Zen und die Kunst der Vogelbeobachtung

Zen und die Kunst der Vogelbeobachtung

Buch
3.01
MeditationWahrnehmungAugenblickWatt

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Beschreibung

Der Augenblick, in dem man den Vogel sieht, hat etwas Einmaliges und zugleich etwas Meditatives – davon erzählt Zen und die Kunst der Vogelbeobachtung. Das Buch beginnt in der Antarktis und wendet sich dann den Landschaften zu, die bei uns für den Vogelbeobachter interessant sind: der Nordsee mit ihrem Watt, der Insel Helgoland, den Wildbächen in den Alpen und der Stadt, die immer mehr zur Zuflucht der Vögel wird. Vögel sind etwas Magisches. Die meisten von ihnen sind schön oder sehen zumindest interessant aus, viele singen hinreißend, sie besitzen ein erstaunliches und noch immer nicht enträtseltes Orientierungsvermögen und – sie können fliegen, etwas, wovon der Mensch immer geträumt hat. Die Beobachtung dieser wunderbaren Wesen ist faszinierend, das Fernglas bringt sie dem Birdwatcher so nahe, dass er sie fast berühren zu können glaubt. Aber in diesem Augenblick, in dem man den Vogel sieht, wirklich sieht, liegt noch mehr: Er hat etwas Einmaliges, etwas Erregendes und zugleich etwas Meditatives. Der Beobachter ist ganz und gar konzentriert auf diesen Moment der Wahrnehmung, der alles Alltägliche beiseiteschiebt und das Geplapper der Gedanken in seinem Kopf zum Schweigen bringt. Es geht dem Autor um das Erleben des Augenblicks, nicht um die Seltenheit eines Vogels. Auch der Anblick eines Graureihers, der mit langsamem Flügelschlag durch Licht und Schatten eines Waldrandes gleitet und dessen unvergleichliches Grau von Hell zu Dunkel changiert, ist unvergesslich.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Ratgeber & Sachbücher
Sub-Genre
Natur
Format
Buch
Seitenzahl
240
Preis
20.60 €

Autorenbeschreibung

Seit er im achten Lebensjahr ein kleines Fernglas geschenkt bekam, hat Arnulf Conradi Vögel beobachtet. Diese Leidenschaft hat ihn durch sein Leben begleitet. Er studierte in Kiel und Berlin, arbeitete als Lektor und Geschäftsführer bei claassen und bei den Fischer-Verlagen, gründete den Berlin Verlag. Danach arbeitete er als kultureller Berater im Kanzleramt und bei der American Academy in Berlin. 2009 gab er in der Anderen Bibliothek das große Werk des bedeutendsten deutschen Ornithologen, Johann Friedrich Naumann, heraus: Die Vögel Mitteleuropas. Conradi lebt in Berlin und in der Uckermark.

Beiträge

1
Alle
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Arnulf Conradi berichtet über seine vielfältigen Erlebnisse bei der Vogelbeobachtung weltweit. Eingesprengt ein Kapitel über Zen-Buddhismus. Es gelingt ihm nur selten, den Bogen von Zen-Meditation zur Vogelbeobachtung zu schließen. Ärgerlich der gestrige Sprachgebrauch („Raubvogel“, seit den 1970ern eigentlich Greifvogel). Auch verwundert der eher aufzählende, selten tiefgehende Sprachstil angesichts der beruflichen Laufband des Autors. Insgesamt erinnert dieser an die Naturbeschreibungen von z.B. Harrisson oder Seebohm, wenn auch ohne Gewehr.

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