2050 – Überleben hat einen Preis

2050 – Überleben hat einen Preis

Taschenbuch
3.815

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Beschreibung

Thomas R. Weaver kommt aus der KI-Forschung – so fundiert wie er schreibt keiner über künstliche Intelligenz!

Wir schreiben das Jahr 2050. Zehn Jahre ist es her, seit eine Hitzewelle vierhundert Millionen Menschen im Persischen Golf getötet hat – darunter auch die Frau des Journalisten Marcus Tully. Als ihm Informationen zugespielt werden, die darauf hinweisen, dass es keine Naturkatastrophe, sondern eine von Menschen gemachte war, nimmt er die Ermittlungen auf. Seine Recherchen führen ihn mitten ins Zentrum der geopolitischen Macht – mitten hinein in den Wahlkampf eines ehemaligen US-amerikanischen Präsidenten, der erstmals gegen eine KI antritt. Schnell muss Tully feststellen, dass in dieser Welt voller Grautöne die Wahrheit nicht immer das ist, was sie zu sein scheint …

Buchinformationen

Haupt-Genre
Sci-Fi
Sub-Genre
N/A
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
544
Preis
17.50 €

Autorenbeschreibung

Thomas R. Weaver lebt in Großbritannien und arbeitet als Tech-Unternehmer. Er hat bereits mehrere Startups gegründet und lukrativ verkauft. Wenn er nicht gerade schreibt, forscht er in seiner neusten, noch streng geheimen Firma im Silicon Valley zur künstlichen Intelligenz.

Beiträge

4
Alle
4

➡️ Inhalt: Wir befinden uns im Jahr 2050. Die Erde ist nicht mehr so, wie wir sie kennen. 10 Jahre nach der großen Klimakatastrophe, bei der im persischen Golf Millionen Menschen ihr Leben gelassen haben, erhält der Journalist Marcus Tully einen anonymen Hinweis, dass diese Hitzewelle, bei der er seine Frau und das ungeborene Kind verloren hat, von Menschenhand gemacht war und stößt bei seinen Nachforschungen auf Dinge, die ihn mitten in einen geopolitischen Wahlkampf zwischen den ehemaligen US Präsidenten und einer KI katapultiert. ➡️ Zu Beginn hatte ich ein bisschen Bedenken, mich in die Geschichte reinzufinden, was größtenteils an den technischen Begriffen lag, die einfach ohne große Erklärung auftauchen. Aber ich muss sagen, dass man auch als nicht technikaffin schnell hinter die Funktionsweise und Bedeutung kommt. Das Buch beginnt relativ ruhig. Man erfährt einiges über Tully, sein Team, ihre Arbeit & die derzeitige politische Situation. Die Welt ist kurz davor ein Oberhaupt zu wählen, um endlich gemeinsam gegen den Klimawandel zu kämpfen, weitere schlimmere Szenarien vermeiden und die Zukunft, nicht nur für die Reichen und Privilegierten, wieder liebenswert zu machen. Dabei ist es der KI Solomon gelungen, direkt ins Finale der Wahl zu gelingen. Was im ersten Moment befremdlich klingt, ist bei genauerer Betrachtung gar nicht mehr so abwegig. Die Geschichte nimmt langsam an Fahrt auf, als die Erschafferin von Solomon ermordet wird und Tully zuerst selbst in Verdacht gerät. Wir werden immer wieder auf andere Spuren gebracht, dabei ist es erschreckend zu sehen, wie schnell man dank falschen Informationen oder Deepfake Videos in die Irre geführt & manipuliert werden kann, und Menschen somit auch als Szenen und einem eher mauen Ende sehr viel Spaß gemacht, zu lesen. ⭐⭐⭐⭐/5

Post image
5

Fand ich klasse!!

Mein Senf zum Buch: 2050 ist bei mir eingezogen, da ich gerne mehr Science-Fiction und Dystopien lesen möchte. Außerdem hat mich der Zeitpunkt, zu welchem die Geschichte spielt, gereizt, da 2050 ja gar nicht so weit weg ist. Und was soll ich sagen? Ich wurde nicht enttäuscht! Dieses Buch bringt mich vor allem sehr zum Nachdenken, denn vor so einigen Parallelen kann man die Augen einfach nicht verschließen! Wir werden in eine Geschichte geworfen, die nicht geheilte Wunden thematisiert und inmitten von Protesten, Eskalationen, Ausschreitungen, Aufständen, Selbstjustiz und Gewaltbereitschaft müssen unsere Protagonisten auch noch in einem Mordfall und in einer politischen Verschwörung ermitteln. Es gibt einen Haufen Technologie, die gleichzeitig super absurd und gar nicht mehr so weit entfernt zu sein scheint! Und sind wir mal ehrlich: Zu den automatisierten Reinigungsbots würde ich wirklich nicht nein sagen! Wir haben einen Staat, der zensiert, das Internet abschaltet und Satelliten blockiert - und das ist mittlerweile auch einfach keine Fiktion mehr. Es gibt einen Staat, in dem eine KI das Staatsoberhaupt ist und die politischen Entscheidungen aufgrund ausgewerteter Daten trifft - was ich super interessant fand! Die Gesellschaft ist gespalten, denn genau diese KI tritt in einem Duell gegen einen ehemaligen US-Präsidenten an und die Bevölkerung der Welt muss sich folgendes fragen: Lieber eine KI ohne Emotionen oder ein Mensch ohne Skrupel?

Fand ich klasse!!
3.5

Solide Sci-Fi; anders als erwartet, aber dennoch eine gute Story

Der Anfang hat sich für mich sehr schwierig gestaltet, da es sehr viele Begriffe gab die ich nicht kannte. Somit hat mir viel Verständnis zu Beginn gefehlt, insbesonders weil ein Glossar zum Nachschlagen von Erklärungen nicht vorhanden ist. Aber nach ca. 120 Seiten konnte ich gut in die Geschichte eintauchen und war mitten im Geschehen. Durch den Mord an Solomons Schöpferin hat es richtig Fahrt aufgenommen, ein Plot Twist jagte den Nächsten. Zwischendurch war es ein mega Sci-Fi Cyber-Krimi-Thriller vom Feinsten. Unfassbar genial inzeniert vom Autor, auch der Schreibstil hat mich überzeugt. Sehr flüssig und in kurzen Kapitel geschrieben. Das Ende schlägt dann doch eine völlig andere Richtung ein und hat mich nachdenklich zurückgelassen. Da hatte ich mir mehr erhofft, denn leider bleiben einige Twist offen als wäre vom Autor noch eine Fortsetzung geplant. Auf jeden Fall eine Lesempfehlung von mir.

5

Erschreckend realistischer Öko-Thriller mit Science Fiction Anleihen

Dieses Buch ist außerordentlich fesselnd geschrieben und überzeugt bereits durch den zugrunde liegenden Kriminalfall mit enormer Spannung. Das Setting – 25 Jahre in der Zukunft – sowie der zugleich verstörend realistisch gezeichnete Zustand unseres Planeten verleihen der Geschichte eine zusätzliche, beklemmende Intensität. Wie der deutsche Titel bereits andeutet, befinden wir uns im Jahr 2050. Obwohl dieser Zeitpunkt gar nicht allzu weit entfernt scheint, wirkt die Welt dank faszinierender technischer Entwicklungen – vom perfekt funktionierenden Reinigungsbots bis hin zu einer beeindruckend optimierten Social-Media-Alternative – beinahe wie in einem klassischen Science-Fiction-Roman. Der Spannungsbogen wird im Verlauf der Handlung immer weiter angezogen, sodass ich die letzten 150 Seiten innerhalb eines einzigen Tages verschlungen habe. Besonders gelungen finde ich zudem das relativ offene Ende, das auch nach dem Lesen noch reichlich Stoff ist zum Nachdenken bietet. Wer bereit ist, sich auf diese – aus meiner Sicht sehr gut recherchierte und für interessierte Laien durchaus plausible – Zukunftsvision einzulassen, ohne dabei aus allen Wolken zu fallen, dem kann ich dieses Buch uneingeschränkt empfehlen.

Erschreckend realistischer Öko-Thriller mit Science Fiction Anleihen
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