60 Tage liegen

60 Tage liegen

Taschenbuch
3.723
GalaxieAstronautNasaReise

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Beschreibung

Ein Lockdown der außerirdischen Art: Wie fühlt es sich an, 60 Tage am Stück zu liegen? Wie, schwerelos zu sein? Dennis Freischlad hat es ausprobiert. Als Teilnehmer einer Schwerelosigkeit-Studie der NASA durfte er zwei Monate nur liegen, den Kopf sechs Grad tiefer gelagert als die Beine. Essen, Duschen, Toilette, unzählige Experimente – alles fand in dieser Position statt. Wie erlebt ein Mensch eine solche simulierte Marsreise, was sind die körperlichen und psychischen Folgen dieser Extremsituation? Dennis Freischlad war ein Leben lang in der Welt unterwegs, doch nichts konnte ihn auf diese völlig neue Grenzerfahrung vorbereiten. Mit viel Humor erzählt er von seiner außergewöhnlichsten Reise, von aberwitzigen Pokerabenden, neuen Freundschaften und der interstellaren Liebe.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Biografien
Sub-Genre
Memoiren
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
350
Preis
16.50 €

Autorenbeschreibung

Dennis Freischlad, 1979 in Hessen geboren, ist seit seinem 20. Lebensjahr kontinuierlich in der Welt unterwegs und zieht seine Bahnen zwischen seinen Wohnorten in Indien und Köln. Neben Gedichten und Essays sind von ihm bereits mehrere reiseliterarische Bücher erschienen.

Beiträge

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Alle
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Es ist ein ungewöhnlicher Reisebericht: Der Autor hat 2019 an einer dreimonatigen Schwerelosigkeitsstudie teilgenommen, bei der die Schwerelosigkeit mittels 60 Tagen im Liegen, den Kopf leicht tiefer geneigt, simuliert wurde. Ausführlich werden körperliche und psychische Veränderungen beschrieben, die täglichen Tests und Untersuchungen sowie Zwischenmenschliches im Zusammenleben der Crew aus Studienteilnehmenden und Personal. Außerdem wird viel über das Weltall, insbesondere über den Mars und einen möglichen Aufbau von Leben auf dem Mars nachgedacht. Wer sich für all das begeistern kann, für den ist das Buch informativ und unterhaltsam. Es hat seine Längen, aber auch das lässt sich ja analog zu den 60 Tagen liegen betrachten.

1

Dieses Buch wurde während der Corona Pandemie von Dennis Freischlad verfasst - und ich finde, dass man das dem Buch auch anmerkt. Ich kann nur mutmaßen, aber auf mich wirkt es so, als ob der Autor sehr mit der sozialen Isolation zu kämpfen hatte, denn er schien einen immensen Mitteilungsbedarf zu haben. Ich fand die Vorstellung, einen Erfahrungsbericht dieser Thematik zu lesen sehr spannend, allerdings sind seine Tagebucheinträge für mein Empfinden sehr langweilig und zu bemüht philosophisch. Es hat mich schlicht und ergreifend nicht interessiert, was er mir zu erzählen hatte. Ab ca der Hälfte des Buches habe ich nur noch quer gelesen und bin dann letztendlich zum letzten Kapitel und dem letzten Tag seines Weltraumerfahrungsexperiments vorgesprungen, um festzustellen, dass auch an dem Tag einfach nichts passiert und somit habe nicht einmal dieses Kapitel beendet. Wäre er ein Gast auf einer Party und hätte sich mit mir unterhalten wollen - wäre ich irgendwann nicht mehr von der Toilette zurück gekehrt.

4

Buch hat mir insgesamt sehr gefallen. Ein interessantes Experiment, immer wieder informationen rund um die Raumfahrt-lies sich gut lesen. Für eine dumme Aeusserung einer Mit Probandin kann der Autor ja nichts.

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