Blick ins Buch

Thriller

Die Apollo-Morde

4,0(37)
Sofort lieferbarKostenloser Versand
Jetzt kaufen

Über das Buch

Auf der dunklen Seite des Mondes, 1973. Drei Astronauten sind in einem winzigen Apollo-Modul gefangen, aber nicht jeder an Bord ist der, der er zu sein scheint. Houston 1973. Bei der NASA laufen die Vorbereitungen für die Apollo 18 Mission auf Hochtouren. Ziel der Mission ist es, Gesteinsproben auf der Mondoberfläche zu sammeln. Der US- Geheimdienst erhält die Information, dass die russische Weltraumstation Almaz demnächst bemannt und zu Spionagezwecken mit einem riesigen Teleskop ausgestattet werden soll. Die Astronauten der Apollo 18 Mission unter Mission Commander Kaz erhalten den Auftrag, Almaz während ihrer Reise zum Mond auszuschalten. Das Unterfangen ist äußert riskant und nimmt den Astronauten wertvolle Zeit für die Sammlung der Gesteinsproben. Apollo 18 startet. Die Astronauten sind von der Wirklichkeit des Alls überwältigt. Als sie bei Almaz ankommen, müssen sie entsetzt feststellen, dass die Station bemannt ist – plötzlich stehen ihnen russische Kosmonauten gegenüber, noch dazu ist die Kommunikation zur Erde ausgefallen. Es kommt zu einer Auseinandersetzung, die Russen eröffnen ein Feuergefecht, bei ein amerikanischer Astronaut stirbt. Seine Kollegen Chad und Michael ziehen ihn in die Kapsel. Auf einmal taucht die Hand eines anderen Astronauten auf, den sie ins Innere holen. Es handelt sich um die russische Kosmonautin Svetlana. Apollo 18 setzt seine Reise zum Mond fort. Die politischen Wogen auf der Erde schlagen unterdessen hoch. Der KGB informiert sich über die amerikanischen Astronauten und entdeckt, dass Chad russischer Herkunft ist – ein Waisenkind, das nach dem Krieg von einem amerikanischen Ehepaar adoptiert wurde. Sein Bruder ist Pater Ilarion in der orthodoxen Kirche in Berlin, die Brüder stehen in Kontakt. Das KGB beordert Ilarion nach Moskau, er soll seinen Bruder im All unter Druck setzen: Er soll ihnen einen bestimmten Stein bringen – einen Stein, der radioaktiv gemessen wurde, was sie Chad allerdings verschweigen. Kaz und sein Team sind durch die neue Situation angespannt. Einige nicht erklärte Klicks im Mikrofon der Apollo irritieren ihn. Fest steht: Einer der drei Astronauten in der Apollo 18 könnte für die anderen Crew-Mitglieder äußerst gefährlich werden …

Editionen (2)

ISBN4066338920423
VerlagThe AOS
Erscheinungsdatum10.06.22

Rezensionen & Bewertungen

37 Bewertungen

4 Rezensionen

4,0

Tippen zum Filtern

  • bookilicious_de
    bookilicious_de

    56 Follower

    Ein sehr realistischer Thriller vor dem Szenario des Kalten Kriegs

    "Ein kleiner Schritt für den Menschen, ein riesiger Sprung für die Menschheit." Fast jeder von euch kennt wahrscheinlich das Zitat von Neil Armstrong bei der damaligen Mondlandung. Und es passt hervorragend als Einstieg für die heutige Rezension der Apollo Morde. Hierbei handelt es sich um einen Thriller, der eine realitätsnahe Vergangenheit schafft, denn der Autor Chris Hadfield ist ein erfahrener Astronaut. Der Leser wird mitgenommen auf eine Reise ins Jahr 1973 zu einer streng geheimen Mission zum Mond auf der Apollo 18. Die Astronauten sollen auf der Mondoberfläche vielversprechende Gesteinsproben sammeln und sehen sich dabei nicht nur mit technischen Schwierigkeiten konfrontiert, sondern auch noch mit einem Wettlauf gegen die Sowjetunion. Denn immerhin ist der Kalte Krieg noch im vollen Gange. Der Flugleiter Kaz muss dabei in Houston nicht nur die Probleme seiner Crew lösen und zusehen, dass diese zusammenhalten, sondern den russischen Rivalen dabei auch immer einen Schritt voraus sein. Das Buch teilt sich in 5 große Abschnitte und insgesamt 60 Kapitel auf. Erzählt wird die Story dabei aus verschiedenen Blickwinkeln der unterschiedlichen Protagonisten, wobei ein Großteil aus Sicht des ehemaligen Piloten Kaz Zemeckis berichtet wird. Dieser ist der Flugleiter der Apollo 18 Mission und hat die Aufgabe als Bindeglied zu den Astronauten im Weltall zu fungieren und dafür zu sorgen, dass alles reibungslos abläuft. Der Leser wird bei der gesamten Mond Mission gut abgeholt und in die Thematik eingeführt. Hierfür sorgt unter anderem auch eine Anmerkung des Autors am Ende. Dort lassen sich einige Stichpunkte und Erklärungen nochmals nachlesen. Insgesamt ist der Thriller sehr realitätsnah gehalten und man merkt, dass ein Mann vom Fach dieses Buch geschrieben hat, da die einzelnen Abläufe und auch technische Details immer sehr umfangreich beschrieben werden. Mir persönlich waren diese Beschreibungen aber stellenweise zu langatmig und ungefähr ab der Mitte des Buches habe ich diese nur noch überflogen. Für mich wären da mehr inhaltliche Thriller Elemente interessanter gewesen. Ich vermute aber, dass Chris Hadfield es so anschaulich wie möglich beschreiben wollte, um den Thriller so realistisch wie möglich zu halten :-) Das Szenario des Kalten Krieges, welches hier beschrieben wird, halte ich ebenfalls für realistisch, für die damalige Zeit. Wobei es natürlich durchaus überspitzte Szenen oder Übertreibungen im Plot gegeben hat, diese wiederum jedoch für etwas Spannung gesorgt haben. Und da wären wir leider auch beim Thema Spannung. Denn diese ist für mich teilweise leider auf der Strecke geblieben im Plot. Hatte ich anfangs noch gehofft, dass der Spannungsbogen vielleicht etwas verspätet einsetzt, so muss ich leider sagen, dass die Story wirklich erst zum Ende hin etwas Fahrt aufgenommen hat. Auch das Ende hat mir leider nicht so richtig zugesagt und ich saß dann doch mit dem ein oder anderen Fragezeichen im Gesicht vor dem abgeschlossenen Buch. Ja, es handelt sich hierbei zwar schon um einen Thriller, ich würde diesen aber eher in Richtung Polit- Thriller einordnen. Alles in allem konnte ich deshalb nur 3 von 5 Monden für die Apollo Morde vergeben. Wer von euch aber Lust auf einen realitätsnahen Thriller dieser Art hat und evtl. auch etwas Technik affin ist, dem kann ich diesen Thriller wirklich wärmstens weiterempfehlen.

    Ein sehr realistischer Thriller vor dem Szenario des Kalten Kriegs

    27. Juni 2022

  • eikeohneo
    eikeohneo

    1 Follower

    3,0

    Hat leider zu lange gedauert, um interessant zu werden

    29. Mai 2024

2 von 4 Rezensionen

Lesen ist schöner mit der READO App.

Bücher entdecken, tracken, gemeinsam lesen.

Bibliothek

Behalte den Überblick