wenn auch nur symbolisch und nicht in realer Person. Das Buch fasst so viele Facetten auf so wenigen Seiten einfach wunderbar zusammen. Für mich steht der Steppenwolf Siddhartha in nichts nach und kann sowohl als Roman als auch als psychologischer Bericht wahrgenommen werden. Zumindest ist das meine Meinung, denn wir erleben einen Hauptprotagonisten, der in sich selbst zerrissen scheint, und allerlei Facetten, die dies zutage bringt, werden in diesem Buch hervorgehoben. Ich muss sagen, ich habe jetzt zwei Werke von Hermann Hesse gelesen. Mir gefallen seine Methodik, sein Schreibstil und seine Themenwahl so sehr, dass ich mir mit großer Wahrscheinlichkeit noch mehr von ihm aneignen werde. Das ist ein wertvoller Teil deutschsprachiger Literatur.
11. Apr. 2026







