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Romane

Wem die Stunde schlägt

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Über das Buch

Ernest Hemingway liebte Spanien wie eine zweite Heimat und war selbst im Spanischen Bürgerkrieg auf Seiten der Republikaner aktiv. Diesen Krieg machte er auch zum Schauplatz seines 1940 erschienenen Romans: Der amerikanische Sprengstoffexperte Robert Jordan soll im Auftrag der Republikaner eine Brücke vor Segovia sprengen. Dafür muss er hinter den feindlichen Linien mit einer Guerillagruppe zusammenarbeiten. Drei Tage verbringt er in deren Quartier, wo er sich in Maria verliebt. Doch Guerilla-Anführer Pablo misstraut Robert und bringt die gesamte Mission in Gefahr.

Editionen (14)

ISBN4057664011534
VerlagDer Audio Verlag
Erscheinungsdatum20.05.11

Rezensionen & Bewertungen

42 Bewertungen

9 Rezensionen

3,9

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  • peter_f
    peter_f

    84 Follower

    5,0

    „Wem die Stunde schlägt“ von Ernest Hemingway ist für mich ein eindrucksvoller, spannender und zugleich ziemlich harter Roman über Krieg, Pflicht und Liebe, der mich trotz seiner Länge immer wieder gepackt hat. …

    Im Mittelpunkt steht der Amerikaner Robert Jordan, der im Spanischen Bürgerkrieg auf Seiten der Republikaner kämpft und den Auftrag bekommt, gemeinsam mit einer Guerillagruppe eine wichtige Brücke zu sprengen. Aus dieser militärischen Mission entwickelt sich nicht nur ein Kampf gegen die Faschisten, sondern auch ein dauerndes Ringen innerhalb der Gruppe um Vertrauen, Mut und die richtige Entscheidung zur richtigen Zeit. Gleichzeitig lernt Jordan Maria kennen, und zwischen den beiden entsteht inmitten von Gewalt und Angst eine kurze, intensive Liebe, die dem Roman eine sehr menschliche, fast fragile Seite gibt. Was mich an dem Buch besonders beeindruckt, ist Hemingways klare, direkte Sprache. Er schreibt ohne große Umwege, aber genau dadurch wirken die Spannungen, die Bedrohung und die inneren Konflikte der Figuren umso stärker. Die Beschreibungen der Kämpfe und des Zusammenlebens in der Gruppe sind oft packend und zeigen, wie schnell aus Hoffnung Misstrauen, Angst und Verrat werden können. Das berühmte Leitmotiv „Kein Mensch ist eine Insel“ verleiht dem Roman zusätzlich eine starke moralische Tiefe, weil es die Verbundenheit der Menschen trotz aller Gewalt hervorhebt. Gleichzeitig habe ich beim Lesen auch gemerkt, dass der Roman nicht ganz frei von Schwächen ist. Die Handlung ist stark auf Robert Jordan zugeschnitten, und manche Figuren wirken eher als Träger bestimmter Haltungen oder Konflikte denn als wirklich gleichwertige Persönlichkeiten. Besonders die Frauenfiguren werden aus heutiger Sicht nicht immer besonders differenziert dargestellt, was den Roman an manchen Stellen etwas altmodisch erscheinen lässt. Trotzdem überwiegt für mich klar die Kraft des Buches: Es verbindet politische Geschichte, Liebesgeschichte und existenzielle Fragen zu einem Roman, der lange nachhallt und zu Recht als Klassiker gilt.

    „Wem die Stunde schlägt“ von Ernest Hemingway ist für mich ein eindrucksvoller, spannender und zugleich ziemlich harter Roman über Krieg, Pflicht und Liebe, der mich trotz seiner Länge immer wieder gepackt hat.

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    21. Apr. 2026

  • anastasios
    anastasios

    12 Follower

    3,0

    Interesting book but only for readers with patience

    The book is considered a literary masterpiece and a breakthrough for Ernest Hemingway, but it has its flaws. The novel is set during the Spanish Civil War and the protagonist is the American professor Robert Jordan. Robert Jordan is depicted as the “archetypal hero” who travels to Spain to fight for freedom and against the fascists on the side of the Republic. There he has the task of blowing up an important bridge together with a partisan group. Hemingway himself traveled to Spain during the Civil War and the book is inspired by his experiences. The plot takes place over 4 days in May 1937 and as the book is around 490 pages long, it is very drawn out. One has the feeling that some actions are not brought to the point and are unnecessarily prolonged over several pages. Descriptions are often repeated, which sometimes makes you lose interest in reading. However, the book also deals with philosophical themes. These include the futility of war, the transience of time and the worthlessness of human life. In the course of the story you are often reminded that you should live your life as if it were your last day and that you often experience more emotions in 4 days than in your entire life. Timeless themes and human virtues are also addressed. These include loyalty, bravery and making sacrifices for your beliefs. Another central theme is devoted love, which is described in detail through the relationship of Maria and Robert Jordan but does not seem realistic. It is important to mention that the thoughts of the characters and especially of the protagonist were staged in great detail, making them seem very natural. All in all, a good book that deals with many interesting topics, but it could be more compact.

    27. Sept. 2024

  • karandi
    karandi

    245 Follower

    4,0

    Kann man aber muss man nicht

    Ich muss zugeben, dass mich die Schreibweise von Hemingway nicht wirklich greift. Ich habe zwar nur zwei Werke von ihm gelesen, aber da finde ich Fitzgerald um Längen besser dennoch muss ich sagen, dass dieses Buch sich gelohnt hat zu lesen. Es hat dichterische Sprachkultur wie für Hemingway üblich und erzählt eine schöne, recht romantische Geschichte mit einem etwas ernüchternden Ausgang. Wenn man die Gelegenheit hat, es zu lesen, würde ich es auch empfehlen aber dafür extra einen Kauf zu tätigen, eher nicht, es sei denn, man kann im gebrauchten Zustand einen billigen Schnapper machen.

    21. März 2026

3 von 9 Rezensionen

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