Blick ins Buch

Fantasy

Askeria

3,7(27)
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Über das Buch

Mit dem Brandmal einer verstoßenen Rasse gezeichnet, führt die 14-jährige Piara ein vorsichtiges Leben: Sie soll stets wachsam sein, nicht weiter als ins umliegende Gebirge gehen und niemandem verraten, warum sie ständig diese ungewöhnliche Frisur trägt. Rigoras hingegen ist ein Freigeist, der Regeln nur zu gerne umgeht. Als Sohn des obersten Clanführers seiner Heimat liegt ihm die Welt zu Füßen. Dennoch teilen die beiden ein gemeinsames Schicksal, ohne einander überhaupt zu kennen: Um sie herum häufen sich Widersprüche und seltsame Geschehnisse. Ihre Familien zerbrechen, Wissen verschwindet, einzelne Landesteile verderben; und niemand sagt ihnen die Wahrheit. Selbst Piaras Brüder schweigen über ihre Beweggründe, als einer der beiden überstürzt mit ihr die Provinz verlässt. Mitaeria wird auch der goldene Kontinent genannt, doch Piara entdeckt bei ihrer Suche nach Antworten nichts als dunkle Abgründe. Denn in dieser friedlichen Welt wird nicht jeder geduldet. Diejenigen, die kritisch hinter den Schleier des Wohlstands blicken, werden gerichtet; schließlich zweifeln nur Ketzer an der endlosen Güte Corasils. Die Vergangenheit ihrer Familie offenbart Piara die Kehrseite der Gesellschaft. Und je tiefer sie gräbt, desto deutlicher zeichnet sich ab, wovor sie ihr Leben lang behütet wurde; wenn auch vergeblich.

Editionen (1)

ISBN4061707310737
VerlagJuliet May
Erscheinungsdatum06.07.20

Rezensionen & Bewertungen

27 Bewertungen

13 Rezensionen

3,7

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  • dorosbuchgalaxie
    dorosbuchgalaxie

    54 Follower

    Ich hatte mich sehr auf „Askeria“ gefreut, da mich das Setting und die Grundstory sofort angesprochen haben. Das Worldbuilding ist der Autorin auch wirklich gut gelungen – man bekommt ein sehr klares Bild dieser Welt. Leider konnte mich die Handlung selbst nicht fesseln. Die Geschichte zieht sich sehr und mit der 14-jährigen Protagonistin Piara wurde ich leider gar nicht warm. Ihr ständiges Missachten von Warnungen wirkte auf mich eher anstrengend als rebellisch. Da auch der zweite Handlungsstrang für mich nicht funktionierte, habe ich das Buch nach knapp 200 Seiten abgebrochen. Fazit: Für Leser, die sehr detaillierte Welten und sehr junge Protagonisten mögen, sicher einen Blick wert. Für mich war es leider nichts.

    2 Tage vor

  • 5,0

    Großartiger Einstieg in eine spannende und rätselhafte Dark Fantasy Reihe!

    Mit Band 1 habe ich eine neue Reihe gefunden, die einen großen Platz in meinem Herzen einnehmen wird, denn die Handlung und das Wordbuilding konnten mich absolut abholen! Der Einstieg hat mich im Nachhinein ziemlich zum Lachen gebracht, denn die Handlung hätte genau so, auch aus meinem Leben sein können, denn Piara und Souta sind ständig am Essen, Lesen und am Schlafen. Bis auf den Fakt, dass ich nicht wie Piara auf der Flucht bin und einer verstoßen Rasse angehöre, passt das ziemlich zu mir. Leider sorgte das auch dafür, dass der Einstieg sehr langatmig wird, aber das legt sich auch schnell wieder. Im Verlauf der Geschichte erfährt Piara immer mehr Geheimnisse, über ihre Familie und ist Askeria auf der Spur. Dadurch das die Geschichte aus mehreren Handlungssträngen besteht, bleibt es immer spannend und an überraschenden Wendungen fehlt es auch nicht. Piara tappt eine ganz schön lange Zeit im Dunkeln und es kommen immer wieder neue Fragen auf. Genau, wie sie habe ich mitgefiebert und die Puzzleteile nach und nach zusammengesetzt. Zum Ende hin kam Licht ins Dunkle, aber trotzdem sind noch so viele Dinge ungeklärt dass man das Gefühl hat, dass die Geschichte jetzt erst richtig los geht. Und ich bin mir sicher, dass Band 2 richtig aufregend wird. Das Wordbuilding mochte ich sehr und durch den bildlichen Schreibstil konnte ich komplett in die Welt abtauchen. Nebenbei ist die Geschichte sehr fesselnd und berührend geschrieben. Ich war mit meinen Gefühlen teilweise echt hin und her gerissen. Es war wirklich alles dabei und besonders das Ende hat mich gepackt! Was ich aber besonders schätze, ist der Humor von Juliet May und dass sie brutale Szenen eben so beschreibt, wie sie in der Realität wären, nämlich brutal und blutig. Zwischendurch wird die Geschichte immer wieder durch lustige Sprüche, Sarkasmus und den Launen einer innigen Geschwisterliebe aufgelockert. Und eben weil die Charaktere im Umgang miteinander so harmonisch und locker waren, habe ich einige sehr in mein Herz geschlossen. Am Ende sogar Senia und wenn ihr die Geschichte gelesen habt, dann wisst ihr was ich meine. Piara ist als Protagonistin super süß, mutig und entschlossen. Ich mag ihren Stil, die blauen Haare und die Hörner total, aber auch ihre Art und ihr großes Herz machen sie zu einer ganz besonderen Figur. Neben ihr mochte ich aber auch Rigoras und Souta sehr. Mein Herzensbrecher ist und bleibt aber Truffles! Obwohl es am Anfang langatmig war konnten mich alle anderen Aspekte aber so von der Geschichte überzeugen, dass es von mir fünf Sterne gibt.

    Großartiger Einstieg in eine spannende und rätselhafte Dark Fantasy Reihe!

    28. Aug. 2022

  • booksforyoumeus
    booksforyoumeus

    94 Follower

    4,0

    Eine besondere Geschichte

    Der erste Teil von ASKERIA von Juliet May ist für mich eine besondere Geschichte, da die Welt die durch die Autorin aufgebaut und beschrieben wird, durch ihre Komplexität ein ganz besonderes Gefühl gibt. Man hat beim lesen das Gefühl komplett in der Welt mit anwesend zu sein, in der sich die Geschichte von der Hauptprotagonistin Piara abspielt. Man startet am Anfang direkt im geschehen und lernt nach und nach mehr über Piara und mit ihr zusammen auch mehr über die Umstände die sie in ihre aktuelle Situation gebracht haben. Als einzelnen Charakter mag ich Piara und ihre Entwicklung sehr gerne, jedoch störten mich häufig einzelne Situationen die mir besonders in der Beziehung zu Souta oder Rigoras aufgefallen sind. Jedoch lässt sich das für mich sehr schnell mit ihrem Alter erklären, denn sie ist erst 14/15 Jahre alt. Ich hätte mir an so manchen Stellen eine reifere Denkweise von ihr gewünscht um eine bessere Verbindung zu ihr aufzubauen, da ich es als Leser wichtig finde, die Handlungen der Charaktere (besonders die des Hauptcharakters) nachvollziehen zu können. Wenn man das Buch lesen möchte, sollte man sich vorher bewusst sein, dass nicht auf jeder Seite etwas neues aufregendes geschieht. Ich fand die circa 550 Seiten teilweise etwas langatmig, aber nicht unbedingt gleich langweilig. Piara braucht selber Geduld um herauszufinden was mit ihr und ihrer Familie passiert und als Leser muss man diese Geduld einfach auch mitbringen. Ich werde das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen und habe den zweiten Teil schon im Regal stehen, da ich gespannt bin was nach der großen Offenbarung zum Ende des Buches als nächstes passiert. Den einen Stern ziehe ich lediglich ab, weil die langsame Art der Geschichte nicht ganz zu mir passt und mir die Hauptprotagonistin etwas zu jung/unreif ist.

    8. Nov. 2023

3 von 13 Rezensionen

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